Aktuelles von der Para Leichtathletik

Nele Moos strahlt mit der Deutschlandfahne
Nele Moos © Förderverein Para Leichtathletik/Kevin Voigt

Es ist die nächste große Überraschung für das deutsche Team bei der Para Leichtathletik-WM in Paris (Frankreich): Nele Moos springt zu Bronze in der Klasse T38 und kann ihr Glück kaum fassen. Friederike Brose und Sebastian Dietz sichern sich Qualifikations-Slots für die Paralympics 2024, die ebenfalls in Frankreichs Hauptstadt stattfinden.

Felix Streng jubelt mit der Deutschlandfahne
Felix Streng © Förderverein Para Leichtathletik/Tom Weller

Eine Bronzemedaille, die golden schimmern sollte und ein Überraschungs-Coup: Bei Felix Streng und Nicole Nicoleitzik hätten die Gefühlswelten trotz zweier dritter Plätze bei der Para Leichtathletik-WM in Paris (Frankreich) kaum unterschiedlicher sein können. Johannes Floors belegte über 100 Meter Rang vier.

Niko Kappel beim Jubelsprung mit der Deutschlandfahne.
Niko Kappel © Förderverein Para Leichtathletik/Tom Weller

Der kleinwüchsige Kugelstoß-Weltrekordhalter Niko Kappel hat bei der Para Leichtathletik-WM in Paris (Frankreich) wie 2019 Silber gewonnen - und wartet damit auch im sechsten Jahr weiter auf einen großen Sieg. Zufrieden war der 28-Jährige dennoch – und kündigte für die Paralympics 2024 an, die Lücke schließen zu wollen.

Francés Herrmann wirft den Speer.
Francés Herrmann © Förderverein Para Leichtathletik/Tom Weller

Nach zwei Mal Gold durch Léon Schäfer und Yannis Fischer gibt es auch am Dienstagabend Freude im deutschen Team: Francés Herrmann wirft bei der Para Leichtathletik-WM in Paris mit 17,74 Metern Saisonbestleistung und gewinnt ihre elfte Silbermedaille bei Großereignissen – davon sieben in Silber. Zuvor hatte Yannis Fischer den Wettkampftag aus deutscher Sicht mit dem WM-Titel fulminant eröffnet.

Yannis Fischer jubelt über WM-Gold
Yannis Fischer jubelt über WM-Gold © Förderverein Para Leichtathletik/Tom Weller

Fahnenträger Yannis Fischer hat die Para Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Paris (Frankreich) endgültig zu seinem Event gemacht: Der Jahresbeste stieß im fünften Versuch die Kugel auf 11,43 Meter und sicherte sich mit Bestweite den Weltmeister-Titel in der Klasse F40. Katrin Müller-Rottgardt wurde Sechste im Weitsprung, Merle Menje qualifizierte sich über 800 Meter als Vierte für das Finale am Dienstagabend.

Léon Schäfer beim Weitsprung
Léon Schäfer © Förderverein Para Leichtathletik / Tom Weller

Léon Schäfer hat bei der Para Leichtathletik-WM in Paris seinen Titel verteidigt. Der 26-Jährige lieferte im finalen Versuch ab und verbesserte dabei seinen Weltrekord in der Startklasse T63 um einen Zentimeter auf 7,25 Meter. Ali Lacin landete auf Rang fünf. Auf der Bahn gab es am Montag aus deutscher Sicht neben einem fünften Platz über 5000 Meter für Merle Menje eine Bestzeit und zwei Finalqualifikationen zu bejubeln.

Andreas Walser beim Weitsprung in die Sandgrube
Andreas Walser © Marco Mantovani

WM-Debüt mit 27 Jahren: Erst im vergangenen Jahr fing Andreas Walser mit der Para Leichtathletik an, bei den IDM flog er jüngst zu einer Bestweite, die ihn auf Platz drei der Weltrangliste in der Klasse T12 der sehbehinderten Weitspringer hievte. Große Erwartungen hat der Newcomer dennoch keine – vielmehr will er seine Premiere bei der Para Leichtathletik-WM in Paris (8. bis 17. Juli) genießen.