Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

Anja Wicker in ihrem Sitzschlitten
Anja Wicker © Daniel Kopatsch / VOIGT / DBS

Anja Wicker hat im ersten Rennen der Para Ski nordisch-Wettkämpfe bei den Paralympics 2026 in Tesero die erste Medaille gewonnen - nur wenige Minuten, nachdem Monoskifahrerin Anna-Lena Forster in Cortina über Gold jubelte. Die 34-Jährige vom MTV Stuttgart beendete das Rennen über 7,5 Kilometer bei den Frauen in der sitzenden Konkurrenz hinter Oksana Masters und Kendall Gretsch (beide USA). Andrea Eskau wurde Achte.

Anna-Forster beim Sprung auf der Abfahrtspiste
Anna-Lena Forster © Tom Weller / DBS

Vierte Paralympics, zehnte Medaille - Monoskifahrerin Anna-Lena Forster hat zum Auftakt der Winterspiele in Cortina d’Ampezzo direkt abgeliefert: In der Abfahrt auf der Tofana raste sie am Samstagmorgen mit einem hauchdünnen Vorsprung zu ihrem fünften Paralympics-Sieg. Für das Team Deutschland Paralympics war es bei der ersten Chance auf Edelmetall gleich die erste Goldmedaille.

Grafik mit Anna-Lena Forster und Jörg Wedde in den Team D Paralympics-Pullovern
Die Fahnenträger Anna-Lena Forster und Jörg Wedde © DBS

Monoskifahrerin Anna-Lena Forster und Para Eishockey-Ikone Jörg Wedde sind die Fahnenträger des Team Deutschland Paralympics bei den Winterspielen in Mailand und Cortina 2026. Während Forster bereits zum zweiten Mal die ehrenvolle Aufgabe zuteil wird, darf Wedde beim Comeback nach 20 Jahren die deutsche Fahne schwenken. Das verkündete der Deutsche Behindertensportverband (DBS) bei der Auftakt-Pressekonferenz im Deutschen Haus in Cortina.

Ingo Kuhli-Lauenstein © Florian Schwarzbach / DBS

Vor zwanzig Jahren hat die Para Eishockey-Nationalmannschaft zuletzt an den Paralympics teilgenommen. Bei den diesjährigen Spielen in Mailand und Cortina (6. bis 15. März) hat es mit der Qualifikation endlich wieder geklappt. Mit Weltklassegegnern in der Gruppe, wird die Vorrunde alles andere als einfach. Doch genau darauf freut sich das deutsche Team – sich auf großer Bühne mit den Besten der Besten zu messen.

Anna-Lena Forster in Aktion beim Slalom
Anna-Lena Forster © Tom Weller / DBS

Am Samstag starten die Paralympics für das deutsche Para Ski alpin-Team mit dem Abfahrts-Rennen in Cortina d’Ampezzo. Mit sieben Athletinnen und Athleten sowie zwei Guides ist es das größte Aufgebot seit 16 Jahren – und Bundestrainer Justus Wolf nach der ersten Trainingsfahrt bei hervorragenden Bedingungen positiv gestimmt. Die Medaillenhoffnungen ruhen insbesondere auf Anna-Lena Forster.

Christian Schmiedt in Aktion auf dem Snowboard
Christian Schmiedt © Ralf Kuckuck / DBS

Christian Schmiedt ist Deutschlands einziger Para Snowboarder bei den Paralympics in Cortina d’Ampezzo. Trotz Vollzeit-Job hofft er, sowohl im Snowboard Cross als auch im Banked Slalom in die Top 8 zu fahren. Seine Taktik: In kleinen Schritten nach vorne kommen. Dafür wurden viele Details perfektioniert.

Kathrin Marchand beim Skifahren auf der Piste
Kathrin Marchand © Christian Bruna / VOIGT

Kathrin Marchand aus Köln will bei den diese Woche beginnenden Paralympics 2026 von Mailand und Cortina (6. bis 15. März) Sportgeschichte schreiben. Als Ruderin war sie erst bei den Olympischen Spielen und nach einem Schlaganfall auch bei den Paralympics. Nun reist sie als Skilangläuferin zu deren Winterausgabe. 14 Monate lang hat sie eisern dafür trainiert – und sich in jeder Abfahrt ins Risiko gestürzt.