Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

Zwei Para Taekwondo-Athleten im Kampf
Para Taekwondo-EM © Ralf Kuckuck / DBS

Gleich zwei junge Para Taekwondo-Athleten freuen sich auf ihr internationales Debüt bei der Heim-EM in München. Cheftrainer Sasan Dalirnejad hat mit Kolja Grabe (TSV Hagenburg) und Aziz Hanefi (TSV 1865 Dachau) zwei Newcomer nominiert, die vom 11. bis 14. Mai an den Europameisterschaften teilnehmen. Zeitgleich finden auch die Wettkämpfe der olympischen Taekwondo-Kämpfer*innen statt.

Marie Quellhorst im Zeitfahren auf dem Rad
Marie Quellhorst © Drew Kaplan

Schlag auf Schlag geht es in dieser Saison bei der deutschen Para Radsport-Nationalmannschaft: Bei den direkt aufeinanderfolgenden Weltcups im belgischen Gistel (28. April bis 1. Mai) und in den Abruzzen (Italien, 7. bis 10. Mai) glänzten vor allem die Frauen: Marie Quellhorst (Gold im Zeitfahren), Angelika Dreock-Käser (Gold Zeitfahren, Bronze Straße) sowie Vanessa Laws und das Tandem Anja Renner mit Pilotin Antonia Milowsky (jeweils Bronze Zeitfahren) sorgten für die Medaillen-Highlights. Neben zahlreichen vierten Plätzen trübten einige Stürze die Stimmung.

Gruppenbild Para Boccia mit Anita Raguwaran und Boris Nicolai im Rollstuhl, dahinter Cheftrainer Hanno Felder
Anita Raguwaran, Boris Nicolai und Cheftrainer Hanno Felder © DBS

Mit einer Silbermedaille im Pairs-Wettbewerb und guten Leistungen im Einzel ist die dreiköpfige deutsche Para Boccia-Nationalmannschaft aus dem kanadischen Montreal zurückgekehrt. Beim ersten Weltcup des Jahres überzeugten insbesondere Anita Raguwaran und Boris Nicolai, die es im Pairs ins Finale schafften.

Gruppenfoto der Medaillengewinner*innen beim Para Tischtennis-Turnier
Para Tischtennis-Nationalteam © Hannes Doesseler

Beim ITTF Para Challenger in Montenegros Hauptstadt Podgorica hat das deutsche Para Tischtennis‑Team seine mannschaftliche Klasse eindrucksvoll unter Beweis gestellt. 13 Podestplatzierungen bei 14 Starter*innen sind das Ergebnis eines außergewöhnlich leistungsstarken Teamauftritts. Besonders erfolgreich präsentierten sich Sandra Mikolaschek und Jana Spegel mit jeweils zwei Goldmedaillen, während auch Thomas Schmidberger und Valentin Baus in den Einzelkonkurrenzen triumphierten.

Kugelstoßerin Charleen Kosche sitzt im Wurfstuhl und hadert
Charleen Kosche © Tom Weller / DBS

Es hatte sich bereits abgezeichnet, nun herrscht Gewissheit: Im Jahr 2026 werden keine Para Leichtathletik-Europameisterschaften stattfinden. Die Suche nach einem Ausrichter hat der Verband World Para Athletics erfolglos beendet. Für die deutsche Para Leichtathletik-Nationalmannschaft bedeutet das ein Jahr ohne großen Höhepunkt – und mit deutlich weniger Sichtbarkeit.

Bei der fünften Station der World Series im Para Schwimmen in Berlin (7. bis 9. Mai) und den Internationalen Deutschen Meisterschaften (10. bis 12. Mai) im direkten Anschluss kehrt Elena Semechin wieder in den Leistungssport zurück. Und sorgt dabei durchaus für Erstaunen: Denn vor acht Monaten erst war die 32-Jährige erstmals Mutter geworden, Söhnchen Klaus ist wie Vater und Trainer Phillip Semechin nun mit in der Schwimmhalle dabei.

Die Para Bogensportlerinnen Flora Kliem und Jule Lammers im Double-Wettkampf
Flora Kliem und Jule Lammers © Fausto Ercoli

Bei den Europameisterschaften im Para Bogensport in Italiens Hauptstadt Rom haben Flora Kliem und Jule Lammers die erhoffte Medaille im Double-Wettbewerb verpasst. Im entscheidenden Duell um Bronze unterlag das deutsche Duo gegen die italienischen Gastgeberinnen. In den Einzel-Wettbewerben blieb das Para Bogensport-Nationalteam hinter den eigenen Erwartungen zurück.