Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

Der RSV Lahn-Dill jubelt über die deutsche Meisterschaft 2024. Das Bild zeigt ein Gruppenfoto mit allen Spielern, die sich über den Titel freuen.
RSV Lahn-Dill © Armin Diekmann

Der RSV Lahn-Dill hat seine überragende Saison gekrönt und nach dem Pokalsieg auch die deutsche Meisterschaft gewonnen. Die Wetzlarer feierten vor mehr als 2000 Zuschauern in der Buderus Arena einen verdienten 76:66-Erfolg im zweiten Playoff-Finalspiel über die RSB Thuringia Bulls und holten sich im Duell mit ihrem Dauerrivalen nach zwei Erfolgen in der Serie „Best of Three“ den Meistertitel zurück.

Para Sportschützin Natascha Hiltrop am Anschlag beim Schießen.
Natascha Hiltrop © Oliver Kremer / DBS

Mit sieben Athleten in den paralympischen Disziplinen tritt das deutsche Para Sportschützenteam bei der Europameisterschaft in Granada (Spanien) vom 30. Mai bis 7. Juni an. Dabei zielt das Septett sowohl auf Medaillen und Finalteilnahmen als auch auf Quotenplätze für Paris 2024. Im Rahmen der Europameisterschaft wird in der nicht-paralympischen Disziplin Para Trap auch eine WM ausgetragen.

Adelbert Kromer inmitten seiner Schützlinge Steffen Warias, Pierre Senska und Michael Teuber
Adelbert Kromer inmitten seiner Schützlinge Steffen Warias, Pierre Senska und Michael Teuber

Der Deutsche Behindertensportverband und Nationales Paralympisches Komitee e.V. trauern um Para Radsport-Pionier Adelbert Kromer. Mit dem langjährigen Bundestrainer verliert der Para Sport eine Persönlichkeit, die weit über ihr sportliches Wirkungsfeld hinaus gestrahlt hat und dafür verantwortlich ist, dass der deutsche Para Radsport bis heute zahlreiche Erfolge verbuchen kann.

Para Tischtennisspieler Björn Schnake jubelt
Björn Schnake © Mika Volkmann / DBS

Björn Schnake hat die letzte Chance genutzt und sich beim Qualifikationsturnier im thailändischen Pattaya das Ticket für die Paralympics geschnappt. Der Niedersachse gewann die Konkurrenz in der Wettkampfklasse 7 und wird in Paris seine zweite Teilnahme an den Spielen erleben. Insgesamt wird die deutsche Para Tischtennis-Nationalmannschaft bei den Paralympics mit neun Athlet*innen vertreten sein.

Gruppenfoto mit Niko Kappel, Merle Menje und Léon Schäfer nach ihren Siegerehrungen
Niko Kappel, Merle Menje und Léon Schäfer © Gate3 Photo Agency / Marcus Hartmann

Sechs Mal Gold, zwei Mal Silber und ein Mal Bronze hat das 18-köpfige deutsche Team bei der Para Leichtathletik-Weltmeisterschaft im japanischen Kobe gewonnen, dazu zwei weitere Startplätze für die Paralympics in Paris geholt. Bundestrainerin Marion Peters zieht ein positives Fazit und sieht ihr Team auf einem guten Weg Richtung großem Highlight.

Johannes Floors jubelt beim Überqueren der Ziellinie
Johannes Floors © Gate3 Photo Agency / Marcus Hartmann

Drei Medaillen und ein Paralympics-Slot binnen 46 Minuten: Das deutsche Para Leichtathletik-Team hat am letzten Wettkampftag der Weltmeisterschaften im japanischen Kobe einen perfekten Abend erlebt. Erst sprintete Johannes Floors zu seinem vierten 400-Meter-Titel in Folge, kurz darauf sicherte sich Lindy Ave auf der Ziellinie Silber. Zum Abschluss siegte Léon Schäfer erstmals über 100 Meter.

Lindy Ave jubelt mit ihren Laufschuhen in der Hand
Lindy Ave © Gate3 Photo Agency / Marcus Hartmann

Ein schnelles Comeback für Lindy Ave und die zweitbeste Zeit jemals für Max Marzillier über 400 Meter, eine Bestweite für Kugelstoßerin Lisa Martin Wagner und ein zufriedenstellender WM-Abschluss für Rennrollstuhlfahrerin Merle Menje: Das alles stand am siebten von neun Wettkampftagen bei der Para Leichtathletik-WM in Kobe auf dem Plan.