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Marco Herbst versucht sich hier gegen die Verteidigung der Dänen durchzusetzen. Dafür hat er den Ball in seiner linken Hand und drückt ihn gegen seine Brust. Ein dänischer Gegenspieler versucht, ihm den Ball abzunehmen.
Marco Herbst © Florian Schwarzbach

Die Enttäuschung ist groß, der Traum vom Viertelfinale geplatzt: Die deutsche Rollstuhlrugby-Nationalmannschaft unterliegt Dänemark im letzten Vorrundenspiel mit 51:57 und verpasst den Einzug in die K.o.-Runde der Weltmeisterschaft. Als Fünfter der Gruppe geht es für das Team von Cheftrainer Christoph Werner nun in die Platzierungsspiele. Der knappen Niederlage zum Trotz sieht Werner viel Potenzial in seiner Mannschaft und ruft bereits ein neues Ziel aus.

Anna-Lena Niehues auf ihrem Pferd
Anna-Lena Niehues © Frank Heinen / VOIGT / DBS

Die deutschen Para Dressursportlerinnen haben bei den Weltmeisterschaften in Aachen ihre erfolgreiche Bilanz ausgebaut: Anna-Lena Niehues gewann in der Einzelwertung der Grade IV die Silbermedaille, Regine Mispelkamp ritt in Grade V zu Bronze. Helen Brandt (Grade IV) belegte bei ihrem Championats-Debüt Rang acht.

Boris Nicolai © Mika Volkmann / DBS

Für das deutsche Para Boccia-Nationalteam steht mit den Weltmeisterschaften in Seoul der Saison-Höhepunkt bevor. Vom 26. August bis 4. September treffen Boris Nicolai und Anita Raguwaran in Südkoreas Hauptstadt in der Klasse BC4 auf die Weltspitze. Die Ausgangslage ist vielversprechend: Nicolai reist als Weltranglistendritter an, gemeinsam mit Raguwaran belegt er im Pair-Wettbewerb aktuell Rang fünf der Welt. Das Ziel von Cheftrainer Hanno Felder: „Wir streben das Viertelfinale an.“

Deutschlands Blindenfußballer bei der Nationalhymne von hinten
Blindenfußball-Nationalmannschaft © Mélodie Gagneux / FFH

Die deutsche Blindenfußball-Nationalmannschaft hat ihr abschließendes Gruppenspiel bei der Europameisterschaft in Straßburg mit 0:1 gegen Gastgeber Frankreich verloren und damit den Einzug ins Halbfinale ganz knapp verpasst. Zuvor hatte England mit 8:0 gegen Griechenland gewonnen und war in der Tabelle nach Toren an den punktgleichen Deutschen vorbeigezogen.

Heidemarie Dresing auf ihrem Pferd Poesie
Heidemarie Dresing © Frank Heinen / VOIGT / DBS

Besser hätte der Start in die Weltmeisterschaften in Aachen für die deutsche Para Dressursport-Nationalmannschaft kaum verlaufen können: Heidemarie Dresing und ihr Pferd Poesie gewinnen in der Einzelwertung des Grade II die Goldmedaille und feiern damit den ersten WM-Titel ihrer Karriere.