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Aziz Hanefi lächelt mit Deutschlandfahne und EM-Goldmedaille in die Kamera.
Aziz Hanefi © Julia Ronken

Bei ihrer ersten EM ging es für die Para Taekwondo-Athleten Kolja Grabe (K44) und Aziz Hanefi (K41) vor allem um eins: internationale Wettkampfluft schnuppern und Erfahrungen vor dem heimischen Publikum in München sammeln.  Die Erwartungen wurden übertroffen: Aziz Hanefi gewann überraschend den EM-Titel.
Taliso Engel beim Brustschwimmen
Taliso Engel © Ralf Kuckuck / DBS

Drei Tage lang verwandelte sich die Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark (SSE) in Berlin in das Epizentrum des internationalen Para Schwimmens. Direkt im Anschluss an die World Series bot die 40. Auflage der Internationalen Deutschen Meisterschaften (IDM) eine Bühne für Weltrekorde, emotionale Comebacks und den mutigen Aufbruch einer neuen Generation. Mit insgesamt sieben Weltrekorden übertraf die IDM sogar die vorangegangene World Series und unterstrich Berlins Ruf als „schnellstes Pflaster“ der Welt.

Zwei Para Taekwondo-Athleten im Kampf
Para Taekwondo-EM © Ralf Kuckuck / DBS

Gleich zwei junge Para Taekwondo-Athleten freuen sich auf ihr internationales Debüt bei der Heim-EM in München. Cheftrainer Sasan Dalirnejad hat mit Kolja Grabe (TSV Hagenburg) und Aziz Hanefi (TSV 1865 Dachau) zwei Newcomer nominiert, die vom 11. bis 14. Mai an den Europameisterschaften teilnehmen. Zeitgleich finden auch die Wettkämpfe der olympischen Taekwondo-Kämpfer*innen statt.

Marie Quellhorst im Zeitfahren auf dem Rad
Marie Quellhorst © Drew Kaplan

Schlag auf Schlag geht es in dieser Saison bei der deutschen Para Radsport-Nationalmannschaft: Bei den direkt aufeinanderfolgenden Weltcups im belgischen Gistel (28. April bis 1. Mai) und in den Abruzzen (Italien, 7. bis 10. Mai) glänzten vor allem die Frauen: Marie Quellhorst (Gold im Zeitfahren), Angelika Dreock-Käser (Gold Zeitfahren, Bronze Straße) sowie Vanessa Laws und das Tandem Anja Renner mit Pilotin Antonia Milowsky (jeweils Bronze Zeitfahren) sorgten für die Medaillen-Highlights. Neben zahlreichen vierten Plätzen trübten einige Stürze die Stimmung.

Gruppenbild Para Boccia mit Anita Raguwaran und Boris Nicolai im Rollstuhl, dahinter Cheftrainer Hanno Felder
Anita Raguwaran, Boris Nicolai und Cheftrainer Hanno Felder © DBS

Mit einer Silbermedaille im Pairs-Wettbewerb und guten Leistungen im Einzel ist die dreiköpfige deutsche Para Boccia-Nationalmannschaft aus dem kanadischen Montreal zurückgekehrt. Beim ersten Weltcup des Jahres überzeugten insbesondere Anita Raguwaran und Boris Nicolai, die es im Pairs ins Finale schafften.