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Gina Böttcher jubelt nach dem Rennen
Gina Böttcher © Dominik Türk / 24passion / DBS

Sieben auf einen Streich – am zweiten Wettkampftag der Europameisterschaften in der Türkei jubelte das deutsche Nationalteam im Para Schwimmen über Edelmetall en masse: Dreimal Gold für Gina Böttcher, Elena Semechin und Taliso Engel, zweimal Silber für Mira Jeanne Maack und Josia Topf sowie zweimal Bronze für Verena Schott und Philip Hebmüller. Hinzu kamen zwei vierte Plätze.

Roli-Ann Neubauer ballt die Faust und jubelt mit herausgestreckter Zunge
Roli-Ann Neubauer © Steffie Wunderl

Vom 9. bis 19. September wird in Ottawa die Rollstuhlbasketball-Weltmeisterschaft ausgetragen. Für die deutsche Nationalmannschaft geht es um mehr als nur Ergebnisse. Nach dem personellen Umbruch steht die Weiterentwicklung im Fokus – und damit die Zukunft des Teams. Mit dabei ist Roli-Ann Neubauer als zweifache Mutter, Ex-Profi-Basketballerin im Fußgängerbereich und mittlerweile Nationalspielerin im Rollstuhlbasketball. Ihre Geschichte ist die einer Sportlerin, die sich nach Rückschlägen immer wieder neu erfand, weil Aufgeben schlicht keine Option war.

Pierre Senska jubelt im Ziel über seine Bronzemedaille
Pierre Senska © Peter Maurer / DBS

Das deutsche Para Radsport-Nationalteam reist mit fünf Medaillen von den Weltmeisterschaften im amerikanischen Huntsville nach Hause. Bei drückenden Temperaturen von bis zu 40 Grad an allen Wettkampftagen beendete das Aufgebot von Bundestrainer Gregor Lang die Titelkämpfe mit einmal Gold, einmal Silber und dreimal Bronze. Pierre Senska sprintete am letzten Wettkampftag auf Platz drei.

Tanja Scholz im Wasser beim Brustschwimmen
Tanja Scholz © Dominik Türk / 24passion / DBS

Goldener und rekordträchtiger Auftakt für Tanja Scholz bei den Europameisterschaften im türkischen Kocaeli: Die Paralympics-Siegerin von Paris hat zum EM-Auftakt direkt für die erste deutsche Medaille gesorgt – samt Weltrekord. Auf den 50 Metern Brust (SB2) siegte die 42 Jahre alte Athletin vom PSV Union Neumünster in 56,44 Sekunden. Einige Minuten später schwamm Verena Schott über 100 Meter Rücken auf Rang zwei. Hinzu kamen mehrere vierte Plätze.

Natascha Hiltrop beim Laden ihres Gewehrs
Natascha Hiltrop © Mathias Schulz / DBS

Mit einer Mischung aus erfahrenen Leistungsträger*innen und jungen Talenten reist die deutsche Mannschaft zu den Weltmeisterschaften im Para Sportschießen nach Changwon (Südkorea). Vom 10. bis 15. September werden dort die ersten Quotenplätze für die Paralympischen Spiele 2028 in Los Angeles vergeben. Bundestrainer Rudi Krenn blickt nach einer erfolgreichen Vorbereitungsphase optimistisch auf die Titelkämpfe.