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Jubel beim deutschen Rollstuhltennis-Team
Das deutsche Rollstuhltennis-Nationalteam © World Tennis/Frank Molter

Deutschlands Rollstuhltennis-Damen haben den World Team Cup im amerikanischen Orlando auf dem fünften Platz beendet. Katharina Krüger, Britta Wend und Nationalteam-Debütantin Jana Lindenthal feierten bei tropischen Verhältnissen das beste deutsche Ergebnis bei der Mannschafts-Weltmeisterschaft seit 2011.

Die Teams der Herren und Damen nach dem Spiel um Platz drei
Rollstuhlbasketball-WM © Steffie Wunderl

Im Bronzefinale der Rollstuhlbasketball-Weltmeisterschaften in Ottawa (Kanada) unterlagen die deutschen Herren Großbritannien mit 56:67 (18:23, 29:45, 41:53). Platz vier ist trotz der verpassten Medaille das beste Abschneiden eines deutschen Herrenteams seit den ersten Weltmeisterschaften 1973 in Brüssel. Die deutschen Damen beenden die WM nach einem Sieg im abschließenden Spiel gegen Japan auf dem siebten Platz.

Vier Kinder spielen in einer Turnhalle Rollstuhlbasketball
Rollstuhlbasketball © Jannik Czauderna / DBS

Am 19. September startet die SportWoche für Alle 2026. Bundesweit laden Vereine Menschen mit und ohne Behinderung dazu ein, gemeinsam Sport zu treiben, neue Angebote kennenzulernen und inklusive Begegnungen zu erleben. Zusammen mit seinen starken Partnern, der Stiftung Allianz für Kinder und McDonald's, macht der Deutsche Behindertensportverband (DBS) in diesem Jahr bereits zum vierten Mal auf die vielfältigen Sportangebote für Menschen mit Behinderung aufmerksam - und wirbt gleichzeitig für neue.

Hauchdünner Zielsprint bei den Paralympics in Tokio über 100 Meter mit 4 Athleten auf einer Linie
100-Meter-Zielsprint © Binh Truong / DBS

Die Sporthilfe und der Deutsche Behindertensportverband (DBS) wollen die Förderung im Para Sport gemeinsam weiterentwickeln. Ziel ist es, Athletinnen und Athleten im paralympischen Spitzensport bestmöglich zu unterstützen und die Förderstrukturen noch stärker an den besonderen Bedarfen des Para Sports und den steigenden Leistungsanforderungen der Paralympischen Spiele auszurichten.

Center Matthias Güntner im Spiel gegen Australien
Matthias Güntner © Steffie Wunderl

Der Traum vom Finaleinzug bei der Rollstuhlbasketball-Weltmeisterschaft ist für die deutschen Herren geplatzt. In der TD Place Arena in Ottawa konnte Gegner Australien in der letzten Sekunde der Overtime den entscheidenden Treffer zum hauchdünnen 84:83-Sieg im Korb unterbringen. Der Traum von einer WM-Medaille bleibt für das Team von Jan Haller aber bestehen. Am Finaltag (19.09.) spielt das DBS-Team um Bronze gegen Großbritannien.