Aktuelles vom Deutschen Behindertensportverband

Idriss Gonschinska im Interview vor dem Deutschen Haus in Cortina
Idriss Gonschinska © picture alliance / Team D Paralympics

Eine starke Stimme für den Para Sport fordern DBS-Präsident Hans-Jörg Michels (64) und Vorstandsvorsitzender Idriss Gonschinska (57), um die Besonderheiten des Sports von Menschen mit Behinderung zu transportieren. Gleichzeitig brauche es künftig eine gleichberechtigte Förderung des olympischen und paralympischen Sports. Über die Sportförderung, das Sportfördergesetz, die Bewerbung um Spiele in Deutschland sowie die Notwendigkeit des verbesserten Zugangs in den Sport für Menschen mit Behinderung sprechen Hans-Jörg Michels und Idriss Gonschinska im Interview.

Noah Bodlier läuft an beim Weitsprung
Noah Bodelier © Förderverein Para Leichtathletik / Kevin Voigt

Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) und das Nationale Paralympische Komitee begrüßen die im Bundeshaushalt 2027 vorgesehenen zusätzlichen Investitionen in den Spitzensport. Insbesondere die Stärkung der direkten Athletenförderung, die Mittel für den Aufbau des Zentrums für Safe Sport sowie die Anschubfinanzierung der Spitzensport-Agentur seien laut DBS-Vorstandsvorsitzendem Idriss Gonschinska wichtige Signale für die Weiterentwicklung des deutschen Leistungssports.

Heinrich Popow und ein Mädchen spielen fröhlich Fangen auf der Tartanbahn
Heinrich Popow © Mika Volkmann

Der Deutsche Behindertensportverband blickt am 4. Juli auf seinen 75. Geburtstag – und wie relevant das Wirken des an Mitgliedern größten Behindertensportverbands der Welt ist, zeigt neben der Begeisterung rund um Paralympische Spiele auch ein Blick auf eine aktuelle Studie der Aktion Mensch zum gesellschaftlichen Zusammenhalt. Bemerkenswert ist, dass Sportvereinen der größte Stellenwert beigemessen wird, wenn es um gesellschaftlichen Zusammenhalt geht – insbesondere von Menschen mit Behinderung. Das unterstreicht die Wichtigkeit des Engagements des DBS für Teilhabe und Inklusion auch über das Jubiläumsjahr hinaus.

Ein Rollstuhlbasketballer beim Dribblin
Nations Cup mit Dorint © picture alliance / BEAUTIFUL SPORTS | BEAUTIFUL SPORTS/Wunderl

Rollstuhlbasketball auf höchstem internationalem Niveau – und das mitten in Köln: Vom 20. bis 23. August wird die Sporthalle am Bergischen Ring zur Bühne für den diesjährigen Nations Cup Cologne. Passend zum Turnier verlosen der DBS und Partner Dorint einen Aufenthalt im Dorint Hotel am Heumarkt Köln. Der Gewinn umfasst zwei Übernachtungen vom 21. bis 23. August für zwei Personen inklusive Frühstück. Die zentrale Lage bietet eine ideale Ausgangsbasis, um den Nations Cup zu besuchen und die Stadt zu erkunden. Mit etwas Glück lässt sich der Turnierbesuch so direkt mit einem Köln-Aufenthalt verbinden.

Die sechs Athlet*innen der Kampagne „Weil sie’s können. Und weil wir dran glauben.“
„Weil sie’s können. Und weil wir dran glauben.“ © KfW

Mit ihrer neuen Videokampagne zeigt die KfW, was Inklusion für sie bedeutet: Chancen schaffen, Potenziale fördern und Menschen auf ihrem Weg begleiten. Als Partnerin des DBS und Hauptsponsorin der Para Leichtathletik-Nationalmannschaft engagiert sie sich für eine inklusive Gesellschaft – im Berufsleben und darüber hinaus. Im Mittelpunkt der Kampagne stehen Para Leichtathlet*innen, die ihre Ziele mit Leidenschaft, Talent und Entschlossenheit verfolgen – weil sie’s können. Und weil wir dran glauben.

Zwei Repräsentantinnen von DBS und DBSJ erhalten zwei Scheck von RTL
Scheckübergabe an DBS und DBSJ © RTL / Lena-Luise Grellert

Mit insgesamt knapp 160.000€ unterstützt die "Stiftung RTL - Wir helfen Kindern e.V." den Sport von jungen Menschen mit Behinderung - im Rahmen des Sportartenkarussells des DBS sowie des Jugend-Länder-Cups der DBSJ. Diese Gelder nutzen DBS und DBSJ, um Regionen und Vereine beim Ausbau des Sportartenkarussells zu unterstützen und, um den alljährlichen Jugend-Länder-Cup durchzuführen.

Marcel Bergmann in seinem Rollstuhl
Marcel Bergmann © picture alliance

Der Deutsche Behindertensportverband trauert um Marcel Bergmann, der über 30 Jahre für die ZDF-Sportredaktion tätig war und die Berichterstattung über den paralympischen Sport geprägt hat. Mit ihm verliert der deutsche Sportjournalismus nicht nur einen herausragenden Kollegen, sondern der Behindertensport vor allem einen leidenschaftlichen Fürsprecher, der sich mit großem Engagement für den Para Sport und die Athlet*innen eingesetzt hat.