Aktuelles vom Deutschen Behindertensportverband

Thomas Weikert und Friedhelm Julius Beucher mit einer Urkunde für Beucher
Thomas Weikert und Friedhelm Julius Beucher © DOSB/picture alliance

Friedhelm Julius Beucher ist neues DOSB-Ehrenmitglied. Bei der DOSB-Mitgliederversammlung in Frankfurt am Main wurde der 79-Jährige einstimmig aufgenommen. Im Mai 2025 war Beucher nach 16 Amtsjahren als Präsident des Deutschen Behindertensportverbands (DBS) ausgeschieden.  

Das Team der McDonald’s „Golden Riders“ mit Pferd und einheitlichen T-Shirts
Das Team der McDonald’s „Golden Riders“ © McDonald's Deutschland

Konzentration, Verantwortung, Vertrauen – kaum ein Para Sport verbindet diese Eigenschaften so unmittelbar wie das Para Reiten. In Deutschland hat es eine wichtige gesellschaftliche, sportliche und inklusive Bedeutung. Der Para Reitsport schafft Teilhabe sowie Chancengleichheit und zeigt, wie nah Leistung und Fürsorge beieinander liegen: zwischen Reiter und Pferd, aber auch in der Gemeinschaft. Ein Team, das diese Haltung seit 2018 sichtbar macht, sind die Golden Riders. Ihr Credo: Alter, Geschlecht oder Behinderung sind keine Barriere.

Wolfgang Tenhagen mit Ehrenurkunde und Blumenstrauß
Wolfgang Tenhagen © picture alliance / DBS

Nach 31 Jahren an der Spitze des Rehabilitations- und Behindertensportverbandes Schleswig-Holstein (RBSV SH) geht mit dem Ausscheiden von Wolfgang Tenhagen eine Ära zu Ende. Der Präsident prägte mit seiner Arbeit nicht nur seinen Verband, sondern generell den Behindertensport in Deutschland. Als Nachfolger hat Dr. Thorsten Schmidt die Position Tenhagens übernommen.

Porträtfoto Claudia Wagner
Claudia Wagner © 2025 Katrin Probst Photography

Die bevorstehenden Olympischen und Paralympischen Spiele in Mailand Cortina 2026 und die damit verbundene Organisation und Umsetzung des Deutschen Hauses vor Ort als „Home of Team D“ werden ihre letzten großen Events an der Spitze der Deutschen Sport Marketing (DSM) sein. Claudia Wagner, seit 2018 Geschäftsführerin der Vermarktungsagentur von Deutschem Olympischen Sportbund (DOSB) und Deutschem Behindertensportverband (DBS), gibt den Posten zum 31. März 2026 nach 14 Jahren auf eigenen Wunsch ab, um ab 1. April 2026 eine neue Etappe auf ihrem Karriereweg zu starten.

Gruppenbild vom trikottag 2025: eine Menschenmenge jubelt, alle tragen unterschiedliche Trikots
Trikottag 2026 © DOSB

Der bundesweite Trikottag geht im kommenden Jahr in seine vierte Auflage. Am Mittwoch, den 13. Mai 2026, sind erneut alle Sportvereinsmitglieder in Deutschland dazu aufgerufen, das Trikot, den Trainingsanzug oder das Sportoutfit ihres Heimatvereins einen Tag lang im Alltag – ob auf der Arbeit, in der Schule, in der Uni, beim Einkaufen oder unterwegs – zu tragen. Ziel der Aktion ist es, die Sichtbarkeit des Vereinssports an der Basis zu erhöhen und die Bedeutung der Sportvereine für die Gesellschaft in den Mittelpunkt zu rücken.

Im Zuge der Struktur- und Satzungsreform des DBS wurde im Rahmen der Verbandsratssitzung am 22. November 2025 in Düsseldorf die neue Rechtsordnung des DBS einstimmig verabschiedet. Dieser Rechtsordnung ist Bestandteil der Satzung und regelt die Vereinsgerichtsbarkeit im Verband. Gleichzeitig wurde auch das neue Bundesschiedsgericht des DBS eingerichtet, das als unabhängige Kotrollinstanz zur Überprüfung der Entscheidung verbandsinterner Organe bzw. zur Sanktionierung verbandsinterner Verstöße zuständig ist.

Portraitbild von Idriss Gonschinska
Idriss Gonschinska © picture alliance/dpa | Michael Kappeler

Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) hat einen wichtigen Schritt in Richtung modernes und zukunftsfähiges Verbandsmanagement vollzogen. Mit der Umsetzung der beim 19. Verbandstag im Mai beschlossenen neuen Satzung wurden Verantwortlichkeiten neu geordnet, Entscheidungswege gestrafft und die Handlungsfähigkeit des Verbandes gestärkt.