Aktuelles aus dem Bereich Sportentwicklung

Ein Mann läuft durch die Turnhalle, im Hintergrund stehen drei Frauen
Sport in der Turnhalle © Picture Alliance / DBS

Neben dem Deutschen Behindertensportverband wirkten 14 weitere Fachgesellschaften und Verbände bei der neuen S2k-Leitlinie zur Sportmedizinischen Vorsorgeuntersuchung mit – diese wurde federführend durch die Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) erstellt. Die Leitlinie ersetzt die abgelaufene S1-Leitlinie „Vorsorgeuntersuchung im Sport“ von 2007 und ist für alle Erwachsene mit oder ohne Behinderung, die neu oder wieder mit (intensiverem) Sport beginnen möchten.  

Mehrere Rollstuhlbasketballspieler duellieren sich um den Ball. Der Spieler in der Mitte hält ihn fest und wird von zwei Gegnern angegriffen
Rollstuhlbasketball © Mika Volkmann / DBS

Mit knapp 100 Mitgliedern sind die Köln 99ers der größte Rollstuhlbasketball-Verein in Deutschland. Inklusion wird im rheinischen Club großgeschrieben – und gelebt. Schon ab dem Kindesalter spielen Fußgänger und Rollstuhlfahrer gemeinsam in einem Team. Wer keinen eigenen Sportrollstuhl hat, kann diesen vom Verein leihen, zumindest solange der Vorrat reicht. Damit schließen die 99er eine Versorgungslücke.

Zwei Kinder umarmen sich vor Freude und lächeln in die Kamera
SportWoche für Alle © Picture Alliance / DBS

Die „SportWoche für Alle“ des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) geht in diesem Jahr in die zweite Runde – vom 21. bis 28. September 2024 werden durch die Vereine der Landes- und Fachverbände des DBS erneut die vielfältigen Angebote für Menschen mit Behinderung bundesweit sichtbar gemacht. Die RBG Dortmund 51 (Reha- und Behindertensport-Gemeinschaft Dortmund 51 e.V.) wird auch bei der zweiten Auflage der SportWoche wieder mit dabei sein.   

Gruppenbild der Teilnehmer*innen des Netzwerktreffens TeilhabeVEREINfacht
Teilnehmer*innen des Netzwerktreffens Teilhabe VEREINfacht © DBS

Sich austauschen, von anderen lernen und den Behinderten- bzw. Kinder-Rehasport im Verein nach vorne bringen: Mit diesen gemeinsamen Zielen waren 21 Vereinsakteurinnen und -akteure der Einladung des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) nach Stuttgart gefolgt. Es war das erste Netzwerktreffen des Projektes „Teilhabe VEREINfacht“ – und ein gelungener Auftakt.

Menschen bewegen sich im Raum und klatschen Beifall
Koordinationstagung Sportentwicklung © DBS

Mehr Menschen mit Behinderung den Sport ermöglichen. Nicht weniger haben sich die Sportentwickler*innen der DBS-Landes- und Fachverbände und des DBS bei der der Koordinationstagung der Hauptabteilung Sportentwicklung vorgenommen. Das Ergebnis: Es braucht eine noch engere Zusammenarbeit, viel Kommunikation und eine gute Vernetzung auf allen Ebenen.

Das Podium beim BGW-Sportsymposium
BGW-Sportsymposium © BGW/Oliver Eberhardt

Wer oder was hindert Menschen mit Behinderung teilzunehmen – in der Arbeitswelt, am sozialen Leben und vor allem: am Sport? Diese Frage stand im Zentrum des Sportsymposiums der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) in Berlin, zu dem rund 150 Gäste aus Sportverbänden, Politik und Eingliederungshilfe eingeladen waren – unter anderem auch DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher.