Aktuelles aus dem Bereich Sportentwicklung

Dame beim Rehasport mit Gymnastikstab
Helga, 79 Jahre, COPD © privat

„Ohne den Rehasport wäre ich gesundheitlich sicher nicht dort, wo ich jetzt bin“, sagt Helga Lindner. Für die 79-Jährige ist der Rehabilitationssport zu einer Art Lebenshilfe geworden, seit bei ihr vor knapp neun Jahren eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung – kurz COPD – diagnostiziert wurde. Heilbar sei COPD zwar nicht, entgegnet Lindner, aber sie habe gelernt, gut damit zu leben, auf sich Acht zu geben und aktiv zu bleiben. In ihrem Erfahrungsbericht erzählt Lindner, wie ihr der Rehasport im Alltag hilft.

Gertrud, 85 Jahre, Demenz © privat

Solange sie sich fit genug fühlt, sagt Gertrud Maahs, möchte sie auf ihren wöchentlichen Rehabilitationssport auf keinen Fall verzichten. Maahs ist an Demenz erkrankt. Seit rund drei Jahren besucht sie ihre Gruppe in Behrenhoff in Mecklenburg-Vorpommern. In ihrem Erfahrungsbericht berichtet Maahs, wieso der feste Termin für sie so wichtig ist.

Herr mit Flexibar beim Sport
Burkhard, 71 Jahre, Schlaganfall © privat

Dr. Burkhard Boenigk ist 71 Jahre alt und war früher eine richtige Couch-Potato, bis mehrere Schlaganfälle und eine Krebsdiagnose sein Leben ordentlich umgekrempelt haben. Heute ist er so sportlich, wie noch nie zuvor in seinem Leben! In seinem Erfahrungsbericht erzählt Boenigk wie ihm der Rehabilitationssport geholfen hat und wie wichtig Sport für seine Seele ist.

© BSN

Die überarbeitete 6. Auflage des Handbuchs Rehabilitationssport wurde durch neue Inhalte aktualisiert, sowie durch eine Vielzahl neuer Themen zum Rehabilitationssport erweitert. Insbesondere die Zusammenstellung ausgewählter Praxisinhalte im Bereich der Indikationen kennzeichnet die neue Auflage.

Zwei Damen bei Rehabilitationssport auf dem Pezzi-Ball
© picture alliance / DBS

Der Brustkrebsmonat Oktober macht auf die Situation von Erkrankten aufmerksam und stellt die Themen Prävention und Früherkennung sowie Brustkrebsforschung und -behandlung in den Fokus. Aber auch bereits an Krebs erkrankte Menschen können aktiv etwas tun. So lassen sich einige Nebenwirkungen der Erkrankung bzw. der Behandlung mindern oder ganz vermeiden. Durch die positiven Effekte kann der ärztlich verordnete Rehabilitationssport hier ansetzen und unterstützen.

Mann mach Übung mit elastischem Band
Uwe, 59, Long-Covid und Depression © privat

In der Rückschau kann Uwe Riedle das Erlebte oft immer noch nicht recht glauben. „Bis zu meiner Covid 19-Erkrankung habe ich es nicht für möglich gehalten, dass es einen so schwer erwischen kann“, sagt der 59-Jährige. In seinem Erfahrungsbericht erzählt Riedle, wie er sich Stück für Stück zurück in ein „normales“ Leben kämpft. Der Rehasport ist dabei für ihn „ein wichtiger Baustein“.

© DBS

Aktuell, anwenderfreundlich, anschaulich – und die Hoffnung auf mehr Übungsleiter*innen für den Sport von Menschen mit Behinderung: In neuem Gewand und mit einer Vielzahl an bundesweiten Angeboten startet der Deutsche Behindertensportverband (DBS) in das Aus-, Fort- und Weiterbildungsjahr 2023.