Aktuelles aus dem Bereich Sportentwicklung

Projektvorstellung von „Wir machen mit. Inklusion läuft!“ im Restaurant fünf10
Projektvorstellung von „Wir machen mit. Inklusion läuft!“ im Restaurant fünf10

Das neue AWO-Projekt unter dem Slogan "Wir machen mit. Inklusion läuft" unterstützt Sportveranstaltungen in Nordrhein-Westfalen. Der Ursprung des Projektes liegt in Siegen – es soll das Konzept von barrierefreien Laufveranstaltungen bekannt machen und  Vereine und Veranstalter bei der praktischen Umsetzung unterstützen.

Matthias Steiner gratuliert zu 10 Jahre UNBRK
Auch Matthias Steiner gratuliert zum Geburtstag

Zum zehnjährigen Geburtstag der UN-Behindertenrechtskonvention haben unterschiedlichste Persönlichkeiten aus Sport, Politik und der Gesellschaft gratuliert, persönliche Erfahrungen geteilt und zur weiteren Zusammenarbeit aufgerufen. Zum Tag der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember wurde ein Zusammenschnitt dieser Geburtstagsgrüße veröffentlicht.

Friedhelm Julius Beucher © Picture Allicane / DBS

Der Deutsche Behindertensportverband fordert einen goldenen Plan „Barrierefreie Sportstätten“ zum strukturierten Abbau des Mangels an barrierefreien Sportstätten. „Unüberwindbare Hürden sind in der Praxis viel zu häufig noch Sportstätten, die nicht barrierefrei sind und somit das wohnortnahe Sporttreiben für Menschen mit Behinderung einschränken. Diese Barrieren müssen abgebaut werden: Im öffentlichen Raum, in Sportstätten – und auch in den Köpfen“, betont DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher am Tag der Menschen mit Behinderung.

Eine Rehabilitationssportgruppe macht Übungen in Rückenlage
Sportliche Aktivierung im Rehabilitationssport © Picture Alliance / DBS

Täglich erkranken fast 1.000 Menschen neu an Diabetes mellitus. Insgesamt sind in Deutschland mehr als sechs Millionen Menschen an Diabetes erkrankt, wovon etwa 20 Prozent noch nichts von ihrer Krankheit wissen. Mit einem Anteil von über 90 Prozent leiden die meisten von ihnen an einem Typ-2-Diabetes. Besonders letzterer kann durch einen gesunden Lebensstil und sportliche Aktivität positiv beeinflusst werden.

Während früher die Meinung bestand, dass für Krebspatient*innen körperliche Ruhe für die Genesung besonders wichtig wäre, sind heute die positiven Auswirkungen von körperlicher Aktivität in der Prävention, Thera­pie und Nachsorge von Krebserkrankungen nachgewiesen. Der DBS hat in Hannover eine Modellfortbildung für Übungsleiter*innen angeboten.

Die Expert*innen bei der MIA Abschlussveranstaltung in Hannover
MIA-Abschlussveranstaltung © Picture Alliance / DBS

Auf Einladung des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) kamen in Hannover rund 80 Projektvertreter*innen, Expert*innen und Interessierte aus dem Themenfeld „Inklusion im und durch Sport“ zusammen, um den Abschluss des dreijährigen Modellprojektes „MIA – Mehr Inklusion für Alle“ zu feiern.

Die Teilnehmer*innen des Lehrgangs © Ralf Kuckuck, BS Berlin
Die Teilnehmer*innen des Lehrgangs © Ralf Kuckuck, BS Berlin

Der Behinderten- und Rehabilitationssportverband Berlin e.V. (BSB) hat gemeinsam mit dem Sportverein Pfeffersport den ersten Lehrgang einer einzigartigen Ausbildungsreihe veranstaltet. Zehn Teilnehmer*innen mit und ohne Behinderung wurden in Berlin Neukölln zu Sportassistent*innen ausgebildet.

TSV Blau-Weiß Bedheim beim Bundesseniorensportfest © Ehepaar Seeber

Was macht den Reiz des Bundesseniorensportfestes aus? Was muss bei der Vorbereitung und Planung bedacht werden? Und warum lohnt es sich, auch im Jahr 2020 wieder mit dabei zu sein? Diese und weitere Fragen haben wir drei Vereinen gestellt, die bereits seit vielen Jahren regelmäßig am Bundesseniorensportfest teilnehmen. Lesen Sie jetzt, welche Geschichten und Tipps Marion und Helmut Seeber vom TSV Blau-Weiß Bedheim (Thüringen) mit auf den Weg geben möchten.

Welche Sportarten kann ich in meinem Verein anbieten? Welche Materialen brauche ich dafür und wo kann ich mich als Trainer oder Übungsleiter weiterbilden? All diese und viele weitere Fragen thematisiert das Handbuch Breitensport des Deutschen Behindertensportverbandes mit dem Ziel die Vielfalt des Sporttreibens sowie neue Ideen und Anregungen in die Vereine zu tragen. Schon über 30 Sportarten werden in dem Handbuch vorgestellt – ab heute auch Wasserball

Logo Deutscher Leichtathletikverband

Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) veranstaltet in Kooperation mit dem Deutschen Behindertensportverband (DBS) am 2. August 2019 einen ersten DLV-Inklusionsworkshop zum Thema „Inklusion in der Leichtathletik“. Im Berliner Horst-Korber-Sportzentrum sowie in der angrenzenden Rudolf Harbig Halle werden theoretische und praktische Einblicke zur Leichtathletik für Menschen mit und ohne Behinderung von namhaften Referenten und Übungsleitern vermittelt.

Doppelkajak © Uschi Zimmermann

Vom 27.-29. September 2019 findet in Hannover die Fortbildung "Einführung zum Umgang mit Menschen mit Behinderung im Kanusport“ statt. Diese Fortbildung wird in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Kanu-Verband, Special Olympics Deutschland und dem Deutschen Behindertensportverband durchgeführt. Ziel dieser Fortbildung ist es, Interessenten für den Kanusport für Menschen mit Behinderung zu sensibilisieren und Wissen zum Training mit heterogenen Gruppen zu vermitteln.

Robert Bartsch, Felix Streng und Frank Eichholt beim Workshops "Inklusion.leicht.machen"
von links nach rechts: Robert Bartsch, Felix Streng, Frank Eichholt - © Arno S. Schimmelpfennig/ goolkids.de

"Sport ist nicht gleich Inklusion, aber er bietet ideale Möglichkeiten dafür", betonte Star-Gast, Paralympischer Leichtathlet und mehrfacher Goldmedaillengewinner Felix Streng während des ersten Workshops "Inklusion.leicht.machen." vom Förderkreis goolkids. In der Fakultät für Sportwissenschaften in Bamberg kamen am Wochenende rund 50 Teilnehmer zusammen, um sich zu Chancen bei Sport und Inklusion auszutauschen.

Welche Sportarten kann ich in meinem Verein anbieten? Welche Materialen brauche ich dafür und wo kann ich mich als Trainer oder Übungsleiter weiterbilden? All diese und viele weitere Fragen thematisiert das Handbuch Breitensport des Deutschen Behindertensportverbandes mit dem Ziel die Vielfalt des Sporttreibens sowie neue Ideen und Anregungen in die Vereine zu tragen. Schon über 30 Sportarten werden in dem Handbuch vorgestellt – ab heute auch Taekwondo

Rehabilitationssport
Rehabilitationssport © Picture Alliance / DBS

Rund 88 Prozent der Behinderungen in Deutschland werden im Laufe des Lebens erworben. Zu einer der Hauptursachen zählt dabei der Schlaganfall, der jährlich rund 270.000 Menschen in Deutschland trifft. Die zahlreichen Rehabilitationssportangebote des Deutschen Behindertensport­verbandes (DBS) stellen eine ideale Ergänzung zur medizinischen Rehabilitation des Schlaganfalls und einen Einstieg ins lebensbegleitende Sporttreiben dar.