Aktuelles von den Paralympics

©Ralf Kuckuck / DBS

50 Tage bis zu den Paralympics in Peking: Viele Fragen und Hürden dominieren die Vorbereitung auf die Spiele und dämpfen die Euphorie – Leonie Walter möchte ihre Paralympics-Premiere erleben – Beucher: „Es ist und bleibt das größte Sportereignis für Menschen mit Behinderung“

Logo für die Paralympics in Paris 2024
Paris 2024 © picture alliance

Das Internationale Paralympische Komitee (IPC) hat den Wettkampfplan für die Paralympischen Spiele 2024 in Paris bekanntgegeben. Wie auch in den vergangenen Jahren wachsen die Spiele weiter: 4400 Athlet*inne werden in 22 Sportarten an den Start gehen und in 549 Entscheidungen um Medaillen kämpfen. In Tokio 2020 waren es noch 539 Entscheidungen.

Burmester, Blondl, Dr. Quade (v.l.)

Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung des EPC wurde Raymond Blondl aus den Niederlanden zum neuen Präsidenten gewählt. Dort ist er der Präsident des NPC. Vizepräsidentin wurde Asa Llinares Norlin aus Schweden. Für den DBS nahmen Generalsekretär Torsten Burmester sowie Vizepräsident Leistungssport Dr. Karl Quade teil.

Luftbild von Peking, im Vordergrund ist das nationale Stadion zu sehen
Peking © picture alliance

Das IPC hat gemeinsam mit dem IOC und dem Organisationskomitee für Peking 2022 (Beijing 2022) ein erstes Playbook für die Olympischen und Paralympischen Winterspiele im Februar und März 2022 in Peking veröffentlicht. Das Playbook richtet sich an die gesamte olympische und paralympische Familie und alle Partner, Broadcaster und Pressevertreter*innen.

Flyer der Deutschen Olympischen Akademie zur Ankündigung, dass ab Anfang Dezember Unterrichtsmaterial für Peking erhältlich ist
©DOA

Die Deutsche Olympische Akademie (DOA) entwickelt aktuell gemeinsam mit ihren pädagogischen Arbeitskreisen die Unterrichtsmaterialien „Olympia ruft: Mach mit!“ Peking 2022. Die umfangreiche Sammlung von Arbeitsblättern und Arbeitsaufträgen für Schüler*innen wird ab Anfang Dezember 2021 für die Primar- und Sekundarstufe zur Verfügung stehen.

Jana Majunke und Angelika Dreock-Käser schwenken die deutsche Flagge und freuen sich über ihre Medaillen
Jana Majunke und Angelika Dreock-Käser © Oliver Kremer / DBS

Mit Prämien von rund 500.000 Euro wird die Deutsche Sporthilfe die Medaillenerfolge der von ihr geförderten Athlet*innen bei den Paralympics in Tokio belohnen. Insgesamt gewann das 137 Athlet*innen umfassende Deutsche Paralympics-Team in Tokio 43 Medaillen, davon 13 mal Gold, 12 mal Silber und 18 mal Bronze.

Das Feuerwerk in Tokio bei der Abschlussfeier
Abschluss-Feuerwerk im Nationalstadion © Binh Truong / DBS

Mit einer bunten, modernen und fröhlichen Abschlussfeier gingen am Sonntag die 16. Paralympischen Spiele 2020 in Tokio zu Ende. Die zweifache Medaillengewinnerin im Sportschießen Natascha Hiltrop trug voller Ehrfurcht und durch eine Spalier aus Athlet*innen und Volunteers die Schwarz-Rot-Goldene Fahne ins National Stadion von Tokio.