Paralympics in Deutschland
Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) begrüßt ausdrücklich die Bewerbung Deutschlands um die Ausrichtung Olympischer und Paralympischer Spiele. Die Vision, die bedeutendsten internationalen Sportveranstaltungen nach Deutschland zu holen, eröffnet eine historische Chance – für den Sport, für die Inklusion und für die Gesellschaft insgesamt.
Der DBS-Präsident Hans-Jörg Michels ließ in der jüngsten Sitzung des Bundestagsauschusses für Sport und Ehrenamt keine Zweifel an der Unterstützung und der Begeisterung des Deutschen Behindertensportverbandes mit Blick auf die Ausrichtung von Olympischen und auch Paralympischen Spielen in Deutschland. „Dieses Projekt kann ein deutlicher Schub für inklusive Sportentwicklung sein, wenn paralympische Belange von Anfang an gleichberechtigt mitgedacht werden – in Infrastruktur, Bildung, Ehrenamt und medialer Darstellung“, betonte Michels und stellte dabei vor allem auch die großen Potenziale Paralympischer Spiele für die deutsche Gesellschaft heraus.
Im laufenden nationalen Auswahlprozess, bei dem derzeit vier Städte als potenzielle Gastgeber geprüft werden, bleibt der DBS neutral. Voraussichtlich Ende 2026 wird der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) eine Entscheidung über das finale Bewerbungskonzept treffen. Bis dahin haben die vier Bewerberstädte verschiedene Gelegenheiten, ihre Konzepte vorzustellen. Der DBS wird sich auch weiterhin aktiv in den Dialog mit der Sportpolitik, den Städten und der Zivilgesellschaft einbringen, um sicherzustellen, dass die Interessen des paralympischen Sports und der Menschen mit Behinderung gehört und berücksichtigt werden.
