Aktuelles aus dem Bereich Sportentwicklung
Fulminanter Start ins Jahr 2026 für das Inklusionsmobil
Sechs Bundesländer, elf Schulen und über 700 begeisterte Kinder: Die ersten Monate des Jahres 2026 standen für das Inklusionsmobil des Deutschen Behindertensportverbands (DBS), REWE und der Aktion Mensch ganz im Zeichen von Bewegung, beeindruckenden Begegnungen und vom Abbau von Barrieren. Ob im tiefen Schnee von Berchtesgaden oder in den Turnhallen des Landes – das Ziel blieb immer gleich: Inklusion durch Sport erlebbar zu machen.
Ein besonderes Highlight war der Monoski-Aktionstag am Götschen. Inmitten der bayerischen Alpen wurde eindrucksvoll deutlich, wie Leidenschaft Barrieren im Wintersport überwinden kann. Prominente Unterstützung gab es dabei von Kugelstoß-Paralympics-Sieger und Inklusionsmobil-Botschafter Niko Kappel, der sich selbst erstmals auf den Monoski wagte.
Unter der fachkundigen Anleitung von Profis wie Paralympics-Teilnehmer Leon Gensert und dem zweifachen Para Ski alpin-Weltmeister (Superkombination und Riesenslalom) Georg Kreiter wurde die Piste von insgesamt 20 Kindern mit und ohne Behinderung unsicher gemacht.
„Gold-Besuch“ in der Sporthalle
Nicht nur im Schnee, auch in den Sporthallen der Republik war das Inklusionsmobil ein gefragter Gast. Ein besonders spannender Termin fand in Bad Neuenahr-Ahrweiler statt. Hier bekamen die Schüler*innen hohen Besuch von echtem „Goldwert“: Anna Dogonadze, Olympiasiegerin im Trampolinturnen von Athen 2004, und Rajae Akermach, die marokkanische Bronzemedaillengewinnerin im Para Taekwondo von Paris 2024, gaben faszinierende Einblicke in ihre Sportarten und ihren Alltag als Profisportlerinnen.
Ergänzt wurde die Tour des Weiteren durch die Besuche von Para Eishockey-Nationalspieler Marcel Malchin an Schulen in Lennestadt und Bad Honnef. Diese Termine waren besonders emotional, da er sich nur wenige Tage später auf den Weg in Richtung Mailand & Cortina zu den Paralympischen Winterspielen machte. Zuvor gab er den Kindern jedoch mit, welche große und wichtige Rolle der Sport in seinem Leben einnimmt.
Über all den inspirierenden Begegnungen stand natürlich einmal mehr der inklusive Sport an sich. Egal ob auf dem Monoski, beim Rollstuhlbasketball, Goalball oder dem gemeinsamen Überwinden eines Blindenparcours – die wichtigste Botschaft, die das Inklusionsmobil auf seiner Tour durch Deutschland stets im Gepäck hat, bleibt: aufzuzeigen, wie einfach es sein kann, gemeinsam und inklusiv Sport zu treiben.
Möchtet ihr das Inklusionsmobil auch einmal an eurer Schule, in eurem Verein oder bei eurer Veranstaltung erleben?
