Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

Ein leeres Spielfeld wird von zwei Volunteers gewischt
© Ralf Kuckuck, DBS-Akademie

Am Mittwoch reiste die deutsche Sitzvolleyball-Nationalmannschaft zum Qualifikationsturnier für die Paralympics in die USA, wenige Stunden nach der Ankunft wurde die Veranstaltung durch den internationalen Verband "World Para Volley" abgesagt. Der Grund: Corona. "Wir bedauern die Absage sehr, doch wir bitten um Verständnis, dass die Gesundheit und eine sichere Reise der Athleten und Offiziellen derzeit oberste Priorität haben", teilte World Para Volley-Präsident Barry Couzner mit.

Eine Spielszene beim Sitzvolleyball: Heike Wiesenthal und Jürgen Schrapp im Block
Heike Wiesenthal und Jürgen Schrapp am Netz © Ralf Kuckuck / DBS

Die deutsche Sitzvolleyball-Nationalmannschaft kämpft vom 16. bis 21. März um die Teilnahme an den Paralympics. Das Qualifikationsturnier in Oklahoma (USA) ist die letzte Möglichkeit, um sich einen Startplatz bei den Spielen in Tokio zu sichern. Die deutsche Auswahl geht zuversichtlich ins Turnier. Cheftrainer Michael Merten kann personell aus dem Vollen schöpfen und freut sich über zwei Rückkehrer.

Die deutsche Para Ski nordisch Nationalmannschaft
Die deutsche Para Ski nordisch Nationalmannschaft

Die Para Biathlon-Weltmeisterschaften in Östersund sind abgesagt worden. Die schwedische Regierung hatte am Mittwochabend sämtliche Veranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmern zur Eindämmung des Coronavirus abgesagt. Erstmalig sollte vom 12. bis 15. März eine WM mit ausschließlich Para Biathlon Wettkämpfen stattfinden.

Anja Wicker © Martin Haag

Zehn Tage lang hat sich die deutsche Para Ski nordisch-Nationalmannschaft Ende Februar und Anfang März in Ridnaun auf die anstehende Premiere einer Para Biathlon-Weltmeisterschaft vorbereitet. Anja Wicker hätte nichts dagegen, aus dem Ort des finalen Trainingslagers ein gutes Omen für die Wettkämpfe vom 12. bis 15. März im schwedischen Östersund abzuleiten. Der Geist von Ridnaun trug sie fast auf den Tag genau vor sechs Jahren zum größten Erfolg ihrer Karriere: Gold bei den Paralympics 2014 von Sotschi.

Leonie Walther zusammen mit ihrem Guide am einem Anstieg
Das Küken des Aufgebots: Leonie Walter © Martin Haag

Bundestrainer Ralf Rombach hat 14 Athletinnen und Athleten inklusive fünf Guides für die bevorstehende Para Biathlon-Weltmeisterschaft in Schweden (12. bis 15. März) nominiert. Den letzten Schliff hat sich die Mannschaft im Trainingslager geholt. Als aussichtsreichster Medaillenkandidat gilt Martin Fleig.

Marco Herbst © Nadine Bieneck

Die Paralympics-Qualifikation hat Deutschlands Rollstuhlrugby-Nationalmannschaft verpasst, doch nach erster Enttäuschung überwiegt die Zufriedenheit über viele starke Auftritte und einen großen Schritt in der Entwicklung des neu formierten Teams. Im Entscheidungsspiel um das Tokio-Ticket unterlag die Auswahl von Cheftrainer Christoph Werner im kanadischen Vancouver den favorisierten Franzosen mit 30:54 und beendete das Qualifikations-Turnier auf einem guten dritten Platz.

Kapitän Marco Herbst in Ballbesitz
Kapitän Marco Herbst © Nadine Bieneck

Die deutsche Rollstuhlrugby-Nationalmannschaft geht beim Paralympics-Qualifikationsturnier als Außenseiter an den Start. Die Auswahl um Cheftrainer Christoph Werner sieht sich aber nicht chancenlos. Insgesamt sieben Mannschaften kämpfen vom 4. bis 8. März im kanadischen Vancouver um die letzten zwei Tickets für Tokio.