Aktuelles vom Rollstuhlfechten

Maurice Schmidt im Kampf
Maurice Schmidt © Ira Ziegler

Das Top-Ergebnis in den Einzelwettbewerben bei dem Weltcup der Rollstuhlfechter in Warschau (Polen) am vergangenen Wochenende lieferte Maurice Schmidt (SV Böblingen) mit einem elften Platz im Degen und Platz 14 im Säbel. Sylvi Tauber (Makkabi Rostock) erreichte ebenfalls mit Säbel (18.) und Florett (19.) die Top 20. Für eine Überraschung sorgte das Herrenflorett-Team, welches bei starker Konkurrenz unter die Top acht kam. Insgesamt trat das deutsche Team mit vielen Einzelstarterinnen und Einzelstartern sowie zwei Herrenteams in Warschau an.

Maurice Schmidt
Maurice Schmidt © TSV Buchholz 08

Vier Starts und vierfacher Deutscher Meister – Das gelang Maurice Schmidt (SV Böblingen) bei den Deutschen Meisterschaften im Rollstuhlfechten vom 29. bis 30. Juni in Buchholz. In einem tollen Turnier sicherte er sich nicht nur die Titel im U23 Säbel und U23 Degenwettbewerb, sondern siegte genauso souverän bei den Aktiven in beiden Waffen. Im Florett konnte sich Julius Haupt (PSV Weimar) sowohl in der U23 wie auch bei den Aktiven den Titel sichern. Mit drei Goldmedaillen schaffte Tim Widmaier (SV Böblingen) den Hattrick in der Kategorie B.

Silbermedaillengewinner Maurice Schmidt
Maurice Schmidt © Alexander Bondar

Beim Rollstuhlfechten-Weltcup in Sao Paulo hat Maurice Schmidt im Degen der Kategorie A Silber gewonnen. Bei seiner ersten Weltcup-Finalteilnahme musste er sich nur dem Vize-Weltmeister Piers Giliver aus Großbritannien geschlagen geben. Auch im Säbel kämpfte er sich unter die besten Acht.

Deutsches Team in Sharjah © Ira Ziegler
Deutsches Team in Sharjah © Ira Ziegler

Sylvi Tauber (Makkabi Rostock) hat gleich zwei der Viertelfinals knapp mit 15:14 verloren, kann aber mit den Plätzen 8 (Florett), 9 (Säbel) und 15 (Degen) in Anbetracht des starken Teilnehmerfelds zufrieden sein. Maurice Schmidt (SV Böblingen) steuert mit Platz 6 im Degen und Platz 11 im Säbel zwei weitere gute Ergebnisse bei.

Julius Haupt, Felix Schrader, Clemens Cursiefen, Maurice Schmidt © Ira Ziegler
Julius Haupt, Felix Schrader, Clemens Cursiefen, Maurice Schmidt © Ira Ziegler

Rollstuhlfechter Julius Haupt hat bei den Junioren-Weltmeisterschaften in Sharjah (Vereinigten Arabischen Emirate) Silber im Florett der Altersklasse U23 geholt, während sich Teamkollege Maurice Schmidt zwei Bronzemedaillen mit dem Degen und Säbel sicherte. Zuvor freute sich Felix Schrader über zwei Medaillen bei der U17-WM.

Das deutsche Team
Das deutsche Team © Alexander Bondar

Beim Rollstuhlfechten Weltcup im japanischen Kyoto hat Maurice Schmidt sich die Bronzemedaille im Degen der Kategorie A gesichert. Auch mit dem Säbel zeigte er eine starke Leistung und verpasste eine Top 10 Platzierung nur knapp. Sylvi Tauber erkämpft sich bei den Damen der Kategorie B Platz sieben im Säbel, Platz zehn im Florett und Platz 19 im Degen.

Maurice Schmidt
Maurice Schmidt © Ira Ziegler

Maurice Schmidt hat beim Rollstuhlfechten-Weltcup im georgischen Tiflis die Bronzemedaille im Degenwettbewerb der Kategorie A gewonnen. Auch im Säbel zeigte er eine starke Leistung und verpasste die Runde der letzten Acht nur knapp. Sylvi Tauber erkämpft sich bei den Damen der Kategorie B Rang fünf im Säbel, Platz zwölf im Florett und Platz 19 im Degen.

Maurice Schmidt mit der Bronzemedaille © Gilles Massart
Maurice Schmidt mit der Bronzemedaille © Gilles Massart

Schon am ersten Wettkampftag des letzten Weltcupturniers 2019 im Rollstuhlfechten konnte Maurice Schmidt in Amsterdam überzeugen. Im Säbel kämpfte er sich bis ins Halbfinale, belohnte sich später mit Bronze und sammelte so wichtige Punkte für die Paralympics-Qualifikation. Im Degen schrammte er mit Platz fünf nur knapp an einer Medaille vorbei. Startschwierigkeiten hatte das deutsche Herrenflorett-Team in der Besetzung Schmidt, Haupt, Cheema und Widmaier. In den Platzierungsgefechten besiegte Team-Deutschland zunächst Brasilien (45:37) und anschließend Japan (45:43), beendete den Wettbewerb aber letztlich als Neunter.

Das deutsche Team bei der Rollstuhlfechten-WM
Das deutsche Team bei der Rollstuhlfechten-WM © privat

Die Rollstuhlfechten-Weltmeisterschaften im südkoreanischen Cheongju sind für das deutsche Team bis auf wenige Lichtblicke nicht wie erhofft verlaufen. Für einen guten WM-Auftakt sorgte zunächst Maurice Schmidt (SV Böblingen) im Degen. Mit Platz neun schrammte er nur knapp am Viertelfinale vorbei. Positiv überrascht hat das deutsche Herrenflorett-Team mit Platz acht. Daneben gab es viele Enttäuschungen.

Das deutsche Team bei der Ankunft in Japan © Maurice Schmidt (privat)
Das deutsche Team bei der Ankunft in Japan © Maurice Schmidt (privat)

Der Countdown für den Startschuss läuft: Vom 17. bis 23. September findet die Weltmeisterschaft im Rollstuhlfechten in Cheonglu (Südkorea) statt. Um sich optimal auf den bevorstehenden Wettkampf vorzubereiten, ist das deutsche Team von Bundestrainer Alexander Bondar bereits vergangene Woche nach Japan geflogen. Mit dem Ziel, möglichst viele Punkte für Tokio 2020 zu sammeln, absolvierten Sylvi Tauber (Makkabi Rostock), Maurice Schmidt (SV Böblingen), Julius Haupt (PSV Weimar) und Balwinder Cheema (Makkabi Rostock) das einwöchige Trainingslager.