Aktuelles von der Para Leichtathletik

Marianne Buggenhagen bei den Paralympischen Spielen in Rio
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Marianne Buggenhagen (Para-Leichtathletik), ist von der Jury in die „Hall of Fame des deutschen Sports“ gewählt worden. Die führende Weltklasse-Athletinnen steht damit ab sofort in einer Reihe mit über 120 Persönlichkeiten, die durch ihren Erfolg im Wettkampf oder durch ihren Einsatz für Sport und Gesellschaft Geschichte geschrieben haben.

Merle Menje bei den Paralympischen Spielen in Tokio
Merle Menje © Binh Truong / DBS

Rennrollstuhlfahrerin Merle Menje hat beim Marathon in London den zweiten Platz belegt. Das Nachwuchstalent ist zeitgleich mit der routinierten Amerikanerin Tatyana McFadden ins Ziel gekommen. Eine sensationelle Zeit von 1:44:51 Stunden stand am Ende auf der Uhr.

Ali Lacin
Ali Lacin © Binh Truong / DBS

Vanessa Low brachte ihn dazu, mit Prothesen zu sprinten – jetzt möchte Ali Lacin Menschen inspirieren, über sich hinauszuwachsen: Mit 33 Jahren gibt der Berliner Para Leichtathlet sein Paralympics-Debüt, nachdem er seine Karriere schon beendet hatte. Paralympische Erfahrung sammelt Ali Lacin bei seiner Premiere am 28. August im Weitsprung und am 3. September über 200 Meter.

Niko Kappel, Peter Salzer & Yannis Fischer (v.l.)
Niko Kappel, Peter Salzer & Yannis Fischer (v.l.)

Yannis Fischer und „Vorbild“ Niko Kappel starten bei den Paralympics in Tokio mit unterschiedlichen Voraussetzungen: Der eine könnte überraschen, der andere möchte trotz schwieriger Saison wieder eine Medaille. Wenn alles optimal läuft, wird Trainer Peter Salzer binnen weniger als 24 Stunden zwei Mal jubeln dürfen.

Markus Rehm ärgert sich und schlägt die Hände zusammen
Markus Rehm © Binh Truong / DBS

Der DBS begrüßt, dass nun endlich Bewegung in die Diskussion gekommen ist, ob der unterschenkelamputierte Weitspringer Markus Rehm bei den Olympischen Spielen in Tokio in getrennter Wertung an den Start gehen darf. „Es gibt keine Argumente mehr, eine Olympia-Teilnahme von Markus Rehm zu verwehren“, sagt DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher.

Mathias Mester jubelt im Leichtathletikstadion
Mathias Mester © Ralf Kuckuck / DBS

Speerwerfer Mathias Mester hat bei der Para Leichtathletik-EM im polnischen Bydgoszcz mit 36,31 Metern und 29 Zentimetern Vorsprung die Goldmedaille gewonnen. Dieser EM-Titel soll nun auch den Schlusspunkt in Mathias Mesters aktiver Sportlerlaufbahn markieren. Der 34-jährige Coesfelder tritt damit vor den Paralympics in Tokio ab aus dem aktiven Geschehen im Leistungssport.

© Binh Truong / DBS

Speerwerfer Mathias Mester hat in Polen seinen vierten Europameister-Titel erobert: Mit 36,31 Metern distanzierte er den Kroaten Vladimir Gaspar um 29 Zentimeter und freute sich über Gold. Auch Rennrollstuhlfahrerin Merle Menje gewann ihre zweite Goldmedaille - es war das vierte Edelmetall bei ihrer EM-Premiere.