Aktuelles vom Rollstuhltennis

Katharina Krüger
Katharina Krüger © Andreas Joneck / DBS

Sieben deutsche Damen und Herren treten vom 10. bis zum 13. Mai in Portugal in der Qualifikation für den World Team Cup im Rollstuhltennis an. Der Wettbewerb ist der wichtigste Nationen-Wettkampf in der Sportart und das Pendant zum Davis Cup und Billie Jean King Cup.

Ein Mann im Rollstuhl holt zum Schlag aus
Voller Einsatz bei der DM Rollstuhltennis © Stefan Brendahl

Die 31. Deutschen Meisterschaften im Rollstuhltennis boten eine große Plattform für die deutsche Rollstuhltennisszene.  Auf der Anlage des RTHC Bayer Leverkusen kämpften 32 Leistungs- und Breitensportler*Innen um Spiel, Satz und Sieg. Toni Dittmar im Herren-Einzel und Bianca Osterer im Quad-Einzel konnten ihre Erfolge aus dem vergangenen Jahr wiederholen. In der Nachwuchs-Konkurrenz setzte sich die 13-jährige Ela Porges durch. Den Titel im Breitensport-Feld sicherte sich Markus Wasmund.

Schatten eines Rollstuhltennisspielers auf dem Tennisfeld
Rollstuhltennis © Picture Alliance

Nachdem auch die deutschen Meisterschaften im Rollstuhltennis aufgrund der Corona Pandemie im Mai abgesagt werden mussten, haben die Veranstalter nun einen neuen Termin gefunden: Vom 2. bis 4. Oktober finden die 31. deutschen Meisterschaften im Rollstuhltennis statt. Der Deutsche Tennisbund und die Gold-Kraemer-Stiftung freuen sich das Turnier mit Hilfe des Tennisverbandes Mittelrhein beim RTHC Bayer Leverkusen auszutragen.

Max und Marcus Laudan
Max und Marcus Laudan © privat

Sie sind Zwillinge, haben beide dieselbe Behinderung und denselben Traum: Die Berliner Max und Marcus Laudan haben durchaus Chancen, dass erstmals seit 2004 wieder ein deutscher Rollstuhltennis-Spieler bei den Paralympics dabei ist. Beide studieren und arbeiten nebenher noch, um ihren Traum zu verwirklichen – doch das gestaltet sich manchmal abenteuerlich.

Sabine Ellerbrock nach ihrem letzten Rollstuhltennis-Match auf dem Spielfeld
Sabine Ellerbrock verabschiedet sich vom Rollstuhltennis © privat

Rollstuhltennisspielerin Sabine Ellerbrock hat nach ihrem letzten Spiel bei den Australian Open in Melbourne offiziell ihren Rücktritt von der internationalen Rollstuhltennis-Bühne erklärt. Aus sportlicher Sicht verlief das letzte Turnier der Bielefelderin nicht erfolgreich. Geschwächt durch eine Nervenverletzung schied Ellerbrock im Einzel-Viertelfinale sowie im Doppel-Halbfinale vorzeitig aus, so dass ihr ein Erfolgserlebnis zum Abschluss verwehrt blieb.

Freude bei Sabine Ellerbrock © Privat
Freude bei Sabine Ellerbrock © Privat

Wenige Tage vor Beginn der  Rollstuhltennis-Masters hat sich Sabine Ellerbrock den Siegertitel beim Prag-Cup in der tschechischen Hauptstadt gesichert. In einem spannenden Finale gegen die Niederländerin Marjolein Buis setzte sich Ellerbrock mit 7:5, 6:4 gegen die Weltranglistenvierte durch. Damit ist die Generalprobe für die Einzelmeisterschaft geglückt, die vom 19. bis 26.  November in Orlando (USA) stattfinden wird.

Sabine Ellerbrock und ihre Doppel-Partnerin Kgothatso Montjane (RSA) bei den US Open in New York
Sabine Ellerbrock und ihre Doppel-Partnerin Kgothatso Montjane

Nach dem erfolgreichen ersten Platz bei den Austrian Open hat es für Sabine Ellerbrock und ihre Doppel-Partnerin Kgothatso Montjane (RSA) bei den US Open in New York knapp nicht für den Sieg gereicht. Im Finale traf das Duo auf die beiden Holländerinnen De Groot und Van Koot, die das Match für sich entschieden: mit einem 2:6 im ersten Durchlauf und einem 0:6 im zweiten Satz erspielte das gegnerische Team die entscheidenden Punkte.