Aktuelles vom Para Radsport

Hans-Peter Durst beim Jubeln
Hans-Peter Durst © Oliver Kremer / DBS

Nach rund 15 Jahren hat Hans-Peter Durst (64) seine aktive Karriere im Para Radsport beendet. Der Dortmunder ist einer der erfolgreichsten Athleten mit dem Dreirad. Ein Sportler, der die Aufmerksamkeit genutzt hat, um Werte wie Inklusion und Teilhabe zu vermitteln.

Vico Merklein auf der Rennstrecke
Vico Merklein © Oliver Kremer / DBS

Internationale Deutsche Meisterschaften und einen Europacup vereinten die 68. Cologne Classics für die besten europäischen Para Radsportler*innen. Das Abschneiden des deutschen Teams in Elsdorf und Köln war ein krönender Abschluss einer intensiven wie kräftezehrenden ersten Saisonhälfte.

Annika Zeyen © Oliver Kremer / DBS

Fünf verschiedene Orte in Oberösterreich waren erneut Schauplatz der Europameisterschaften im Para Radsport. Viele Höhenmeter und starke Winde haben den deutschen Athlet*innen alles abverlangt. Fünf EM-Titel und 20 Medaillen stehen für eine herausragende Teamleistung.

Die Handbiker*innen warten an der Startlinie auf den Start des Rennens
Weltcup in Elzach © DBS

Einen echten Heimvorteil gab es beim zweiten Para Radsport-Weltcup der Saison in Elzach: Hunderte Zuschauer*innen motivierten das deutsche Team zu zahlreichen Top-Ten-Ergebnissen sowie Weltcupsiegen durch Pierre Senska, Maximilian Jäger, Maike Hausberger und Annika Zeyen. Das stimmt optimistisch für die bevorstehenden Para Radsport-EM vom 25. bis 29. Mai in Österreich.

Maike Hausberger jubelt bei der Zieleinfahrt
Maike Hausberger © Oliver Kremer, sports.pixolli.com

Beim ersten Weltcup der Saison in Ostende hat das deutsche Para Radsport-Team mit zwölf Podestplatzierungen einen vielversprechenden Start hingelegt. Zweimal Doppel-Gold steht zwei Schockmomenten gegenüber. Doch Zeit zum Durchatmen bleibt nicht: Der Heim-Weltcup im baden-württembergischen Elzach (12. bis 15. Mai) ist nicht minder wichtig.

Das deutsche Para Radsport Team
Das deutsche Team © DBS

Für das deutsche Para Radsport-Team beginnt eine mit zahlreichen Höhepunkten gespickte Saison. Der Auftakt beim Straßen-Weltcup im belgischen Ostende vom 5. bis 9. Mai ist eine erste Standortbestimmung für die Athlet*innen. Zudem ist es die Premiere für Bundestrainer Alexander Bauer, der erst seit einigen Wochen im Amt ist.