Aktuelles vom Para Radsport

Para Radsportlerin Maike Hausberger auf der Bahn bei der WM in Rio
Maike Hausberger © Oliver Kremer / DBS

Ohne Weltmeistertitel, aber mit vier Edelmetallen und acht Top-5-Platzierungen im Gepäck kehrt das deutsche Para Radsport-Team von der Bahn-WM im brasilianischen Rio de Janeiro (16.–19. Oktober) zurück. Die herausragendste Athletin des deutschen Quartetts war die Triererin Maike Hausberger, die in der Startklasse C2 mit einmal Silber und dreimal Bronze alle deutschen Medaillen einfuhr.

Maike Hausberger unmittelbar nach ihrem Gewinn der Bronzemedaille bei den Paralympics in Paris
Maike Hausberger © Oliver Kremer / DBS

Kurz vor den Para Radsport-Weltmeisterschaften auf der Bahn im brasilianischen Rio de Janeiro (16. bis 19. Oktober) stehen die Vorzeichen für das deutsche Team gut: Mit vier Athlet*innen ist das Team zwar nur halb so groß wie bei der Bahn-WM im Vorjahr, doch Bundestrainer Gregor Lang traut allen Schützlingen viel zu. „Ich erwarte, dass wir mit WM-Medaillen nach Hause kommen“, sagt Lang. Auch Neuerungen im Wettkampfplan spielen den Deutschen in die Karten.

Maike Hausberger jubelt über ihre WM-Bronzemedaille
Maike Hausberger © Drew Kaplan / DBS

Zweimal Bronze zum Abschluss: Die deutsche Mannschaft hat am vierten Tag der Para Radsport-WM in Ronse (Belgien) zwei weitere Medaillen gewonnen. Maike Hausberger und Michael Teuber sicherten sich im Straßenrennen jeweils die Bronzemedaille. Damit hat das Team insgesamt fünf Silber- und acht Bronzemedaillen gewonnen.  

Annika Zeyen-Giles lachend auf dem Handbike
Annika Zeyen-Giles © Drew Kaplan

Am dritten Tag der Para Radsport-WM in Ronse (Belgien) hat das deutsche Team drei weitere Bronzemedaillen gewonnen. Angelika Dreock-Käser und Andrea Eskau wiederholten ihren Medaillen-Erfolg vom ersten Tag und fuhren als jeweils Dritte ins Ziel. Annika Zeyen-Giles schien zunächst weit von Edelmetall entfernt zu sein, holte dann aber in der letzten Runde einen enormen Rückstand auf und sicherte sich so ihre zweite Bronzemedaille bei dieser WM.

Maike Hausberger, Marie Quellhorst und Pierre Senska posieren mit ihren Medaillen
Maike Hausberger, Marie Quellhorst und Pierre Senska © Drew Kaplan / DBS

Auch am zweiten Tag der Para Radsport-WM in Ronse (Belgien) hat das deutsche Team fleißig Medaillen im Zeitfahren gesammelt. Paralympics-Siegerin Maike Hausberger fügte ihrer beeindruckenden Vita eine weitere Silbermedaille hinzu. Für Pierre Senska war die Bronzemedaille beim Zeitfahren dagegen eine Premiere. Und Marie Quellhorst fuhr bei ihrem WM-Debüt sensationell und für sich selbst überraschend zu Silber.

Maximilian Jäger freut sich auf dem Siegerpodest
Maximilian Jäger © Drew Kaplan / DBS

Start nach Maß für das deutsche Para Radsport-Nationalteam bei den Weltmeisterschaften im belgischen Ronse: Zum Auftakt trumpften besonders Deutschlands Dreiradfahrer*innen im Zeitfahren auf. Auch zwei Handbikerinnen schafften es im Kampf gegen die Uhr auf das Podium, so dass am ersten Wettkampftag fünf Medaillen und viele weitere Top-Platzierungen auf der Habenseite sind.

Maximilian Jäger auf dem Dreirad vor einem Auto mit Zeitmessung
Maximilian Jäger © Kevin Voigt / DBS

Mit großem Aufgebot geht’s für die deutsche Para Radsport-Nationalmannschaft zur WM: 18 deutsche Para Radsportler*innen treten die Reise nach Ronse (Belgien) an und wollen bei den Weltmeisterschaften auf der Straße (28. bis 31. August) ihre Bestform abrufen und möglichst weit vorne landen. Die Voraussetzungen sind im post-paralympischen Jahr ganz andere als bei der letztjährigen Ausgabe der WM. Dennoch bestehen berechtigte Hoffnungen auf einige Medaillen, sowohl durch die Routiniers als auch durch neue Gesichter.