Aktuelles vom Para Kanu

Anja Adler, Anas Al Khalifa und Felix Höfner mit ihren Trophäen
Anja Adler, Anas Al Khalifa & Felix Höfner © Christel Schlisio / DKV

Die deutschen Para Kanut*innen haben die Wettkampfsaison mit den 11. Deutschen Meisterschaften im Para Kanu zusammen mit den 101. Deutschen Meisterschaften der Kanurennsportler*innen auf dem Brandenburger Beetzsee beendet. Besonders die Viertplatzierte der EM in München Anja Adler zeigte noch einmal ihr Können und krönte sich zur erfolgreichsten Athletin dieser Meisterschaften.

Edina Müller präsentiert bei der Siegerehrung glücklich ihre Goldmedaille
Edina Müller © Florian Schwarzbach / DBS

Geglückte Revanche und damit ein goldiger Abschluss: Edina Müller hat beim Heimspiel in München den Titel bei der Para Kanu-EM gewonnen und sich mit einem fulminanten Rennen gegen die Konkurrenz durchgesetzt, nachdem sie sich bei der WM vor zwei Wochen noch mit Platz vier begnügen musste. Felicia Laberer und Anja Adler verpassten das Podium als Vierte hingegen jeweils knapp, Anas Al Khalifa wurde Fünfter. Insgesamt gewann das deutsche Para Kanu-Nationalteam damit vier Medaillen.

Esther Bode und Lillemor Köper jubeln mit Deutschlandfahne über Silber und Gold
Esther Bode und Lillemor Köper © Florian Schwarzbach / DBS

Deutschlands Para Kanutinnen haben bei den European Championships in München einen Start nach Maß hingelegt und einen kompletten Medaillensatz gewonnen. Lillemor Köper und Esther Bode feierten einen Doppelsieg in der Startklasse VL 1, zudem schaffte es Katharina Bauernschmidt in der VL 2 auf den Bronzerang. Damit trugen die Para Athletinnen zum starken EM-Auftakt der deutschen Kanutinnen und Kanuten mit drei Medaillen bei.

Felicia Laberer jubelnd mit der Deutschlandfahne
Felicia Laberer © Florian Schwarzbach / DBS

Die Entwicklung von Felicia Laberer geht vor allem in eine Richtung: steil bergauf. Den Traum von einer Medaille verfolgt sie schon seit ihrer Kindheit. Inzwischen hat die 21-jährige Berlinerin im Para Kanu bei allen Großereignissen Edelmetall gewonnen – auf den EM-Titel 2021 folgte Bronze beim Paralympics-Debüt und vor einigen Tagen erneut Platz drei bei der WM. Bei der Heim-EM in München (18. bis 21. August) will Laberer wieder aufs Treppchen, am liebsten ganz nach oben.

Felicia Laberer jubelnd in ihrem Kanu
Felicia Laberer © Florian Schwarzbach / DBS

50 Jahre nach den Olympischen Spielen in München finden auf der Regattastrecke in Oberschleißheim auch die Europameisterschaften der Kanut*innen mit Behinderung statt. Die Regatta wird im Rahmen der European Championships ausgetragen. Die Rennen beginnen am Donnerstag, 18.August, mit den Vorläufen, ehe am Freitag, Samstag und Sonntag die Endläufe stattfinden.

Esther Bode, Felicia Laberer und Lillemor Köper mit ihren WM-Medaillen
Esther Bode, Felicia Laberer & Lillemor Köper © DBS

Am letzten Wettkampftag der Para Kanu-WM im kanadischen Halifax hat Felicia Laberer die insgesamt dritte Medaille für das deutsche Team gewonnen. Nach einem spannenden Rennen in der Startklasse KL3 und mit nur 44 Hundertstelsekunden Rückstand auf Platz eins überquerte Laberer als Dritte die Ziellinie und sicherte sich mit Bronze ihre erste WM-Medaille.

Lillemor Köper in ihrem Va'a-Boot
Lillemor Köper © Christel Schlisio / DKV

Die Hamburgerin Lillemor Köper hat bei den Weltmeisterschaften der Para Kanut*innen im kanadischen Halifax die erste Goldmedaille für das deutsche Team gewonnen und damit den WM-Titel im Va‘a aus dem vergangenen Jahr verteidigt. Im gleichen Rennen der nicht-paralympischen Startklasse VL1 sicherte sich ihre Vereinskameradin Esther Bode über die 200 Meter Bronze.