Aktuelles vom Para Ski nordisch

Leonie Walter mit Rollerski auf dem Laufband
Leistungsdiagnostik © Ralf Kuckuck / DBS

Die Sportler*innen des Teams Para Ski nordisch haben zu ihrem Sommertrainingslager im Breisgau zusammen gefunden – inklusive Laufband-Leistungsdiagnostik am Olympiastützpunkt. Bei der Maßnahme, die die Athlet*innen des Bundeskaders zweimal jährlich absolvieren, kommt es zu Stunden der Wahrheit. Weil sich zeigt, wie gut sie nach den ersten Vorbereitungswochen im Saft sind.

Martin Fleig © Ralf Kuckuck / DBS

Mit einer Silbermedaille im Para Biathlon über zehn Kilometer im Gepäck verkündete Martin Fleig bei den Paralympics in Peking sein Karriereende. Zwei Wochen nach der Rückkehr aus China blickt der 32-Jährige vom Ring der Körperbehinderten Freiburg auf eine bemerkenswerte Laufbahn zurück – und verrät, warum ihn der Selbstzweifel als Dauerbegleiter eher vorangetrieben als gehemmt hat.

Marco Maier beim Para Langlauf
Marco Maier © Ralf Kuckuck / DBS

Der 22-jährige Para Skilangläufer und Biathlet Marco Maier steht vor seiner Paralympics-Premiere und fliegt – dank seines ersten Weltcup-Sieges Ende Januar – mit mächtigem Schwung gen Peking. Dabei wäre die Karriere des Sprintexperten vor vier Jahren um ein Haar beendet gewesen, bevor sie richtig begonnen hatte.

©Ralf Kuckuck / DBS

(31. Januar 2022) Marco Maier gewinnt beim Para Weltcup in Östersund (Schweden) einen hochkarätig besetzten Langlauf-Sprint. Auch Nico Messinger läuft aufs Podium. Neun Para Ski nordisch Athlet*innen (plus fünf Guides) sind für die Paralympics (4.-13. März) in Peking nominiert.

©Ralf Kuckuck / DBS

Bei der WM in Lillehammer bleibt im Biathlon über die Mitteldistanz von zehn Kilometern nur Linn Kazmaier (SZ Römerstein, mit Guide Florian Baumann) ohne Schießfehler. In der Strafrunde lässt der Rest des Teams viel Zeit liegen. Einige Leistungen machen trotzdem Hoffnung.

Anja Wicker beim Anschub mit ihren Skistöcken
Anja Wicker © Gisle Johnsen / IPC

Anja Wicker überrascht sich am ersten Tag der WM im norwegischen Lillehammer selbst und wird Dritte im Para Langlauf über 7,5 Kilometer. Auch die Leistungen der anderen deutschen Starter*innen stimmen Bundestrainer Ralf Rombach zufrieden. Im Para Snowboard freut sich ein WM-Debütant über die Finalteilnahme, die Alpinen müssen sich wetterbedingt noch einen Tag gedulden, bis es losgeht.

© Pam Doyle

Die deutschen Frauen mit Sehbeeinträchtigung Vivian Hösch (mit Guide Florian Grimm) und Leonie Walter (mit Guide Pirmin Strecker) verpassen beim Weltcup in Canmore (Kanada) weitere Biathlon-Podiumsplätze, sehen der WM im Januar aber positiv entgegen.