Aktuelles vom Para Ski nordisch

Sebastian Marburger beim Ski Fahren mit verschiedenen Landesflaggen am linken Bildrand
Sebastian Marburger © Marcus Hartmann / Gate3 Photo Agency

Beim Weltcup-Finale im Para Skilanglauf im polnischen Szklarska Poreba-Jakuszyce feiert Sebastian Marburger (SK Wunderthausen) einen Doppelsieg über zehn Kilometer klassisch. Linn Kazmaier (SZ Römerstein) gewinnt den Gesamtweltcup. Kathrin Marchand (SC Bayer Leverkusen), Merle Menje (StTV Singen) und Max Weidner (WSV-DJK Rastbüchl) laufen erstmals aufs Podium.

Die deutsche Para Biathlon-Mannschaft jubelnd mit Pokal
Das deutsche Para Biathlon-Team gewinnt die Nationenwertung © IBU / Wlaźlak

Anja Wicker (MTV Stuttgart), Johanna Recktenwald (Biathlon-Team Saarland) und Nico Messinger (Ring der Körperbehinderten Freiburg) gewinnen im polnischen Jakuszyce den Gesamtweltcup im Para Biathlon. Messinger entreißt Lennart Volkert (PSV München) die Trophäe im letzten Moment. Auch in der Mannschaftswertung triumphiert das deutsche Team. Nun folgt das Weltcup-Finale im Para Skilanglauf.

Robin Wunderle und Nico Messinger beim Skifahren
Robin Wunderle und Nico Messinger © Oliver Kremer / DBS

Robin Wunderle begann seine sportliche Karriere als Biathlet beim SC Todtnau. Vor sechs Jahren wurde er zum Guide vom sehbehinderten Para Ski nordisch-Athleten Nico Messinger. Zusammen nahmen sie seitdem an mehreren Weltmeisterschaften teil und holten dabei einige Medaillen im Para Biathlon sowie mit der Staffel. Auch bei den Paralympics 2022 in Peking war das Duo am Start. 2026 wollen sie in Mailand und Cortina erneut angreifen.

Die deutsche Staffel jubelnd mit Medaillen und Urkunden
Die deutsche Para Ski nordisch Staffel © nordski.de

Am letzten Tag des FIS Para Skilanglauf-Weltcups in Finsterau (Bayerischer Wald) gibt es in den Staffel-Wettkämpfen einmal Silber für Deutschland. Im Klassik-Sprint am Samstag sammelt die Mannschaft drei Medaillen ein. Eine goldene ist nicht dabei. Der Bundestrainer Ralf Rombach zieht dennoch ein positives Fazit der Woche.

Johannes Rank und Guide Adrian Schuler während des Rennens
Johannes Rank und Guide Adrian Schuler © FIS / Action Press / Gabriel Kuchta

An den ersten zwei Renntagen des FIS Para Skilanglauf-Weltcups in Finsterau (Bayerischer Wald) sorgen Anja Wicker (MTV Stuttgart), Leonie Walter (SC St. Peter) und Johanna Recktenwald (Biathlon-Team Saarland) für deutsche Podiumsplatzierungen über zehn Kilometer. Der 15-jährige Thüringer Johannes Rank (WSV Trusetal) unterstreicht bei seinem ersten Weltcup-Start sein großes Talent.

Max Weidner in Aktion auf Skiern
Max Weidner © Marcus Hartmann / Gate 3 Photo Agency

Nach dem Heimweltcup ist vor dem Heimweltcup: die deutsche Nationalmannschaft im Para Ski nordisch will in Finsterau im Bayerischen Wald an die Erfolge der vergangenen Woche am Notschrei anknüpfen. Drei Para Skilanglauf-Einzelrennen und zwei Staffel-Wettkämpfe stehen bis Sonntag auf dem Programm. Für Unverständnis sorgt die Rückkehr von Russland und Belarus ins Weltcup-Geschehen.

Anja Wicker von hinten fotografiert auf dem Schlitten
Anja Wicker © Oliver Kremer

Die deutsche Para Ski nordisch-Nationalmannschaft fiebert dem zweiten Heim-Weltcup in Folge entgegen, der ab kommendem Mittwoch, 14. Januar, im bayrischen Finsterau im Para Langlauf stattfindet. Die Vorfreude wird allerdings dadurch getrübt, dass nach einem Urteil des Internationalen Sportgerichtshofs CAS erstmals wieder Teilnehmende aus Russland und Belarus am Start sein werden und sich damit noch für die Paralympischen Spiele in Italien qualifizieren können. Der Deutsche Behindertensportverband kritisiert diesen Schritt deutlich.