Aktuelles vom Rollstuhlcurling

Die Rollstuhlcurler Burkhard Möller und Wolf Meißner klatschen sich ab
Burkhard Möller und Wolf Meißner © Jiri Snitil

„Sport kann manchmal grausam sein“, seufzte Deutschlands Rollstuhlcurling-Cheftrainer Helmar Erlewein. Bis zum entscheidenden Tag war seine Mannschaft bei der B-WM im finnischen Lohja erfolgreich unterwegs, erreichte nach der Gruppenphase das Halbfinale und hatte dadurch zwei Chancen auf einen der drei Aufstiegsplätze. Doch nach zwei knappen Niederlagen stand unterm Strich: Aufstieg verpasst, Paralympics-Traum geplatzt.

Christiane Putzich und Wolf Meißner
Christiane Putzich und Wolf Meißner © Ralf Kuckuck / DBS

Für die deutsche Rollstuhlcurling-Nationalmannschaft steht viel auf dem Spiel: Vom 10. bis zum 15. April findet im finnischen Lohja die B-WM statt. Insgesamt zehn Teams kämpfen um den Aufstieg – doch über allem schweben auch die Paralympics. So hofft die deutsche Mannschaft auf ein positives Resultat, um die Chance auf eine Qualifikation für die  Spiele in Peking 2022 zu wahren.

Christiane Putzich
Christiane Putzich © Ralf Kuckuck / DBS

Souverän meisterte die deutsche Rollstuhlcurling-Nationalmannschaft die Gruppenphase, holte sechs Siege in sieben Spielen – doch im entscheidenden Duell unterlag Deutschland gegen Schweden, verpasste den Einzug ins Halbfinale der B-Weltmeisterschaft und damit auch den Wiederaufstieg in die A-Gruppe. So blieb am Ende des Turniers im finnischen Lohja nur der sechste Platz.

Skip Christiane Putzich
Skip Christiane Putzich © Ralf Kuckuck / DBS

Die Spannung steigt: Am Mittwoch beginnen die B-Weltmeisterschaften im Rollstuhlcurling im finnischen Lohja – und das deutsche Rollstuhlcurling-Team um Bundestrainer Helmar Erlewein ist hochmotiviert, um den Wiederaufstieg in die A-Gruppe zu kämpfen. Nach dem enttäuschenden Ergebnis der Weltmeisterschaft in Stirling (Schottland) im März dieses Jahres erhofft sich die Mannschaft diesmal ein positives Turnier mit möglichst vielen Erfolgserlebnissen.

Rollstuhlcurling- Deutsches Team © Ralf Kuckuck/DBS

Es hat nicht sein sollen – das deutsche Rollstuhlcurling-Team um Bundestrainer Helmar Erlewein hat mit zehn Niederlagen und einem Sieg den zwölften Platz bei der Weltmeisterschaft im schottischen Stirling belegt. Damit ist der Abstieg aus der Gruppe A besiegelt, doch schon im November besteht bei der B-WM die Möglichkeit für den Wiederaufstieg.

Das deutsche Rollstuhlcurling-Team © Ralf Kuckuck, DBS
Das deutsche Rollstuhlcurling-Team © Ralf Kuckuck, DBS

Die Paralympics in PyeongChang vor einem Jahr sind bei Wolf Meißner noch in bester Erinnerung. „Das war Weltklasse, ein super Erlebnis“, sagt der Rollstuhlcurling-Nationalspieler aus Offenbach. Doch der Blick richtet sich längst auch wieder nach vorne. Denn in Stirling (Schottland) findet vom 3. bis 10. März die Rollstuhlcurling-Weltmeisterschaft statt – und da geht es neben Medaillen bereits um wichtige Punkte für die Qualifikation für Peking 2022.

Das deutsche Rollstuhlcurling-Team © Ralf Kuckuck, DBS
Das deutsche Rollstuhlcurling-Team © Ralf Kuckuck, DBS

Das deutsche Rollstuhlcurling-Team um Skip Christiane Putzich (CC Füssen), Harry Pavel (CC Schwenningen), Wolf Meißner (CC Füssen) und Heike Melchior (CC Eintracht Frankfurt) hat die Generalprobe bei den British Open in Hamilton (Schottland) vor der WM im März auf Platz drei abgeschlossen.