Aktuelles vom Para Ski nordisch

Vivian Hösch und Florian Schillinger
Vivian Hösch und Florian Schillinger © Ralf Kuckuck / DBS

Vivian Hösch hatte sich viel vorgenommen für die Paralympischen Spiele von PyeongChang. „Ich habe mich gut gefühlt, ich wollte zeigen, was ich drauf habe“, sagt die 27-jährige Para Langläuferin und Biathletin vom Ring der Körperbehinderten Freiburg. Und dann konnte sie wegen einer Angina nur den ersten Wettkampf bestreiten. Schon wieder gestoppt von einer Erkrankung, wie 2017, als sie die Heim-WM in Finsterau verpasste – nun beendet sie ihre Karriere.

Andrea Eskau in Aktion
Andrea Eskau in Aktion © TOYOTA Motorsport

Die Winterspiele in PyeongChang rücken immer näher: Trotz der Vorteile der Motorsport-Technologie in ihrem neuen Schlitten von TOYOTA Motorsport GmbH (TMG) braucht Andrea Eskau Training und Engagement, um bei den Paralympischen Spielen in PyeongChang und Tokio auf der richtigen Spur zu bleiben.

Clara Klug mit Guide Martin Härtl
Clara Klug mit Guide Martin Härtl © Ralf Kuckuck / DBS-Akademie

Mit einer fehlerfreien Vorstellung am Schießstand hat Clara Klug sich mit ihrem Guide Martin Härtl Platz zwei über die Biathlon-Langdistanz beim Heim-Weltcup in Oberried gesichert. Auch Vivian Hösch und Marco Maier, der erstmal über die Langdistanz an den Start ging, überzeugten mit null Fehlern am Schießstand. 

Clara Klug mit Begleitläufer Martin Härtl
Clara Klug mit Guide Martin Härtl © Ralf Kuckuck / DBS-Akademie

Die deutschen Para Biathleten tankten in Oberried beim abendlichen Weltcup-Sprint des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC) Selbstvertrauen. Vor allem Clara Klug und Vivian Hösch waren beim Heimweltcup erfolgreich - sie landeten auf den Plätzen drei und vier. Aber auch für die anderen Athleten war es ein erfreulicher Abend. Nur die Steher ärgerten sich.

Marco Maier in Oberried
Marco Maier in Oberried © Nordic Paraski Team Deutschland

Anspruchsvolle Witterungsbedingungen, Stürze, Verletzungen und ein Virus haben einem Großteil des deutschen Para Ski nordisch-Teams den Start in den Heim-Weltcup in Oberried erschwert. Für Marco Maier hätte der Auftakt jedoch nicht besser laufen können: Nach erneuten Untersuchungen des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC) hat der 18-Jährige vom SK Nesselwang seine Starterlaubnis zurück erhalten.

Martin Fleig
Martin Fleig © Ralf Kuckuck/DBS-Akademie

Beim Heimweltcup in Oberried vom 21. bis 28. Januar konzentriert sich das Nordic Paraski Team Deutschland weitgehend auf die Biathlon-Rennen. Auch der Nachwuchs ist am Start. Weniger als zwei Monate vor der Eröffnung der Paralympischen Spiele 2018 in Pyeongchang ist die Weltspitze im Para Skilanglauf und Biathlon zu Gast im Schwarzwald.

Steffe Lehmker
Steffen Lehmker © Ralf Kuckuck / DBS-Akademie

Nach dem ersten Para Ski nordisch und Para Biathlon Weltcup im kanadischen Canmore zieht Bundestrainer Ralf Rombach ein positives Fazit. Nachdem Andrea Eskau dreimal im Langlauf siegte, knackten die sehbehinderten Athleten Clara Klug, Vivian Hösch und Nico Messinger im Biathlon die Norm für die Paralympics in PyeongChang. Steffen Lehmker erzielte sein bestes Karriere-Ergebnis mit Rang vier über 15 Kilometer.