Aktuelles aus London 2012

 

Hervorragende Leistungen boten die Deutschen nach einem guten Vormittag auch am Abend des letzten Wettkampftages der Leichtathleten im Olympic Stadium. Ihre zweite Bronzemedaille in London gewann Claudia Nicoleitzik (TV Püttlingen) über 100 Meter der Startklasse T36 in einer Zeit von 14,88 Sekunden. „Mir geht’s super, es war ein ganz tolles Gefühl, hier zu laufen.

Die deutschen Sitzvolleyballer haben sich ihren Traum einer paralympischen Medaille erfüllt und im kleinen Endspiel der Wettkämpfe in der Londoner Excel-Arena Russland geschlagen. Die Bronzemedaille resultierte aus einer Nervenschlacht, in der die Mannschaft von Bundestrainer Rudi Sonnenbichler bereits einen Matchball gegen sich abwehren musste, ehe der 3:2 (20:25, 26:24, 22:25, 25:22, 16:14)-Erfolg über Russland feststand.

Die deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Herren beendet das paralympische Turnier in London auf dem sechsten Rang. Im abschließenden Match um Platz fünf unterlag der Vize-Europameister am Samstag Spanien klar und eindeutig mit 48:67 (9:10/23:26/35:44) und fand dabei nie zu seiner zuvor gezeigten Fo

Der Tischtennis-Spieler Thomas Schmidberger wird am kommenden Sonntag die deutsche Fahne bei der Abschlussfeier der XIV. Paralympischen Spiele in das Olympia-Stadion in London tragen. „Wir möchten mit dieser Nominierung ganz klar ein Zeichen in Richtung Jugend setzen. Thomas Schmidberger gehört zu einer Reihe von Hoffnungsträgern für die Paralympischen Spiele in Rio 2016“, sagt Chef de Mission, Dr. Karl Quade. „Er verfügt über ein sehr großes Potenzial, was er hier in London bereits unter Beweis gestellt hat“, sagt Karl Quade weiter.

Tanja Gröpper gewinnt die Bronzemedaille

Die deutschen Schwimmerinnen und Schwimmer gehen mit insgesamt 12 Medaillen aus den Paralympics 2012. Vor einer beeindruckenden Kulisse von 17.500 Zuschauern, die jeden Abend das Aquatic Centre zum Hexenkessel werden ließen, steigerte das deutsche Schwimm-Team das Ergebnis von Peking deutlich.

„Das Rennen war einfach grandios. Nachdem ich mit der sechsten Vorlaufzeit ins Finale gekommen bin, ist es jetzt sogar der fünfte Platz geworden“, freute sich Maike Hausberger (Postsportverein Trier) nach ihrem Rennen über 400 Meter der Startklasse T37. Mit einer Zeit von 1:10,45 Minuten konnte sie ihre Bestzeit aus dem Vorlauf ein weiteres Mal übertreffen. Trotz dieser großartigen Leistung bei ihren ersten Paralympics ist die 17-Jährige nun froh, dass es vorbei ist. „Ich hatte jeden zweiten Tag Wettkampf und habe jedes Mal die Superstimmung genossen, aber jetzt reicht es auch“, meinte sie.