Aktuelles aus Sotschi 2014

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Bitterer Ausgang für Georg Kreiter

Es sollte einfach nicht sein. Die Enttäuschung bei Georg Kreiter war riesengroß. Eine Medaille wollte der 29-jährige Monoskifahrer von den Paralympics aus Sotschi mitnehmen. Und Kreiter lag im Riesenslalom nicht nur nach dem ersten Durchgang auf einem aussichtsreichen vierten Platz, sondern war im zweiten Lauf richtig stark unterwegs, fuhr im oberen Bereich sogar Bestzeit. Doch es folgte der bittere Ausfall. 

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Deutsche Mixed-Staffel verpasst die Medaillenränge

Die Deutsche Mixed-Staffel hat am Samstag bei den Paralympics in Sotschi die erhoffte Medaille in der Mixed-Staffel über 4 x 2,5 Kilometer verpasst. Beim Sieg von Russland und dem Gewinn der Goldmedaille ging Silber an das Team von Schweden. Bronze erkämpfte sich in einem spannenden Wettbewerb bei fairen äußeren Bedingungen die Mannschaft von Norwegen. Hinter dem Team aus der Ukraine kam das deutsche Trio in der Besetzung Tino Uhlig, Willi Brem und Andrea Eskau mit einem Rückstand von 47,2 Sekunden auf den fünften Platz.

Die deutsche Mixed-Staffel belegte den fünften Rang.

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Willi Brem trägt bei Schlussfeier die deutsche Fahne

Willi Brem trägt bei der Abschlussfeier der XI. Paralympischen Spiele  am Sonntag, 16. März 2014 (Beginn um 20.00 Uhr Ortszeit im Fisht-Olympiastadion)  die deutsche Fahne. Darauf verständigte sich am heutigen Samstag die deutsche Mannschaftsführung um Chef de Mission, Dr. Karl Quade. „Damit möchten wir seine langjährigen Leistungen im paralympischen Sport würdigen. Willi ist ein toller Sportsmann und ein Vorbild für unsere jungen Athleten“, sagt Dr. Karl Quade.

Willi Brem mit seinem Begleitläufer Florian Grimm

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„A-Team“ nicht zu stoppen

Das deutsche „A-Team“ ist auch in der Super Kombination nicht zu stoppen. Einmal Gold und zweimal Silber – das ist die Bilanz von Anna Schaffelhuber, Anna-Lena Forster und Andrea Rothfuss am siebten Wettkampftag der Paralympics in Sotschi. Während Schaffelhuber und Forster einen erneuten Doppelsieg in der Klasse der Sitzenden feierten, musste sich Andrea Rothfuss (stehend) nur der Französin Marie Bochet geschlagen geben und holte Silber. Die Medaillenränge knapp verpasst hat als Fünfter hingegen Monoskifahrer Thomas Nolte, der nach dem Slalom noch auf Platz zwei gelegen hatte.

Foto: Müller

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Anja Wicker versilbert ihre Goldmedaille

Nach Gold im Biathlonwettbewerb über zehn Kilometer hat Anja WICKER ihre Medaille am Freitag versilbert und sorgte für eine weitere faustdicke Überraschung. In einem wiederum spektakulären Rennen mit einer fehlerfreien Schießleistung hat die 22-jährige Stuttgarterin beim Biathlonwettkampf über 12,5 Kilometer die Silbermedaille gewonnen. Gold ging an die Russin Svetlana KONOVALOVA. Bronze erkämpfte sich Olena IURKOVSKA aus der Ukraine. Andrea Eskau (USC Magdeburg) kam in der gleichen Klasse bei den Schlittenfahrerinnen  mit zwei Schießfehlern auf den siebten Rang.

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Unter lautem Jubel über die Ziellinie

Im dritten und letzten Lauf im Snowboardcross wollte Stefan Lösler noch einmal alles zeigen. Bis rund 100 Meter vor dem Ziel war der einzige klassifizierte deutsche Para-Snowboarder wie auch schon im zweiten Durchgang schnell unterwegs. Doch dann kam er zu schnell über einen Sprung, verlor den Kontakt zum Boden und landete spektakulär im Fangzaun. Aufgegeben hat Lösler dennoch nicht. Er kämpfte sich zurück auf die Piste und beendete den Lauf unter dem lauten Jubel der zahlreichen Zuschauer im Alpin Center in Rosa Khutor. 

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Nolte riskiert - und verliert

2010 in Vancouver schrammte Monoskifahrer Thomas Nolte als Vierter in der Abfahrt hauchdünn am Treppchen vorbei. Bei den Paralympics in Sotschi landete der 29-Jährige zunächst erneut auf dem undankbaren vierten Platz – diesmal in seiner Paradedisziplin, dem Slalom – wurde aber anschließend disqualifiziert, da er im zweiten Lauf bei Tor 48 einfädelte. Zur Halbzeit hatte Nolte im Alpin Center in Rosa Khutor noch auf Platz sechs der Klasse der Sitzenden gelegen und riskierte im zweiten Lauf alles.

Foto: Allianz

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Shoppingtour am wettkampffreien Donnerstag

Der Donnerstag war für die Nordischen Skisportler wettkampffrei. Es war dies der erste Tag seit Beginn der Paralympics in Sotschi. Bei besten äußeren Bedingungen nutzten die Athleten den freien Tag zunächst zu einer letzten Trainingseinheit im Laura Skistadion für die am Freitag anstehenden letzten Einzelentscheidungen im Biathlon.  Tino Uhlig (Mitteltal-Obertal) spulte einige Trainingskilometer in klassischer Technik ab und wird wie gewohnt den Biathlonwettkampf auslassen. Alle anderen Athleten bereiteten sich am Vormittag auf der Biathlonanlage mit Schießeinlagen vor und absolvierten ihre Trainingseinheiten für den Tag darauf.

 

Goldmedaillengewinnerin Anja Wicker und Martin Fleig sowie die Betreuer genießen die Sonne von Rosa Khutor

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Happy End am Grünen Tisch

Die Entscheidung über das Ergebnis im Slalom der Damen in der Klasse der Sitzenden am Mittwoch ist einen Tag später am Grünen Tisch gefallen. Nach einer Anhörung vor einem dreiköpfigen Gremium des Internationalen Paralympischen Komitees im Olympic Park in Sotschi steht fest, dass die Disqualifikation gegen Anna Schaffelhuber aufgehoben wurde und sie die dritte Goldmedaille in ihrem dritten Rennen bei den diesjährigen Paralympics gewonnen hat. Damit belegt Anna-Lena Forster Platz zwei, Kimberly Joines (Kanada) und Laurie Stephens (USA) rutschen auf die Ränge drei und vier ab.

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Jetzt doch Doppelsieg im Slalom

Die Monoskifahrerin Anna Schaffelhuber hat die Goldmedaille im Slalom in der Klasse der der Sitzenden zugesprochen bekommen. Anna-Lena Forster, die wegen eines österreichischen Einspruchs zeitweilig auf den ersten Platz gesetzt worden war, rückte wieder auf Platz 2 und gewann die Silbermedaille. Damit wurde am Donnerstag in Sotschi ein groteskes Verfahren um die Wertung des Slalom-Rennens beendet.

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