Projekte & Anträge
Stiftungsantrag
Wenn Sie mit Ihrem Projekt durch die Stiftung Behindertensport unterstützt werden wollen, füllen Sie bitte den Förderantrag aus und senden ihn an Hauf-Rintelmann@dbs-npc.de.
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Projekte
Beispiele von bisher geförderten Projekten:
- Projekt "Sport mit Schlaganfall-Betroffenen", 1993
- Rehabilitation durch Sport - Kongress des DBS, 1995
- Behindertensport - Wege zur Leistung, Kongress der Stiftung Behindertensport, 1999
- Forschungsprojekt „Judo als Rehabilitationssport mehrfach behinderter Menschen“, 1999
- Forschungsauftrag "Behinderten-Leistungssport", 2003
- Dokumentation der „Geschichte des Deutschen Behindertensports“, 2011
- Förderung des BSNW-Projektes „Inspiration“ anlässlich der Paralympics in London, 2012
- Sportrollstühle für einen Verein, 2018
- Fahrdienstkosten zum Training, 2018
- Reitsport, 2018
- Schwimmkurs für schwerbehinderte Menschen, 2018
- Material für Sportveranstaltung im Bereich Rollstuhlrugby, 2019
- Laufprojekte einer Förderschule, 2019
- Multisportanlage für Kinder und Jugendliche, 2019
- Spezialfahrrad, 2019 - mit Film hinterlegt
- Skaterollstuhl WCMX, 2020 - mit Film hinterlegt
- Tischtennislehrgang für Kinder und Jugendliche mit Behinderung, 2020 - mit Film hinterlegt
- Reittherapie, 2020
- Inklusive Segel-WM, 2021
- Paddelboot für gemeinsames Paddeln von Menschen mit und ohne Behinderung, 2021
Jahresberichte der Förderprojekte 2025
70 Menschen mit Beeinträchtigung profitieren von der durch die Stiftung Behindertensport geförderte Bewegungstasche. Einmal in der Woche wird eine Sportstunde in den Wohnstätten angeboten, um die Bewohner*innen mit Hilfe der mobilen inklusiven Bewegungstaschen niederschwellig an Sport und Bewegung heranzuführen.

Die Stiftung Behindertensport hat die Mitgliedsbeiträge der Cheerleader der Gruppe „Dance Divine“ für ein Jahr übernommen. Der Berliner Verein bietet ein inklusives Sportangebot im Cheerleading an. "Dance Divine" wurde 2021 gegründet und trainiert wöchentlich mehrmals für gemeinsame Auftritte u.a. bei den Berliner Füchsen und seit 2025 für Meisterschaften. Das Team besteht derzeit aus 6 festen Mitglieder mit verschiedenen Behinderungen, wie Blindheit, Trisomie 21, Gehörlosigkeit oder Aphasie. Das Team möchte in der kommenden Saison verstärkte, professionelle Präsenz zeigen und geht derzeit in die Planung für die Teilnahme an der Europameisterschaft in Prag.

Die Stiftung Behindertensport hat ein Kommunikationssystems für einen Münchener Kajakverein gefördert, das es ermöglicht Sportler*in und Begleitfahrer*in über Headsets zu verbinden. Der Verein konnte mit Hilfe des Kommunikationssystems sehbehinderte Interessent*innen als Mitglieder integrieren. Drei sehende Vereinsmitglieder haben sich in die Führungstechniken des Kajakfahrens für Blinde und Sehbehindere eingearbeitet, um das Paddeln im Einzelkajak für Menschen mit Sehbehinderung zu ermöglichen. Damit das Kajakfahren für Menschen mit Sehbehinderung allgemein bekannter wird, hat ein sehbehindertes Mitglied an einem Artikel zu diesem Thema mitgewirkt, welchen der Deutsche Kanuverband auf seiner Homepage zum Thema Inklusion veröffentlicht hat: Inklusion ja, und ohne aber...!
Die Stiftung Behindertensport hat das inklusive Surfcamp für 17 Kinder und Jugendliche in Pepelow an der Ostsee unterstützt.
Die Stiftung Behindertensport hat die Startgelder einer Laufgruppe von geistig und körperbehinderten Menschen der ASB Behindertenhilfe in Gera übernommen. Die Laufgruppe trainiert einmal in der Woche und nimmt an sechs nationalen Laufveranstaltungen teil.
Die Stiftung Behindertensport hat einen von zwei inklusiven Ganzjahreskursen des Tennisclubs Puchheim gefördert. Angeboten wird dort nicht nur Rollstuhltennis sondern auch Tennis für Menschen mit Sehbehinderungen. Somit können 24 Menschen mit verschiedenen Behinderungen im Alter von12 bis 51 Jahren am Ganzjahreskurs teilnehmen.
Jahresberichte der Förderprojekte 2023
Die Stiftung Behindertensport hat die Spielfeldbande für die Blindenfußballmannschaft des FC Ingolstadt zu großen Teilen finanziert.
Die Stiftung Behindertensport hat den Outdoor-Bewegungspark in Burscheid für Jedermann entlang der Fahrradstrecke „Balkantrasse“ unterstützt.
Die Stiftung Behindertensport hat die PAS Bogenkinder mit einer Förderung für neue Sportmaterialien unterstützt.

Jahresberichte der Förderprojekte 2022
Die Stiftung Behindertensport hat die Startgelder für 55 Tänzer*innen bei den inklusiven TAF Deutschen Meisterschaften übernommen.
Hier gibt es ein Video der Aufführung einer der Tanzgruppen.
Jahresberichte der Förderprojekte 2021
Die Stiftung Behindertensport hat zwei Mini-Trampoline zum Sporttreiben von und für Menschen mit Behinderung gefördert.

Hauptziel des Betreuungsvereins 1:1 soziale Partnerschaft e.V. aus Straubing ist die Resozialisierung von Suchtkranken und die Integration von Menschen mit psychischen Erkrankungen in die Gesellschaft. Auf dem Weg zurück in ein selbstständiges Leben kann der Sport helfen, die Sucht zu überwinden, die Gesundheit zu fördern und anderen Erkrankungen vorzubeugen. Um auch Sport in sein Resozialisierungskonzept zu integrieren, möchte der Betreuungsverein ein vereinsinternes Fitnessstudio realisieren.
Die inklusive Segel Weltmeisterschaft ist ein Leuchtturm-Projekt und zeigt, wie der Segelsport in Deutschland und Europa inklusiv gestaltet werden kann. An den Start gehen ausschließlich Crews, die sich aus einer Person mit und einer ohne Handicap zusammensetzen. Diese WM und das dazugehörige Vorbereitungstraining wurde in Kooperation mit dem DRS, Special Olympics, dem Gehörlosensportverband, dem Deutschen Segler Verband, dem Sehbehinderten und Blindenverband in Hamburg durchgeführt und hatte auch zum Ziel, die Menschen für den Segelsport zu begeistern. Die Stiftung unterstützt dieses hanseatische Vorzeigeprojekt. Hier geht's zum TV-Beitrag des Hamburger Lokalfernsehens über die inklusiven Wettkämpfe.
Der Traditionsverein Germania Kanusport e. V. in Leipzig verzeichnet in den letzten Jahren einen starken Mitgliederzuwachs insbesondere bei Kindern und Jugendlichen (aktuell 144 Mitglieder) und möchte daher das Paddelangebot für Menschen mit und ohne Behinderung ausweiten. Um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden, benötigt der Verein zwei Zweierkajaks mit Zubehör. Diese Anschaffung wurde von der Stiftung unterstützt.
Bereits seit drei Jahren hat der Verein Kooperationsvereinbarungen mit ortsansässigen Institutionen, die Menschen mit Behinderung betreuen. Für sie werden regelmäßig Paddeltouren angeboten, wofür der Verein bereits den Inklusionspreis Sport 2020 für sächsische Vereine des SBV gewonnen hat. Auch der MDR berichtete vom Kanu-Projekt.
Der Reit- und Fahrverein Würtingen e.V. bietet schon seit Jahren therapeutische Reitprojekte an und hat dazu Kooperationen mit der Dreifürstensteinschule Münsingen (Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum mit Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung), der Bruderhausdiakonie und weiteren Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigungen geschlossen. Eins vor vier zur Therapie ausgebildeten Pferde musste altersbedingt aus dem Schulbetrieb genommen werden. Um das Therapie- und Reitschulangebot weiterhin halten zu können, wurde ein neues, gut ausgebildetes und geduldiges Pferd angeschafft. Die Stiftung hat sich an der Anschaffung dieses Therapiepferdes beteiligt.
Der TC Blau-Weiß e. V. Wanne-Eickel nutzt den Tennissport als Möglichkeit zur Inklusion und bietet seit mehreren Jahren Gehörlosentennis an. Neu hinzugekommen ist eine Rollstuhltennis-Abteilung, für die der Verein nicht nur Sportrollstühle angeschafft hat, sondern auch zwei rollstuhltennisgeeignete Plätze gebaut und die Anlage dafür barrierefrei umgebaut hat.
Einige Interessenten an dieser Sportart, die an einen Rollstuhl gefesselt sind, können sich ein qualifiziertes Tennistraining finanziell nicht leisten. Diesen Menschen möchte der Verein die Möglichkeit geben, über einen Zeitraum von 12 Wochen die Grundzüge von Tennis kennenzulernen (Basiskurs). Nach dieser Einführungsphase möchten sie den Spieler*innen, die von Tennis begeistert sind, eine Vereinsmitgliedschaft sowie eine Tennispatenschaft anbieten.
Die Stiftung fördert Tennispatenschaften für drei Rollifahrer, um ihnen die Chance zu eröffnen, Tennis als Sportart in einem Breitensportverein ausüben zu können. Die Rollifahrer sollen danach so weit im Tennis ausgebildet sein, dass sie nach Abschluss der Projektphasen ohne weiteres Training ein Match spielen können, sowohl zu zweit oder auch als Mixed mit Fußgängern.
Die Stiftung unterstützt die 20-jährige Anni-Loreen, die an Trisomie 21 und einer Autismus-Spektrums-Erkrankung leidet, damit ihre therapeutischen Reitstunden, die sich positiv auf ihren allgemeinen Gesundheitszustand auswirken, für ein halbes Jahr gesichert sind.
Gebaut werden soll eine barrierefreie Kletterhalle inkl. Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung (Trainer, Hallenwarte, Hausmeistertätigkeiten etc.) in Bad Aibling. Die Stiftung beteiligt sich am Ausbau des Schulungsbereichs mit speziellen, für Menschen mit schweren Behinderungen geeigneten Kletterwänden sowie den dafür erforderlichen Hilfsmitteln (Spezielle Sicherungsmöglichkeiten, spezielle therapeutische Griffe etc.).
Seit 15 Jahren bietet die DAV Sektion Stützpunkt Inntal e.V. inklusive Klettergruppen für alle Altersgruppen ab 6 Jahren an. Wöchentlich klettern im Verein ca. 13 Gruppen mit bis zu 10 Teilnehmer*innen. Die Stützpunkt-Kletterhalle Bad Aibling soll als Ort der Begegnung, des Miteinanders und der Gesundheit fungieren. In diesem bundesweit bisher einmaligen Projekt soll eine Kletterhalle entstehen, die neben den Anforderungen nichtbehinderter (Breiten-) Sportler insbesondere den Erfordernissen behinderter Menschen gerecht wird. Geplant sind spezielle Schulungsbereiche für die inklusiven Gruppen, spezielle Kletterbereiche für Menschen mit schweren oder Mehrfachbehinderungen, größere Abstände zwischen den Sicherungslinien (zur Stressreduktion z.B. für Autisten), Maßnahmen zur Lärmreduzierung etc. Die Kletterhalle wird umfassend barrierefrei und zukünftig auch Trainingszentrum des Para-Climbing-Nationalkaders werden.
Der SV Holdenstedt v.1920 e.V. hat rund 1.100 Mitglieder und diverse Sparten. Der Verein möchte Jumping-Fitness in das Sportangebot aufnehmen, das sich insbesondere an Menschen mit Behinderung richten soll, da der Verein eine erhöhte Nachfrage in diesem Bereich registriert. Um die Bewegung auf Mini-Trampolinen für Menschen mit Behinderung anbieten zu können, sollen Mini-Trampoline mit mehr Tragfähigkeit angeschafft werden. Diese Anschaffung von Sportmaterial, wird von der Stiftung befürwortet und unterstützt.
Seit 2015 bietet der VfL Kaufering Rollstuhlfechten an - einer der wenigen Sportvereine im Umkreis von 30 km, die auch für Menschen mit Behinderung ein Sportprogramm bieten. Innerhalb der letzten beiden Jahre ist die Zahl der Rollstuhlfechter*innen von zwei auf sechs gewachsen. Sportliche Erfolge: Medaillen bei der Deutschen und Bayerischen Meisterschaft im Rollstuhlfechten. Da es nur zwei Fechtrollstühle gibt, sind die Trainingsmöglichkeiten eingeschränkt. Deshalb soll eine zweite Bahn aufgestellt werden. Die Stiftung Behindertensport fördert diese zweite Bahn mit zwei Fechtrollstühlen inklusive Fechtgestell.
