Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

Rennrollstuhlfahrerin inmitten des Felds im 5000-Meter-Rennen auf der lila Bahn im Stade de France. Sie ist weit nach vorne gebückt, nachdem sie das Rad am Greifring angeschoben hat.
Merle Menje © Tom Weller / DBS

Merle Menje schaute enttäuscht nach ihrem ersten Finale im Stade de France in Paris: Platz 7 über 5000 Meter war für die 20-Jährige alles andere als zufriedenstellend. Lindy Ave, Nele Moos und Friederike Brose verpassten das Finale über 100 Meter der Klasse T38. Am Abend steht der Weitsprung-Wettbewerb mit Doppel-Weltmeister Léon Schäfer im Fokus, zudem sprintet Jule Roß im Finale über 400 Meter. Zum Abschluss des Tages läuft Nicole Nicoleitzik im Vorlauf über 200 Meter.

Stephanie Grebe spielt den Tischtennisball. Im Hintergrund steht ihre Doppel-Partnerin Juliane Wolf
Stephanie Grebe und Juliane Wolf © Mika Volkmann / DBS

Gekämpft und leider doch verloren: In einem hochdramatischen Endspiel unterliegen Stephanie Grebe und Juliane Wolf dem an Nummer eins gesetzten chinesischen Doppel Huang Wenjuan und Jin Yucheng mit 1:3 (4:11, 11:9, 8:11, 8:11) und verpassen somit nur knapp den Traum von der paralympischen Goldmedaille. Die nächste Chance auf Gold hat das Herren-Doppel Valentin Baus und Thomas Schmidberger.

Merle Menje in ihrem Rennrollstuhl
Merle Menje © Tom Weller / DBS

Rennrollstuhlfahrerin Merle Menje kommt an Tag eins der Para Leichtathletik bei den Paralympics souverän ins Finale über 5000 Meter, am Abend macht es ihr Newcomerin Jule Roß über 400 Meter hauchdünn nach. Isabelle Foerder wird Achte und Phil Grolla beim Paralympics-Debüt Zehnter auf der regennassen lila Bahn im Stade de France.

Jan Helmich und Hermine Krumbein beim Rudern
Jan Helmich & Hermine Krumbein © Florian Schwarzbach / DBS

Gleich zwei Boote jubelten über den direkten Finaleinzug im Para Rudern und werden am Sonntag um die Medaillen fahren. Der Mixed-Zweier gewann seinen Vorlauf nach starkem Zielsprint, der Mixed-Vierer mit Steuerfrau kam auf Rang zwei ins Ziel. Für Marcus Klemp besteht die Hoffnung auf einen Finaleinzug nur noch über den Hoffnungslauf am morgigen Sonntag.

Josco Wilke, deutscher Rollstuhlrugby-Nationalspieler, versucht sich im Spiel gegen Kanada durchzusetzen.
Josco Wilke im Zweikampf © Oliver Kremer / DBS

Die Hürde, die das deutsche Rollstuhlrugby-Team angesichts der Gruppenauslosung nehmen musste, war schon vor dem Turnierbeginn riesig. Nach zwei Spielen zeigt sich, dass die Hürde zu hoch war. Trotz einer engagierten Leistung gegen Kanada musste sich die Mannschaft von Trainer Christoph Werner mit 47:54 geschlagen geben.

Formel-1-Fan Maurice Wetekam feiert mit dem "Vettel-Finger" nach seiner persönlichen Bestzeit in Paris
Maurice Wetekam © Ralf Kuckuck / DBS

Die erste Medaille für Team Deutschland Paralympics! Maurice Wetekam sicherte sich auf den 100 Meter Brust (SB9) Bronze. Tanja Scholz würde über 200 Meter Freistil (S5) Sechste und Verena Schott schlug nach 200 Meter Lagen (SM6) als Siebte an.

Maya Lindholm setzt den Basketball zum Wurf an
Maya Lindholm © Steffie Wunderl / DBS

Zum Auftakt in den paralympischen Wettbewerb von Paris unterlag die deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Damen dem Favoriten USA klar mit 44:73 (10:16/20:41/28:57). Vor allem Offensiv tat sich das DBS-Team drei Viertel extremschwer, während die US-Girls in der Verteidigung vor allem Deutschlands etatmäßiger Topscorerin Mareike Miller das Leben auf dem Parkett der Arena Bercy schwer machten.