Aktuelles von den Paralympics

Anna-Lena Forster © Mika Volkamann / DBS

Leni, Vidi, Vici: Anna-Lena Forster hat bei den Paralympics nach Silber in der Abfahrt und im Super-G Gold in der Super-Kombination gewonnen - es war das erste Gold für das Team Deutschland Paralympics. Anna-Maria Rieder wurde Vierte und verpasste die Medaille knapp, Leander Kress belegte einen guten 17. Platz. Noemi Ristau mit Guide Paula Brenzel und Andrea Rothfuss schieden im Super-G am vorletzten Tor unglücklich aus.

Christian Schmiedt © Oliver Kremer / DBS

Bei besten Bedingungen und strahlend blauem Himmel kam Para Snowboarder Christian Schmiedt bei den Paralympischen Winterspielen in Peking am heutigen Montag nicht über sein Viertelfinale der Klasse LL1 im Snowboard Cross hinaus. Nur drei Hundertstel fehlten dem deutschen Paralympics-Debütanten zum Einzug ins Halbfinale. Gold ging an den Kanadier Tyler Turner, Mike Schultz (USA) und Zhonggwei Wu (CHN) sicherten sich Silber und Bronze.

Die beiden Medaillen-Gewinnerinnen Linn Kazmaier und Leonie Walter im Zielbereich
Linn Kazmaier (links) und Leonie Walter © Ralf Kuckuck / DBS

Die Nachwuchsathletinnen mit Sehbeeinträchtigung holen bei den Paralympics in Peking auch im Klassisch-Langlauf über 15 Kilometer Silber und Bronze – erneut hinter der Ukrainerin Oksana Shyshkova. Die beiden Deutschen zeigen sich von der langen Distanz gänzlich unbeeindruckt. Alexander Ehler muss sein Rennen hingegen vorzeitig abbrechen.

Anna-Lena Forster jubelt nach der Flower Ceremony über ihre Silbermedaille
Anna-Lena Forster © Mika Volkmann / DBS

Anna-Lena Forster hat bei den Paralympics in Peking nach Platz zwei in der Abfahrt auch Silber im Super-G gewonnen. Mit nur 0,11 Sekunden Rückstand musste sie sich erneut der Japanerin Momoka Muraoka geschlagen geben. Für Anna-Maria Rieder und Noemi Ristau mit Guide Paula Brenzel gab es gute fünfte Plätze. Andrea Rothfuss erlebte einen gebrauchten Tag und Leander Kress erreichte jubelnd das Ziel.

Para Snowboarder Matthias Keller beim Sprung
Matthias Keller © Oliver Kremer / DBS

Mit gemischten Gefühlen beenden die Para Snowboarder des Team Deutschland Paralympics ihren ersten Wettkampftag bei den XIII. Paralympischen Winter-Spielen in Peking. Christian Schmiedt hat sich mit einem elften Platz für das morgige Viertelfinale im Snowboard Cross der Klasse LL1 (Lower Limb 1) qualifiziert, Matthias Keller und Manuel Neß hingegen kamen in ihrer Klasse LL2 (Lower Limb 2) beide nicht über die Qualifikationsläufe hinaus.

Martin Fleig kämpft auf der Strecke
Martin Fleig © Ralf Kuckuck / DBS

Der einzige deutsche Starter im Skilanglauf bei den Paralympics am Sonntag kämpft sich über 18 Kilometer durch und schafft es in die Top Ten. Einzig der Kanadier Collin Cameron kann der erstaunlich starken Konkurrenz aus dem Gastgeberland China ein wenig das Wasser reichen.  

Der DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher jubelt mit Marco Maier über seine Silber-Medaille im Biathlon-Sprint bei den Paralympics.
Marco Maier & Friedhelm Julius Beucher © Oliver Kremer / DBS

Im Biathlon-Sprint über sechs Kilometer bei den Paralympics gewinnt Marco Maier bei den Männern stehend Silber, ebenso wie Linn Kazmaier bei den Frauen mit Sehbeeinträchtigung. Leonie Walter holt dort Bronze. Marco Maier muss nach seinem Rennen einen Schreckmoment verkraften.