Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

Die deutschen Tischtennisspieler haben einen Auftakt nach Maß in die Teamwettbewerbe hingelegt. Nach dem Ruhetag gewannen am Vormittag in der Londoner Excel-Arena sowohl die Mannschaft der Wettkampfklassen (WK) 6-8 gegen die Slowakei als auch das Team der WK 4-5 gegen Brasilien. In der WK 6-8 unterlag Thorsten Schwinn (WK 7) dem Silber-Medaillengewinner der WK 8, Richard Csejtey, erst mit 9:11 im fünften Satz.

Torben Schmidtke freute sich über seinen paralympischen Rekord übermäßig

Kirsten Bruhn (Neumünster) ist heute im zweiten Vorlauf über 100m Brust in der Startklasse SB5 einen neuen paralympischen Rekord geschwommen. Wenige Minuten später gelang dies auch Torben Schmidtke über 100m Brust in der Klasse SB6. Er schlug nach 1:26,13 min an.

Damen-Doppel Ellerbrock und Krüger

Nach einer guten Stunde Spielzeit lautete der Endstand am gestrigen Dienstagabend auf dem Central Court in Eaton Manor 3:6, 3:6. Das deutsche Damen-Duo Ellerbrock und Krüger stand gegen das Doppel aus Großbritannien Shuker und Whiley im Viertelfinale der Damen.

„Ich habe alles erreicht, was ich wollte“, sagte Diskuswerferin Ilke Wyludda (Hallesche Leichtathletikfreunde) nach einem packenden Wettkampf in der Startklasse F57/58, den sie mit neuer persönlicher Bestleistung von 29,57 Metern (705 Punkte) abschloss. Die Weite reichte zwar nicht für den Endkampf der besten Acht, doch die ehemalige Olympiasiegerin von Atlanta 1996 konnte dem Wettbewerb viel Positives abgewinnen.

Die deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Damen hat einen entscheidenden Schritt in Richtung paralympisches Edelmetall gemacht. Im Viertelfinale bezwang das Team um Topscorerin Annika Zeyen in der North Greenwich Arena von London den Lokalmatador Großbritannien mit 55:44 (8:12/22:21/34:33).

NRW-Sportministerin Ute Schäfer mit BSNW Projektteilnehmerinnen- und teilnehmer
NRW-Sportministerin Ute Schäfer mit BSNW Projektteilnehmerinnen- und teilnehmer

„Die größte Herausforderung ist, dass die Inklusion im Bewusstsein der Menschen ankommt“, das sagte die NRW-Sportministerin Ute Schäfer, beim NRW-Abend, am 2. September 2012 im Deutschen Haus in London. „Inklusion im Sport“ war daher auch das Thema des Abends und der Talkrunde, zu dem die Landesregierung NRW, der LandesSportbund NRW (LSB) und der Behinderten-Sportverband NRW (BSNW) geladen hatten.

Hannelore Brenner (Wachenheim, Rheinland-Pfalz) gewinnt in der Dressurkür ihre zweite Goldmedaille bei den Paralympics. Die Wertung von 81,7% ist die höchste, die Hanne Brenner in ihrer langjährigen Laufbahn erreicht hat. Wie bereits bei der Championatsaufgabe gehen die Plätze zwei und drei an Deborah Criddle (78,55 %) aus Großbritannien und der Dänin Annika Dalskov (76,95 %). Hanne Brenner kann nun 30 Medaillen in internationalen Wettkämpfen vorweisen.