Aktuelles aus dem Bereich Anti-Doping

Die Welt-Anti-Doping-Konferenz hat in der vorigen Woche in Johannesburg den neuen Welt-Anti-Doping-Code verabschiedet, der zum 01.01.2015 in Kraft treten soll. Neuer WADA-Präsident ist Craig Reedie. Der Brite Reedie wurde am Freitag vom Stiftungsrat der WADA einstimmig gewählt, dem er seit der WADA-Gründung angehört. Seit 1994 ist Reedie IOC-Mitglied. Seit 2009 gehört er als Vizepräsident der IOC-Exekutive an. Er wird das neue WADA-Amt am 1. Januar 2014 antreten. Reedie ist Nachfolger des Australiers John Fahey.

Die Welt Anti-Doping Agentur (WADA) veröffentlicht in den kommenden Tagen in Johannesburg die neue Version des WADA-Codes 2015. Im Anschluss an die Konferenz in Johannesburg wird die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) die Umsetzung des neuen Codes in Deutschland federführend übernehmen.

 

"Anti-Doping-Gesetz - Scharfes Schwert oder überbewertet?" - so provokant lautet der Titel der diesjährigen Diskussionsrunde beim Journalisten-Workshop der NADA am 30. Oktober 2013 im Wissenschaftszentrum Bonn. Dr. Lars Mortsiefer, Chefjustiziar und Vorstandsmitglied der NADA, wird mit Athletenvertretern und weiteren Experten auf dem Gebiet des Sport- und Strafrechts über Chancen und Grenzen eines Anti-Doping-Gesetzes in Deutschland diskutieren.

 

Erneut wurden verunreinigte Nahrungsergänzungsmittel (NEM) gefunden, die unter anderem die Substanz Methylhexanamin (engl. Methylhexaneamine) enthalten. Methylhexanamin gehört zur Gruppe der Stimulanzien und ist im Wettkampf verboten. Häufig wird Methylhexanamin in Nahrungsergänzungsmitteln gefunden, die für extremen Fettabbau (engl. Fatburner) oder auch Muskelaufbau werben.

Die neue Verbotsliste der Welt Anti-Doping Agentur (WADA) für das Jahr 2014 ist veröffentlicht worden. Sie tritt am 1. Januar 2014 in Kraft.

 

Nahrungsergänzungsmittel können mit der im Wettkampf verbotenen Substanz Oxilofrin gefälscht sein. Das ergaben die neuesten Untersuchungen am Zentrum für Präventive Doping Forschung der Deutschen Sporthochschule Köln und im kanadischen Anti-Doping-Labor in Montreal.