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Jan Haller beim Pass
Jan Haller © Steffie Wunderl / DBS

Es war nicht die Partie, die sich die deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Herren zum Abschluss der Gruppenphase in Paris gewünscht hatte - und dennoch hat die DBS-Auswahl weiterhin alle Chancen. Im dritten Duell der Gruppe A unterlag Deutschland auch in der Höhe verdient mit 52:68 (11:16/24:37/42:64) gegen Kanada, dass sich abgezockt und routiniert in der Bercy Arena präsentiert hat.

Felix Streng lacht und spannt seine Muskeln an. In den Händen hält er eine Deutschlandfahne hinter seinem Rücken.
Felix Streng © Tom Weller/DBS

Tokio-Paralympicssieger Felix Streng gewinnt mit 10,77 Sekunden über 100 Meter Bronze und damit seine insgesamt sechste Paralympics-Medaille. Weltrekordhalter Johannes Floors wird im gleichen Rennen in 10,85 Sekunden Vierter. Doppel-Weltmeister Léon Schäfer bleibt wie im Weitsprung ebenfalls nur Rang vier.

Valentin Baus © Florian Schwarzbach / DBS
Valentin Baus © Florian Schwarzbach / DBS

Nach zwei Silbermedaillen im Para Tischtennis-Doppel ist Titelverteidiger Valentin Baus überraschend im Viertelfinal-Einzel ausgeschieden. Er verlor gegen den Türken Ali Öztürk in fünf Sätzen. Erfolgreicher starteten Thomas Rau, Björn Schnake, Thomas Brüchle, Thomas Schmidberger und Jana Spegel in die Einzel-Konkurrenzen. Sie alle zogen in ihren Startklassen jeweils ins Viertelfinale ein.

Die Bundesaußenministerin Annalena Baerbock ist die erste Gratulantin beim Silber von Josia Topf auf den 50 Meter Rücken
Josia Topf © Mathias Schulz

Am fünften Wettkampftag des deutschen Para Schwimm-Teams gab es die nächste Medaille für Josia Topf: Der Erlanger holte nach seiner Goldmedaille am Sonntag über die 150 Meter Lagen (SM3) am Montag Silber auf den 50 Meter Rücken. Topf schwamm die 50 Meter in 47,06 Sekunden. Bundesaußenministerin Annalena Baerbock war die erste Gratulantin von Topf.

Rollstuhlfechter Maurice Schmidt nach seinem Gefecht mit seiner Maske und seiner Maske in der Hand
Maurice Schmidt © Joachim Sielski / DBS

Die erste große Hoffnung hat sich bereits erfüllt. Sein erstes Duell muss Rollstuhlfechter Maurice Schmidt nicht gegen seinen am meisten gefürchteten Gegner aus Italien, Edoardo Giordan, bestreiten. Dieser gehört zum erweiterten Favoritenkreis der Startklasse A. Wenn es am 3. September im Grand Palais auf die Planche geht, wird dem Athleten aus Böblingen erst einmal der US-Amerikaner William Schoonover gegenüberstehen. Eine Aufgabe, die lösbar sein sollte, wie Bundestrainer Alexander Bondar einschätzt.