Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

Linn Kazmaier und Florian Baumann © Ralf Kuckuck / DBS

Wenn Linn Kazmaier ihre Tasche für Wettkämpfe und Trainingslager packt, dürfen zwei Sachen nicht fehlen. Die Laserwaffe für sehbeeinträchtige Biathleten und ihre Gitarre. Die immer noch erst 18-jährige Vorzeige-Athletin hat einen schwierigen Winter hinter sich und steht vor einem besonderen Jahr. Kurz nach ihren zweiten Paralympics schreibt Linn Kazmaier ihr Abitur. Im Team Deutschland Paralympics Podcast erzählt sie, warum sie dabei aktuell eher an die Abi-Party denkt als ans Lernen.

Was für eine bombastische Leistung: Elena Semechin schwimmt auf den 100 Meter Brust in Weltrekordzeit zu Gold
Elena Semechin © Tom Weller / DBS

Mira Jeanne Maack und Elena Semechin haben in Barcelona die Qualifikationsnorm für die Weltmeisterschaften in Singapur Ende September geschafft und damit für einen erfreulichen Saisonauftakt der deutschen Nationalmannschaft im Para Schwimmen gesorgt. Zudem haben sich Charlotte Kast und Philip Hebmüller Podestplätze in der Jugendwertung gesichert und sich damit für die Europäischen Jugendspiele in Istanbul empfohlen.

Daniel-Rafael Goral © Florian Schwarzbach / DBS

Isabell Thal und Daniel-Rafael Goral haben es beim IBSA Judo Grand Prix im georgischen Tiflis jeweils aufs Treppchen geschafft. Thal wurde in ihrer Gewichtsklasse J2W unter 52 kg Zweite, und Goral kämpfte sich trotz eines Bänderrisses im Vorfeld des ersten Kampfes in der Klasse J2M unter 95 kg auf Platz drei vor.

Anna-Lena Forster posiert mit der Kristallkugel für den Gesamtweltcupsieg
Anna-Lena Forster © Anna-Lena Forster

Monoskifahrerin Anna-Lena Forster hat souverän den Gesamtweltcup im Para Ski alpin gewonnen. Weniger als ein Jahr vor den Paralympics in Italien war ihr der Triumph schon vor den beiden abschließenden Slalom-Rennen in Veysonnaz (Schweiz), die sie jeweils gewann, nicht mehr zu nehmen. Für die 29-jährige Radolfzellerin war es die Krönung einer Saison mit Licht und Schatten – und mit deutlich mehr Konkurrenz. Anna-Maria Rieder schaffte es im Gesamtweltcup in der stehenden Klasse auf den zweiten Platz.

Gruppenfoto der Rollstuhltennis-Nationalmannschaft
Rollstuhltennis-Nationalmannschaft © Mathias Schulz/ITF

Beim Qualifikationsturnier für den World Team Cup im Mai traten für Deutschland sowohl die Quads- als auch die Herrenauswahl an. Beide Teams spielten sich jeweils bis ins Finale. Das Herren-Team, bestehend aus Toni Dittmar, Christoph Wilke und Steffen Sommerfeld, bezwang die polnische Auswahl in der Gesamtabrechnung mit 2:0. Bei den Quads musste sich das Brüderpaar Marcus und Max Laudan den Favoriten aus den Niederlanden geschlagen geben.

Veit Mühlhans versucht den Puck an seinem norwegischen Gegenspieler vorbeizulegen.
Veit Mühlhans © Florian Schwarzbach / DBS

Die deutsche Para Eishockey-Nationalmannschaft muss sich auch in den Länderspielen drei und vier unter dem neuen Cheftrainer Ole Sundstǿl geschlagen geben. Gegen sein Heimatland Norwegen unterlag das Team mit 0:2 und 1:3. Teammanager Michael Freitag sieht darin jedoch keinen Grund, zwei Monate vor dem Beginn der A-WM (24. bis 31. Mai in Buffalo, USA) nervös zu werden.

Mannschaftsfoto der deutschen Para Tischtennis-Nationalmannschaft
Para Tischtennis Nationalmannschaft © Michael Fuchs

In Abwesenheit von Paralympics-Siegerin Sandra Mikolaschek und den weiteren deutschen Medaillengewinner*innen von Paris hat die deutsche Para Tischtennis-Nationalmannschaft beim World Para Future-Turnier in Lignano beachtliche Ergebnisse erzielt. Die kleine deutsche Delegation, bestehend aus sechs Athleten und einer Athletin, feierte durch Thomas Brüchle, Björn Schnake und Marlene Reeg insgesamt vier Turniererfolge und stand darüber hinaus dreimal auf dem Podium.