Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

Nikolai Kornhaß wirft Trainingspartner Pascal Bruckmann
Nikolai Kornhaß © Mika Volkmann / DBS

Die Vorfreude ist groß bei den vier Para Judoka, und alle sind extrem fokussiert. Nicht zuletzt die Trainingsstätte „Kodokan“ in Japan ist mehr als Motivation pur für das Team. „Das sind die heiligen Hallen des Judo hier in Tokio“, betont Bundestrainerin Carmen Bruckmann. Es sei eine besondere Ehre, sich hier final auf die Wettkämpfe vorzubereiten.

Die deutschen Athlet*innen marschieren mit der Deutschlandfahne ins Stadion in Tokio
Eröffnungsfeier Paralympics © Oliver Kremer / DBS

Die XVI. Paralympischen Spiele in Tokio sind eröffnet. Vom 24. August bis zum 5. September gehen 4.500 Athlet*innen aus mehr als 160 Ländern in insgesamt 23 Sportarten und 540 Medaillenentscheidungen an den Start. Das deutsche Team besteht aus 133 Athletinnen und Athleten. Zum Aufgebot kommen zwei Guides in der Para Leichtathletik sowie ein Pilot im Para Radsport.

Das deutsche Tandem: Kai Kruse und Robert Förstemann © Oliver Kremer / sports.pixolli.com
Das deutsche Tandem: Kai Kruse und Robert Förstemann © Oliver Kremer / sports.pixolli.com

Gleich am ersten Wettkampftag geht’s rund für Deutschlands Para Radsportler*innen, wenn Denise Schindler am 25. August in der Einerverfolgung auf Medaillenjagd geht. Einen Tag später werden Pierre Senska und Michael Teuber ebenfalls die Einerverfolgung bestreiten, ehe am 28. August mit dem 1000-Meter-Zeitfahren der Höhepunkt für das Tandem Kai Kruse und Robert Förstemann auf dem Programm steht.

Das Fahnenträger-Duo. Mareike Miller - Michael Teuber
Das Fahnenträger-Duo. Mareike Miller & Michael Teuber

Ein Duo wird das Team Deutschland Paralympics bei der Eröffnungsfeier der Spiele in Tokio ins Stadion führen: Rollstuhlbasketballerin Mareike Miller und Para Radsportler Michael Teuber werden gemeinsam die Fahne tragen. Beide haben Paralympisches Gold gewonnen und blicken auf zahlreiche Erfolge zurück.

Elena Krawzow präsentiert stolz ihre Goldmedaille bei der WM 2019
Elena Krawzow bei der WM 2019 © Ralf Kuckuck / DBS

In London 2012 war Elena Krawzow noch das Küken – und gewann Silber. In Rio 2016 wollte die Para Schwimmerin Gold holen – und erlebte mit Platz fünf eine große Enttäuschung und die erste richtige Niederlage ihrer Karriere. Die 27-Jährige kämpfte sich zurück in die Erfolgsspur, doch ihr Weg in 2021 ist bislang steinig. Trotzdem will sie im schwersten Jahr ihrer Karriere in Tokio Bestzeiten schwimmen. Und eine Medaille gewinnen.