Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

Thomas Böhme
Thomas Böhme © Steffie Wunderl / DBS

Die deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Herren hat nach einem starken Auftritt eine bittere Niederlage gegen den Vize-Weltmeister und amtierenden Paralympics-Champion USA einstecken müssen. In den Schlussminuten drehten die US-Boys die Partie und gewannen hauchdünn 58:55 (10:16/22:28/40:42).

Sylvi Tauber landet einen Punkt im Säbel-Viertelfinale
Viertelfinale © Joachim Sielski / DBS

Die Rollstuhlfechter*innen Sylvi Tauber und Maurice Schmidt gaben beide am ersten Wettkampftag der Paralympics in Tokio ihr paralympisches Debüt und erreichten mit dem Säbel beide die KO-Runde, wo sie den achten bzw. neunten Platz belegten.

Denise Schindler zeigt ihre Bronzemedaille
Bronze für Denise Schindler © Oliver Kremer / DBS

Am ersten Wettkampftag der Paralympics in Tokio hat das Team Deutschland Paralympics gleich die erste Medaille geholt: Denise Schindler gewann auf der Radrennbahn in Izu Bronze im 3000-Meter-Verfolgungsrennen der Startklasse C3 und ließ ihren Emotionen anschließend freien Lauf. Zudem schnappte sich Schindler damit das erste Edelmetall überhaupt bei diesen Spielen.

Jubel bei Deutschlands Goalballern
Deutschlands Goalballer © Binh Truong / DBS

Deutschlands Goalballer haben zum Auftakt der Paralympischen Spiele einen umkämpften 6:4 (4:2)-Sieg gegen die Türkei gefeiert. Zeuge davon wurden zahlreiche Zuschauer vor den Bildschirmen in Deutschland, denn erstmals wurde ein Goalball-Spiel live im deutschen Fernsehen gezeigt.

Ivo Kilian im Kanu
Ivo Kilian © Christel Schlisio

Plötzlich ging alles ganz schnell am gestrigen Dienstag: André Brendel, der Bundestrainer der Para Kanuten, rief bei einem seiner Schützlinge in Deutschland an: Ivo Kilian. Der 44 Jahre Jahre alte Kanute vom Halleschen Kanu Club wurde für die Paralympics in Tokio nachnominiert.

Thomas Schmidberger
© Mika Volkmann / DBS

Nach viermal Silber bei den Paralympics in Rio soll es für die deutschen Para Tischtennisspieler*innen um Thomas Schmidberger auch in Tokio wieder Medaillen geben. Ob es tatsächlich dazu kommen wird, ist unsicher: Ausbleibende Vergleiche mit der Konkurrenz lassen kaum Prognosen zu. Zwei Regeländerungen könnten den Medaillenträumen der Deutschen entgegenkommen.

Verena Schott ist mit ihrem ersten Rennen in Tokio „sehr zufrieden“
Verena Schott im Ziel nach 50 Meter Freistil © Binh Truong / DBS

Am heutigen Mittwoch, dem ersten Wettkampftag der Paralympics von Tokio, starteten direkt zwei Para Schwimmerinnen des deutschen Teams in die Spiele 2020: Routinier Verena Schott und die Debütantin Marlene Endrolath. Während Schott mit sich „sehr zufrieden“ war, wähnte sich Endrolath „noch nicht wirklich angekommen“ bei ihren ersten Paralympics.