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Maurice Schmidt wollte bei den Paralympics unter die Top Acht. Mit dem Säbel holt er sich am Ende sogar die Goldmedaille. Zur Freude vieler deutscher Fans auf den Zuschauerrängen
Maurice Schmidt (rechts) gegen Piers Gilliver (Großbritannien) © Kevin Voigt / DBS

Die Paralympics 2024 in Paris sind schon jetzt die zweitgrößten Paralympischen Sommerspiele aller Zeiten. Tausende Menschen strömen in die Arenen, unterstützen lautstark und sorgen für eine Vielzahl an Gänsehautmomenten. Die deutschen Athlet*innen sind fasziniert von der Unterstützung auf den Rängen.

Para Sportschütze Tobias Meyer nimmt Maß und zielt auf die Scheibe bei den Paralympics 2024. Die Waffe ist in der linken Hand, die rechte Hand hat er an der Hüfte.
Tobias Meyer © Mathias Schulz

Tobias Meyer hat sich auf der Schießanlage von Châteauroux erneut nicht für ein Finale bei den Paralympischen Spielen qualifiziert. Nachdem er bereits das Luftpistolen-Finale (SH1) knapp nicht erreicht hat, reichte es für den 26-Jährigen auch mit der freien Pistole nur für Rang 13 (530 Ringe). Auch Moritz Möbius scheiterte in der Qualifikation.

Sandra Mikolaschek zieht ins Halbfinale ein.
Geballte Faust: Sandra Mikolaschek zieht ins Halbfinale ein. © Mathias Schulz / DBS

Sandra Mikolaschek ist mit ihrem Sieg gegen die Französin Flora Vautier ins Halbfinale des Einzelwettbewerbs eingezogen und sichert sich mit Bronze zugleich die erste paralympische Medaille ihrer Karriere. Für Stephanie Grebe sind die Paralympics in Paris dagegen beendet.

Maurice Schmidt jubelt mit dem Säbel in der Hand
Maurice Schmidt © Kevin Voigt / DBS

Top Acht war eigentlich das erklärte Ziel von Maurice Schmidt. Doch der 25-jährige Rollstuhlfechter hat in einem packenden Finale gegen den Briten Piers Gilliver sensationell seine erste paralympische Goldmedaille gewonnen. Am späten Dienstagabend feierte er im Pariser Grand Palais den bisher größten Erfolg seiner sportlichen Karriere. Es ist die erste paralympische Fecht-Medaille seit dem Silbermedaillen-Gewinn von Simone Briese-Baetke in London 2012.

Irmgard Bensusan jubelt mit wehender Fahne in ihren Händen im Stade de France. Sie grinst und streckt die Zunge raus.
Irmgard Bensusan © Tom Weller/DBS

Irmgard Bensusan hat es wieder geschafft: Bei ihren dritten und letzten Paralympics gewinnt die 200-Meter-Weltmeisterin von Paris 2023 ihre sechste Medaille. Über 200 Meter wird die gebürtige Südafrikanerin in 26,77 Sekunden Dritte und holt nach fünf Mal Silber erstmals Bronze.