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Jan Haller klatscht enttäuscht in die Hände
Jan Haller © Steffie Wunderl / DBS

Die deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Herren musste sich im paralympischen Halbfinale trotz einer sehr starken ersten Halbzeit dem Favoriten Großbritannien geschlagen geben. Nach 40 intensiven Minuten in der Arena Bercy von Paris unterlag das DBS-Team dem Ex-Weltmeister von der britischen Insel klar mit 43:71 (11:10/24:28/32:48) und spielt nun am Samstag um Bronze.

Thomas Schmidberger holt Einzel-Silber. © Mika Volkmann / DBS
Thomas Schmidberger holt Einzel-Silber. © Mika Volkmann / DBS

Thomas Schmidberger gewinnt nach Rang zwei im Doppel mit Valentin Baus auch im Einzel Silber. Der 32-jährige Spieler von Borussia Düsseldorf unterlag wie in Tokio vor drei Jahren dem chinesischen Superstar Panfeng Feng 0:3 (2:11, 7:11, 7:11). Für Schmidberger ist dies bereits die siebte Silbermedaille bei Paralympischen Spielen.

Amanda Fanariotis beim Wurf
Amanda Fanariotis © Steffie Wunderl / DBS

Keine 14 Stunden nach dem Viertelfinal-Aus gegen Kanada behauptete sich die deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Damen im ersten Platzierungsspiel in der Arena Bercy von Paris. Am Ende konnte das DBS-Team über einen verdienten 51:45-Erfolg (12:9/26:24/45:34) über Spanien jubeln und steht damit im Spiel um Platz fünf am Samstag gegen Großbritannien.

Nele Moos zeigt ihre Silbermedaille und lächelt in die Kamera.
Nele Moos © Tom Weller/DBS

Es ist die große Überraschung im Stade de France: Nele Moos verbessert gleich drei Mal ihre Bestweite und macht im letzten Versuch einen Satz von Platz fünf zu Paralympics-Silber, während auf der Gegenseite Markus Rehm – partybedingt verspätet – seine Goldmedaille erhält.