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Das deutsche Tischtennis-Team der Wettkampfklassen 1-3 hat Frankreich in der Runde der letzten Vier in der Londoner Excel-Arena mit 3:0 von der Platte gefegt und sich für das Finale qualifiziert. Dort treffen Thomas Brüchle, Thomas Schmidberger, Jan Gürtler und Holger Nikelis am Freitag um 12.30 Uhr Ortszeit auf China. Knackpunkt im Duell mit dem Paralympics-Sieger von 2008 war der umkämpfte 3:2-Auftaktsieg von Thomas Brüchle gegen den Franzosen Florian Merrien, gegen den er im Viertelfinale des Einzelwettbewerbs noch ausgeschieden war.

Es war eine rundum gelungene Paralympics-Premiere. Nachdem Birgit Kober (TSV Byer Leverkusen) bereits im Speerwerfen der Startklasse F32/33/34 mit einem neuen Weltrekord die Goldmedaille gewann, gelang ihr dies genauso bravourös im Kugelstoßen. Bereits im ersten Versuch verbesserte sie ihren bisherigen Weltrekord um fünf Zentimeter auf 10,25 Meter (1112 Punkte) und zog damit als Erste in den Endkampf ein.

Die deutschen Sitzvolleyballer haben das kleine Endspiel um die paralmpische Bronzemedaille erreicht. In der Londoner Excel-Arena unterlag der klare Außenseiter am Donnerstag dem Europameister Bosnien-Herzegowina glatt mit 0:3 (19:25, 20:25, 14:25).

Die deutschen Rollstuhlbasketball-Damen können in London nach paralympischem Gold greifen. Am Donnerstag schlug der Vize-Weltmeister in einem hoch dramatischen Halbfinale in der North Greenwich die Niederlande mit 49:46 (12:8/24:29/36:37) und steht nun am Freitag um 21:15 Uhr in Spiel um Gold.

Im Straßenrennen der Männer der Klassen C1-C3 über 64 Kilometer gewinnt Steffen Warias (RVC Reute) die Silbermedaille mit einer Zeit von 1:42:51. Damit liegt er gleichauf mit dem Sieger, Roberto Bargna aus Italien und dem drittplatzierten Australier David Nicholas.

Sabine Ellerbrock auf dem paralympischen Court

Das heutige Match im Damen-Einzel konnte Sabine Ellerbrock trotz ihres großen Siegeswillens nicht für sich entscheiden und sich somit nach einem Spielstand von 2:6, 6:7 den Traum einer paralympischen Medaille nicht verwirklichen. Das Spiel um Bronze ging an die Niederländerin und Weltranglistendritte Jiske Griffioen.

Manuela Schmermund im Finale

Der letzte Wettkampftag für die Spotschützinnen und Sportschützen wurde heute in der Disziplin Damen 50m Kleinkaliber Dreistellung R8 ohne Gewehrauflage (SH1) mit einem fünften Rang für Manuela Schmermund und einem Platz zwölf für Natascha Hiltrop sowie einer Platzierung auf Rang 29 für Frank Heitmeyer im Mixed 50m Pistole P4 SH1 abgeschlossen.