Segeln muss paralympisch bleiben
Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) hat auf die Entscheidung des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC), Segeln vom Programm der Paralympischen Spiele 2020 in Tokio zu streichen, mit Unverständnis und Enttäuschung reagiert. In einem vom DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher und DBS-Vizepräsident Karl Quade an das IPC gerichteten Brief vom 5. Februar wird die Befürchtung zum Ausdruck gebracht, dass damit dem Segelsport für Behinderte die Grundlage entzogen würde. Weiterhin wird das IPC aufgefordert, die Hintergründe seiner Entscheidung offen zu legen und den Beschluss zu revidieren. Spätestens bei der nächsten Generalversammlung wird das IPC Farbe bekennen müssen.
