Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

Boccia ist eine paralympische Sportart.
Boccia ist eine paralympische Sportart.

Unter fachmännischer Anleitung eine attraktive paralympische Sportart kennenlernen - diese Möglichkeit haben Nachwuchssportlerinnen und Nachwuchssportler bei einem Lehrgang am Paralympischen Trainingsstützpunkt in Bad Kreuznach. Die Leitung übernimmt Cheftrainer Jürgen Erdmann-Feix, Veranstalter ist der Deutsche Rollstuhl-Sportverband. Der Lehrgang findet am 2. und 3. Oktober 2015 statt, Meldeschluss ist am 21. September 2015. 

Hier geht es zur Ausschreibung und zur Anmeldung.

Gut drauf: Aliaksandr Halouski © Andreas Joneck
Gut drauf: Aliaksandr Halouski © Andreas Joneck

Was für ein Start für Deutschlands Rollstuhlbasketballteams bei den Europameisterschaften im britischen Worcester. Fünf Spiele, fünf Siege – das ist die starke Bilanz der beiden deutschen Teams zum Auftakt der Gruppenspiele. Während die Damen bereits drei Siege feierten, waren die Herren zweimal erfolgreich. Es ist ein Auftakt, der Mut macht – erst recht vor den beiden Top-Spielen gegen Gastgeber Großbritannien am Montag (14.15 bzw. 20.45 Uhr).

Sitzvolleyball-Trainingslager in Sao Paulo deutsche und brasilianische Spieler
© Christoph Herzog

Die deutsche Sitzvolleyball-Nationalmannschaft ist aus Brasilien zurückgekehrt. Hinter der Truppe um Bundestrainer Rudi Sonnenbichler liegt ein zehntägiges Trainingslager in der brasilianischen Metropole Sao Paulo. Im Gastgeberland der Paralympics 2016 holte sich die deutsche Mannschaft den letzten Feinschliff für die anstehende Heim-EM im Oktober in Warendorf. 

Die deutsche Blindenfußball-Nationalmannschaft © Rolf Husmann
Die deutsche Blindenfußball-Nationalmannschaft © Rolf Husmann

Deutschlands Blindenfußballer haben die Europameisterschaften im britischen Hereford auf Rang sechs beendet. Im abschließenden Duell um Platz fünf gegen Frankreich scheiterte das Team von Trainer Ulrich Pfisterer im Sechsmeterschießen, nachdem es nach regulärer Spielzeit noch 0:0 gestanden hatte. Vom Punkt aus versagten den deutschen Kickern dann allerdings die Nerven, während die Franzosen einmal trafen. So herrschte doch Enttäuschung über das Abschneiden bei der EM, bei der sich das Team trotz des großen Verletzungspechs mehr erhofft hatte. "Uns tröstet jedoch das Wissen, dass unser Kader so viel Entwicklungspotenzial hat, dass wir jetzt zwei Jahre hart arbeiten müssen, um dann bei der nächsten EM 2017 um den Titel mitspielen zu können", sagt Teammanager Rolf Husmann.  

Freuten sich über WM-Silber: Karina Granitza, Vanessa Bui und Lucia Kupczyk © Stephanie Meudt
Freuten sich über WM-Silber: Karina Granitza, Vanessa Bui und Lucia Kupczyk © Stephanie Meudt

Was für eine Dramatik. Spannender hätte das Finale um Gold bei der Heim-WM im Bogenschießen in Donaueschingen nicht sein können. Auf den Rängen im Fürstlichen Reitstadion herrschte Gänsehautatmosphäre, die Bogenschützinnen aus Russland und die Lokalmatadorinnen aus Deutschland lieferten sich ein unglaubliches Match. Erst im Stechen setzten sich die Russinnen hauchdünn mit zwei Ringen Vorsprung vor dem deutschen Compound-Trio durch. Beim deutschen Team herrschte dennoch Zufriedenheit: nicht nur über die gewonnene Silbermedaille, sondern vor allem auch über mindestens zwei von fünf möglichen Tickets nach Rio de Janeiro.

Vierer bei der WM Vorbereitung
Vierer - Juliane Bläß, Tino Kolitscher, Valentin Luz und Susanne Lacker bei der WM Vorbereiung. © Marie-Louise Vogel

Frechen, 28. August 2015. Vom 30. August bis 6. September finden die Weltmeisterschaften im Rudern für Menschen mit und ohne Behinderung im französischen Aiguebelette statt. Dort geht es vor allem darum, Qualifikationsplätze für die Paralympischen Spiele 2016 in Rio zu sichern – aus Deutschland kämpfen sieben Athletinnen und Athleten um die begehrten Tickets. Diese erhalten bei den Weltmeisterschaften nur die Teilnehmer der besten acht Platzierungen einer Bootsklasse. „Wenn wir konzentriert sind, keine Fehler machen und unsere Leistung abrufen, können wir das packen“, äußert sich Cheftrainer Jochen Weber über die Chancen seiner Athleten.

Sitzvolleyball Deutschland gegen Brasilien
© Christoph Herzog

In einer Schule in Sao Paulo hat das nächste Aufeinandertreffen zwischen Deutschland und Brasilien stattgefunden. Hier lernte der brasilianische Nationaltrainer Fernando in jungen Jahren das Volleyball spielen. Vor rund 600 Schülern, Lehrern und weiteren Sitzvolleyball-Fans spielte die deutsche Mannschaft dabei ganz groß auf! In einem hochklassigen Spiel gewann die Truppe um Bundestrainer Rudi Sonnenbichler mit 2:1. Die begeisterten Zuschauer verwandelten die Sporthalle in einen Hexenkessel und sahen hierbei sehr enge Satzergebnisse (27:25, 29:27, 27:29).