Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

Anna-Lena Forster mit ihren gewonnen Medaillen und dem Weltcuppokal 2016 in Aspen
Anna-Lena Forster

Große Freude bei Anna-Lena Forster (Damen sitzend) beim Technik-Weltcupfinale in Aspen Mountain (Colorado, USA). Beim finalen Slalom der Weltcupsaison 2015/16 geht sie zum ersten Mal überhaupt mit der Leader-Nummer als Führende einer Disziplinenwertung an den Start, behauptet mit einem weiteren Sieg ihre Führung und nimmt den „Globe“ für den Sieg in der Slalom-Weltcupgesamtwertung mit nach Hause. In den beiden Riesenslalomentscheidungen an den Tagen zuvor wurde sie jeweils Zweite hinter der Japanerin Momoka Muraoka.

Die Deutschen Para-Dressur-Reiterinnen trafen sich zu ihrem ersten Lehrgang nach der Winterpause zur Vorbereitung auf die nächsten Wettkämpfe..
Die Deutschen Para-Dressur-Reiterinnen trafen sich zu ihrem ersten Lehrgang nach der Winterpause zur Vorbereitung auf die nächsten Wettkämpfe. © Simone Tiepel

Mit ihrem ersten Lehrgang im paralympischen Jahr 2016 stieg der Nachwuchskader im Parareiten (Dressur) nach der Winterpause in die Vorbereitungen für die nächsten Wettkämpfe ein. Nachdem bereits der A-Kader 2015 auf dem Gelände des Pferdesport und Reittherapie Zentrums (PRZ) der Gold-Kraemer-Stiftung nach Frechen-Buschbell kam, reiste am dritten Februarwochenende der Nachwuchs-Kader auf Einladung des Deutschen Kuratorium für Therapeutisches Reiten (DKThR) an.

U19 Nationalmannschaft Deutschland
U19 Nationalmannschaft © Andreas Joneck

Die deutsche Juniorenauswahl U19 hat in der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover ihren ersten Trainingslehrgang des Jahres 2016 durchgeführt. Unter der neuer Leitung von Bundestrainer Martin Kluck und seinem Team kamen dreizehn Spieler aus dem gesamten Bundesgebiet zusammen.

Mit den Verfahrenskostenhilfefonds wird sichergestellt, dass Athletinnen und Athleten vor einem privaten Schiedsgericht nicht schlechter gestellt sind als vor einem staatlichen Gericht
Mit den Verfahrenskostenhilfefonds wird sichergestellt, dass Athletinnen und Athleten vor einem privaten Schiedsgericht nicht schlechter gestellt sind als vor einem staatlichen Gericht. © picture alliance

Athlet/innen oder Athletenbetreuer/innen können ab dem 1. April 2016 im Rahmen eines Verfahrens in Anti-Doping-Angelegenheiten vor dem Deutschen Sportschiedsgericht Verfahrenskostenhilfe beantragen. Betroffene erhalten die Möglichkeit auf Übernahme der Verfahrenskosten wie Gerichtskosten, Anwaltskosten und sonstige Auslagen. Die Beantragung erfolgt unkompliziert über einen Antrag bei der Deutschen Institution für Schiedsgerichtsbarkeit e.V. (DIS) in Köln. Für die Gewährung der Verfahrenskostenhilfe steht ein vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und der Nationalen Anti Doping Agentur (NADA) drittmittelfinanzierter Fonds zur Verfügung. Der Fonds wird von der DIS verwaltet. 

Zwei Parakanuten im Kanu
© Sandra Müller

Die großen Höhepunkte 2016 der Parakanuten werfen ihre Schatten voraus. Um bei den Heimweltmeisterschaften im Mai in Duisburg und vor allem bei den Paralympics in Rio den Kampf um die Medaillen aufnehmen zu können, sind die deutschen Parakanuten zum Trainingslager in den Süden gereist.

Vivian Hösch mit ihrem Guide Florian Schillinger beim Langlauf
Vivian Hösch mit ihrem Guide Florian Schillinger © DBS/Benjamin Schieler

Martin Fleig und Vivian Hösch, beide vom Ring der Körperbehinderten Freiburg, haben am ersten Renntag des Ski-Nordisch-Weltcups für Sportler mit Behinderung dem deutschen Team zwei Medaillen beschert. Im Biathlon-Sprint (6/7,5 Kilometer) trotzten die Breisgauer am Montag den schwierigen Wind- und Streckenbedingungen. Hösch hatte zudem noch ein technisches Problem am Schießstand zu überwinden.

Annemie Schneider beim Ski alpin
Annemie Schneider © Soak, Schieler (2)

Ohne Stock geht es nicht mehr. „Die neue Prothese“, sagt Annemie Schneider und schaut verächtlich hinab, „die ist furchtbar“. Ein Moment des Schweigens verstreicht. Früher, da ging es noch ohne Stock und ohne Humpeln. Da merkte man Schneider im zivilen Leben kaum an, dass sie mit 17 Jahren bei einem Zugunglück ihr linkes Bein verloren hatte. Auf der Piste dagegen ist das immer offensichtlich gewesen. Weil sich die Oberschenkelamputierte auf einem Ski den Berg hinunterstürzte. Je steiler und eisiger, desto erfolgreicher. Fünf Rennen gewann sie allein bei Paralympischen Spielen. Der erste Goldlauf jährt sich in diesen Tagen zum 40. Mal.