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Parakanuten machen sich fit

Zwei Parakanuten im Kanu
© Sandra Müller

Die großen Höhepunkte 2016 der Parakanuten werfen ihre Schatten voraus. Um bei den Heimweltmeisterschaften im Mai in Duisburg und vor allem bei den Paralympics in Rio den Kampf um die Medaillen aufnehmen zu können, sind die deutschen Parakanuten zum Trainingslager in den Süden gereist.

Seit letzter Woche befinden sich die Kaderathleten mit den Trainern Sandra Müller und Jürgen Hausmann in Mertola in Portugal. Denn dort kann bereits ausgiebig gepaddelt und für die Grundausdauer trainiert werden. Daneben gibt es Einheiten im Kraftraum.

Die Parakanuten im Kraftraum
© Sandra Müller

Bei den Weltmeisterschaften vom 17. bis 19. Mai geht es um die Verteidigung des Titels für Tom Kierey, und mindestens des Medaillenrangs für Edina Müller. Zusätzlich werden noch weitere Slots (Startplätze) für die Paralympics in Rio vergeben. Um dieses Ziel zu erreichen, arbeiten alle Kaderathleten hart. Denn bei den ersten paralympischen Kanuwettkämpfen dabei zu sein und wie Stefan Volkmann es ausdrückte „ ins Olympiastadion einzurollen“, ist natürlich das Größte für alle.

Davor stehen mit den Qualifikationsrennen für die Nationalmannschaft in Duisburg (9. April) und Kienbaum (30. April) schon die ersten Wettkämpfe an.

© Christel Schlisio