Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

Andrea Eskau beim Ski nordisch
Andrea Eskau © Nordic Paraski Team Deutschland

Der Weltcup-Zirkus im Ski Nordisch des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC) macht Halt in Deutschland. Finsterau im Bayerischen Wald ist bis zum 28. Februar 2016 Schauplatz für sechs Rennen der Langläufer und Biathleten mit Behinderung. Der Ausrichter SV Finsterau rechnet mit Startern aus 18 Nationen – und neun deutschen Athletinnen und Athleten, die beim Heimspiel besonders motiviert sein dürften. Der Startschuss für die Wettkämpfe fällt am kommenden Montag, 22. Februar 2016.

Sandra Mikolaschek beim Tischtennis spielen
Sandra Mikolaschek © Simon Fabig

Die Tischtennis-Asse Sandra Mikolaschek und Holger Nikelis haben jeweils Gold bei den Lignano Open (Italien) gewonnen und einen perfekten Start ins Paralympics-Jahr geschafft.

Markus Rehm beim Weitsprung
Enttäuscht von der IAAF: Markus Rehm © Ralf Kuckuck, DBS-Akademie

Anfang Dezember 2015 hatten sich der Deutsche Behindertensportverband (DBS) und Weitspringer Markus Rehm an den Internationalen Leichtathletik-Verband (IAAF) gewandt mit dem Ziel, konkrete Angaben und Kriterien für die mögliche Erstellung eines Gutachtens zu erhalten. Dieses ist notwendig geworden nach einem Beschluss des IAAF, wonach Leichtathleten mit Prothesen von einer Teilnahme bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaft ausgeschlossen werden, sofern diese nicht nachweisen können, dass ihnen die „mechanische Hilfe“ keinen Vorteil verschafft. Auf eine Antwort warten DBS und Rehm seither vergeblich. "Das ist ein weiteres bedenkliches Signal", sagt der DBS.

 

Großer Sport vor traumhafter Kulisse: 12.500 Zuschauer feierten beim ISTAF Indoor 2016 in Berlin nicht nur das Comeback von Diskus-Olympiasieger Robert Harting, sondern auch vier paralympische Sportler. Über 60 Meter duellierten sich Heinrich Popow (Bayer Leverkusen), Thomas Ulbricht, Ali Lacin (beide PSC Berlin) und der Schweizer Philipp Handler. Popow knackte dabei in seiner Startklasse sogar den deutschen Rekord.

Das deutsche Curling Team
Die deutsche Curling Mannschaft

Bei der Rollstuhlcurling-WM in Luzern will Christiane Putzich mit ihrem Team in die ‚Top-Five’ vorstoßen und wichtige Qualifikationspunkte für die Teilnahme an den Paralympischen Spielen 2018 sammeln. Die Füssenerin gilt als Naturtalent, besonders beharrlich und willensstark. Für ihr großes Ziel Pyeongchang plant sie sogar, fortan  in Teilzeit zu arbeiten – damit sie bei aller Begabung noch fokussierter trainieren kann.

Deutschland gegen Japan in Spiel zwei des Osaka Cups.
Deutschland gegen Japan in Spiel zwei des Osaka Cups. © Andreas Joneck

Die deutsche Damen-Nationalmannschaft hat den Osaka Cup 2016 gewonnen. Ungeschlagen setzte sich der Europameister in der japanischen Millionenmetropole Osaka gegen die Konkurrenz aus Australien, Großbritannien und dem Gastgeberland durch.

Logo Deutscher Badminton Verband

In der Vergangenheit haben deutsche Sportler auf internationalen Para-Badminton Turnieren (Weltmeisterschaften, Euromeisterschaften usw.) bereits große Erfolge feiern können. Das Ziel ist es nun möglichst viele weitere Sportler für Para-Badminton zu begeistern. Dabei steht gar nicht einmal die Leistung im Vordergrund, sondern der Wunsch die "Para-Badminton Familie" wieder ein Stück größer zu machen. Um dies zu erreichen und allen Interessierten die Möglichkeit zu bieten diesen tollen Sport kennenzulernen, möchte der DBV (Deutscher Badminton Verband) in Kooperation mit dem DRS (Deutscher Rollstuhlverband) und dem DBS (Deutscher Behindertensportverband) einen Schnupperlehrgang am 31.03.16 und 01.04.16 in Dortmund anbieten. Vorkenntnisse sind nicht nötig.