Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

Teilnehmer der 11. Handball Europameisterschaft der Gehörlosen 2016
Eröffnungsfeier der 11. Handball-EM der Gehörlosen 2016 © Deutscher Gehörlosen Sportverband/Pit Schöler

Die 11. Handball Europameisterschaft der Gehörlosen wurde feierlich eröffnet. Bis Samstag kämpfen die sieben besten Nationen um die Krone Europas. Anspannung, Nervenkitzel und natürlich Emotionen werden die Sportler von nun an jeden Tag begleiten.

Simone Briese-Baetke bei den Paralympics in London 2012 © Ralf Kuckuck, DBS-Akademie
Simone Briese-Baetke © Ralf Kuckuck, DBS-Akademie

Lange hat sie auf diesen Moment gewartet. Ein Jahr musste Simone Briese-Baetke aus gesundheitlichen Gründen pausieren. Eine Zwangspause, die der deutschen Ausnahmeathletin im Rollstuhlfechten schwer gefallen ist. Ernsthafte Zweifel an ihrem Comeback habe sie keine gehabt, „doch natürlich wird man in so einer Phase von gemischten Gefühlen begleitet“, sagt die 50-jährige gebürtige Wittstockerin (Brandenburg).

Sabine Ellerbrock beim Rollstuhltennis
Sabine Ellerbrock

Für Sabine Ellerbrock gestaltete sich das ITF Rollstuhltennisturnier auf der italienischen Insel Sardinien besonders erfolgreich. Denn sowohl in der Einzel- als auch in der Doppelkonkurrenz des Hartplatzturniers erreichte die 40-jährige Bielefelderin das Finale.

Dreiradfahrer Hans-Peter Durst
Dreiradfahrer Hans-Peter Durst © Oliver Kremer, www.pixolli-studios.de

Spannende Rennen von Handbikern, Tandems, Dreirädern oder Radsportlern mit Prothesen stehen im Rahmen der 64. Cologne Classics am Pfingstwochenende auf dem Programm. Rund 150 Radsportlerinnen und Radsportler mit Behinderung aus 16 Nationen duellieren sich sowohl beim Europacup als auch bei den Internationalen Deutschen Meisterschaften.

(hinten) Tom Kierey, Anke Molkenthin, Daniela Sjöberg-Holtkamp und Ivo Kilian (vorne)  Edina Müller und Stefan Volkmann © Christel Schlisio
Das deutsche Team: Tom Kierey, Anke Molkenthin, Daniela Sjöberg-Holtkamp und Ivo Kilian (hinten von l.) sowie Edina Müller und Stefan Volkmann (vorne) © Christel Schlisio

Der Kampf um WM-Medaillen und Rio-Tickets steht an: Im heimischen Gewässer wird es für Deutschlands Parakanuten vom 17. bis zum 19. Mai in Duisburg ernst. Dabei geht es um Weltmeistertitel im Kajak und im Va´a über die Sprintdistanz von 200 Meter sowie um Nationenplätze für die Paralympics in Rio de Janeiro. Rund 40 Nationen werden bei den achten Parakanu-Weltmeisterschaften auf der Regattabahn in Duisburg-Wedau an den Start gehen. Die deutsche Mannschaft ist mit acht Parakanuten und in allen paralympischen Startklassen vertreten.

Sportschütze Josef Neumaier im Rollstuhl am Schießstand
Josef Neumaier am Schießstand © Inklusion im Schießsport

Der mehrfache Paralympics-Medaillengewinner im Sportschießen, Josef Neumaier, hat beim IPC Weltcup in der polnischen Hafenstadt Stettin die Goldmedaille mit dem Luftgewehr gewonnen. Es war sein erster Weltcupsieg seit sechs Jahren. Neumaier zeigte eine starke Leistung und untermauerte mit seinem Sieg seine Medaillen-Ambitionen bei den Paralympischen Spielen in Rio de Janeiro. Natascha Hiltrop gewann zudem Silber.

Bundestrainer Bernhard Fliegl, Chef d` Équipe Britta Bando, Steffen Zeibig, Alina Rosenberg mit Trainerin Ingrid Braunschweig, Dr. Jan Holger Holtschmit als Vorsitzender des DKThR sowie Elke Philipp mit Ehemann Werner Philipp © Rainer Schmid
Bernhard Fliegl, Britta Bando, Steffen Zeibig, Alina Rosenberg, Ingrid Braunschweig, Dr. Jan Holger Holtschmit, Elke Philipp und Werner Philipp © Rainer Schmid

Es war zwar denkbar knapp, doch erfolgreich: Die deutsche Mannschaft hat zum dritten Mal in Folge den Nationenpreis des internationalen Para-Equestrian-Turniers (CPEDI) in Mannheim gewonnen. Mit einem Endstand von 212,595 Punkten verwiesen Hannelore Brenner, Elke Philipp, Alina Rosenberg und Steffen Zeibig die Mannschaft aus Dänemark (211,951) auf Platz zwei. Dritter wurde das Team aus Norwegen mit 210,443 Punkten.