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Team Deutschland Paralympics

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Ingo Kuhli-Lauenstein © Florian Schwarzbach / DBS

Vom 24. bis 31. Mai findet im amerikanischen Buffalo die A-Weltmeisterschaft im Para Eishockey statt. Die deutsche Nationalmannschaft hatte sich den Startplatz unter den besten acht Nationen durch den zweiten Platz bei der B-Pool-WM im vergangenen Jahr verdient. Nun will das Team des neuen Cheftrainers Ole Sundstøl nicht nur den Klassenerhalt sichern, sondern sich auch direkt für die Paralympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina qualifizieren. Dafür ist mindestens Platz fünf erforderlich.

Die Mannschaft der RSB Thuringia Bulls beim Jubel
RSB Thuringia Bulls © Franzi Möller / RSB Thuringia Bulls

Nach dem Pokalgewinn schnappen sich die RSB Thuringia Bulls auch die deutsche Meisterschaft: Mit einem 2:0 in der Serie im „Best of Three“-Modus gegen Rekordmeister RSV Lahn-Dill feiern die Thüringer im heimischen „Bullenstall“ den siebten Titelgewinn. Auch nach der Hauptrunde hatten sie die Tabelle angeführt. Der Deutsche Behindertensportverband präsentiert die Ergebnisse und besonderen Leistungen gemeinsam mit der Heinz-Kettler-Stiftung.

Maike Hausberger mit der Gesamtweltcup-Trophäe
Maike Hausberger © Drew Kaplan / DBS

Die deutschen Para Radsportler*innen haben beim Weltcupfinale im italienischen Maniago überzeugt und 13 Podestplätze eingefahren. Im Einzelzeitfahren siegten Michael Teuber (C1) und T2-Dreiradfahrer Maximilian Jäger. Maike Hausberger (C2), Vanessa Laws (C4) und Jana Majunke (T2) jubelten über den Sieg im Gesamtweltcup in ihren Klassen.

Stefan Kiefer, Friedhelm Julius Beucher und Hans-Jörg Michels
Stefan Kiefer, Friedhelm Julius Beucher und Hans-Jörg Michels © picture alliance / DBS

Wegweisend und denkwürdig war der 19. Verbandstag des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS). Im Scandic Hotel in Berlin wurden die Weichen für die Zukunft des Bundesverbandes gestellt und zahlreiche Neuerungen beschlossen. Friedhelm Julius Beucher trat nach 16 Jahren an der Spitze des DBS nicht mehr zur Wiederwahl an, bleibt dem Verband jedoch als Ehrenpräsident erhalten. Neuer Präsident ist Hans-Jörg Michels. Zudem stimmte der Verbandstag für eine neue Satzung. Dadurch werden Verantwortlichkeiten neu verteilt und Entscheidungsprozesse beschleunigt. Das Ziel: eine effiziente und zukunftsfähige Ausrichtung.

Friedhelm Julius Beucher mit Deutschlandfahne auf der Tribüne bei den Paralympics in Paris
Friedhelm Julius Beucher © Florian Schwarzbach / DBS

16 Jahre „exzessives Ehrenamt“ und schier unerschöpfliches Herzblut für den Sport von Menschen mit Behinderungen. 16 Jahre Botschafter, Kümmerer, Kämpfer, Netzwerker und gleichzeitig einer der größten Fans der deutschen Para Sportler*innen. Friedhelm Julius Beucher hat den Behindertensport in Deutschland geprägt wie kaum ein anderer. Nun endet eine Ära nach mehr als anderthalb Jahrzehnten. Beim 19. Verbandstag des Deutschen Behindertensportverbandes in Berlin ist der 78-jährige Bergneustädter nicht mehr zur Wiederwahl angetreten, sondern hat den Staffelstab weitergereicht. Eine Entscheidung, die er sich alles andere als leicht gemacht hat.