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Ivo Kilian im Kanu
Ivo Kilian © Christel Schlisio

Plötzlich ging alles ganz schnell am gestrigen Dienstag: André Brendel, der Bundestrainer der Para Kanuten, rief bei einem seiner Schützlinge in Deutschland an: Ivo Kilian. Der 44 Jahre Jahre alte Kanute vom Halleschen Kanu Club wurde für die Paralympics in Tokio nachnominiert.

Thomas Schmidberger
© Mika Volkmann / DBS

Nach viermal Silber bei den Paralympics in Rio soll es für die deutschen Para Tischtennisspieler*innen um Thomas Schmidberger auch in Tokio wieder Medaillen geben. Ob es tatsächlich dazu kommen wird, ist unsicher: Ausbleibende Vergleiche mit der Konkurrenz lassen kaum Prognosen zu. Zwei Regeländerungen könnten den Medaillenträumen der Deutschen entgegenkommen.

Verena Schott ist mit ihrem ersten Rennen in Tokio „sehr zufrieden“
Verena Schott im Ziel nach 50 Meter Freistil © Binh Truong / DBS

Am heutigen Mittwoch, dem ersten Wettkampftag der Paralympics von Tokio, starteten direkt zwei Para Schwimmerinnen des deutschen Teams in die Spiele 2020: Routinier Verena Schott und die Debütantin Marlene Endrolath. Während Schott mit sich „sehr zufrieden“ war, wähnte sich Endrolath „noch nicht wirklich angekommen“ bei ihren ersten Paralympics.

Die deutschen Athlet*innen marschieren mit der Deutschlandfahne ins Stadion in Tokio
Eröffnungsfeier Paralympics © Oliver Kremer / DBS

Die XVI. Paralympischen Spiele in Tokio sind eröffnet. Vom 24. August bis zum 5. September gehen 4.500 Athlet*innen aus mehr als 160 Ländern in insgesamt 23 Sportarten und 540 Medaillenentscheidungen an den Start. Das deutsche Team besteht aus 133 Athletinnen und Athleten. Zum Aufgebot kommen zwei Guides in der Para Leichtathletik sowie ein Pilot im Para Radsport.

Das deutsche Tandem: Kai Kruse und Robert Förstemann © Oliver Kremer / sports.pixolli.com
Das deutsche Tandem: Kai Kruse und Robert Förstemann © Oliver Kremer / sports.pixolli.com

Gleich am ersten Wettkampftag geht’s rund für Deutschlands Para Radsportler*innen, wenn Denise Schindler am 25. August in der Einerverfolgung auf Medaillenjagd geht. Einen Tag später werden Pierre Senska und Michael Teuber ebenfalls die Einerverfolgung bestreiten, ehe am 28. August mit dem 1000-Meter-Zeitfahren der Höhepunkt für das Tandem Kai Kruse und Robert Förstemann auf dem Programm steht.