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Jana Majunke und Angelika Dreock-Käser jubeln über ihre Medaillen
Jana Majunke und Angelika Dreock-Käser © Joachim Sielski / DBS

Sie wollten wohl einen draufsetzen: Nur kurz nach dem Doppelerfolg der Herren (s.u.) fuhren die beiden Damen Angelika Dreock-Käser und Jana Majunke am Nachmittag in Tokio gewissermaßen im Team auf das Podest. In einem mutigen Rennen der Dreiradfahrerinnen in der kombinierten Startklasse T1 und T2 gelang Majunke mit über einer halben Minute Vorsprung auf die zweitplatzierte Britin Carol Cooke der Gold-Coup. Dreock-Käser wurde hervorragende Dritte.

Rollstuhlbasketball Nationalmannschaft der Damen
Rollstuhlbasketballerinnen © Steffie Wunderl / DBS

Die deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Damen steht im Halbfinale von Tokio und hat dort die Chance den Traum von erneutem paralympischen Edelmetall wahr werden zu lassen. Möglich gemacht hat dies ein souveräner 57:33-Erfolg (16:13/24:19/43:24) im Viertelfinale gegen Spanien.

Annika Zeyen mit der Goldmedaille
Annika Zeyen gewinnt Gold im Zeitfahren © Oliver Kremer / DBS

Was für ein Auftakt für die Para Radsportler auf dem Fuji International Speedway: Annika Zeyen gewann am Vormittag im Zeitfahren Gold, Vico Merklein Silber sowie Kerstin Brachtendorf und Michael Teuber jeweils Bronze. Dass die Entscheidungen auf dem technisch schwierigen Kurs zum Teil extrem knapp waren, zeigt, wie hoch die Leistungsdichte im Para Radsport mittlerweile ist.

Felix Streng und Johannes Floors
Felix Streng und Johannes Floors © Joachim Sielski

Die 100-Meter-Sprinter auf Prothesen als Medaillensammler: Felix Streng hat die erste deutsche Goldmedaille für die deutschen Para Leichtathletik-Nationalmannschaft bei den Paralympics in Tokio gewonnen. Bronze gab es zudem für Léon Schäfer und Johannes Floors über 100 Meter. Am Vormittag hatte Niko Kappel die Kugel schon zu Platz drei gestoßen.

Enttäuschung bei Deutschlands Goalballern
Thomas Steiger © Joachim Sielski / DBS

Minutenlang kauerten Deutschlands Goalballer nach der Schlusssirene auf dem Spielfeld, Tränen flossen, die Enttäuschung war riesig: Aus in der Vorrunde, der große Traum von der Paralympics-Medaille platzte viel zu früh und völlig unerwartet. Die Auswahl von Cheftrainer Johannes Günther verlor mit 3:8 (0:0) und erlebte einen ganz bitteren Abend bei den Paralympics in Tokio.