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Maurice Wetekam beim Brustschwimmen
Maurice Wetekam © Ralf Kuckuck / DBS

Am zweiten Wettkampftag im Para Schwimmen haben es drei Deutsche ins Finale geschafft: Tanja Scholz, Verena Schott und Maurice Wetekam. Scholz stellte auf den 100 Meter Freistil (S5) einen paralympischen Rekord auf, schlug nach 1:25,78 Minuten im Ziel an. Schott erreichte als Siebte das Finale auf den 200 Meter Lagen (SM6) Maurice Wetekam setzte ein dickes Ausrufezeichen auf den 100 Meter Brust (SB9): Er verbesserte seine persönliche Bestleistung um mehr als eine Sekunde, kam als Zweitschnellster des Vorlaufs nach 1:07,79 Minuten im Ziel an.

Rick Hellmann schlägt den Ball
Thomas Wandschneider & Rick Hellmann © Kevin Voigt / DBS

Eine weitere Niederlage in der Gruppenphase bedeutet für das Para Badminton-Doppel Thomas Wandschneider und Rick Hellmann das vorzeitige Aus. Gegen die starken Japaner Daiki Kajiwara und Hiroshi Murayama verloren sie deutlich in zwei Sätzen (15:21/5:21). Ihre jeweiligen Einzel bestritten sie spielerisch deutlich souveräner. Thomas Wandschneider gewann seit Match gegen den Franzosen David Toupe mit 2:0 Sätzen (21:12/21:17). Rick Hellmann machte es seinem Chinesischen Gegner Jianpeng Mai zwar ziemlich schwer, unterlag ihm jedoch nach drei Sätzen mit 1:2 (19:21/21:9/17:21).

Boris Nicolai beim Wurf
Boris Nicolai © Oliver Kremer / DBS

Die Enttäuschung könnte nicht größer sein. Para Boccia-Spieler Boris Nicolai hat auch sein zweites Gruppenspiel verloren. Gegen den Zweiten der Paralympics in Tokio 2021, den Thailänder Pornchok Larpyen kassierte er in der Arena Paris Sud 1 eine ganz knappe 4:5-Niederlage. Damit ist schon vor dem dritten Vorrundenspiel am Samstag klar: Das Einzelturnier ist für Nicolai beendet.

Gruppenbild mit den Rollstuhlbasketballerinnen, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seiner Frau Elke Büdenbender im Paralympischen Dorf
Rollstuhlbasketballerinnen & Bundespräsident © Tom Weller / DBS

Bei der Eröffnungsfeier auf der Place de la Concorde jubelten Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seine Frau Elke Büdenbender dem Team D Paralympics freudig zu, einen Tag später ging es in die Wettkampfstätten, ins Paralympische Dorf und ins Deutsche Haus. Ebenso freute sich die deutsche Mannschaft über den Besuch einer Trainer-Legende – die der Paralympischen Bewegung zu noch mehr Strahlkraft verhelfen möchte.

Para Sportschütze Tobias Meyer nimmt Maß und zielt auf die Scheibe bei den Paralympics 2024. Die Waffe ist in der linken Hand, die rechte Hand hat er an der Hüfte.
Tobias Meyer © Mathias Schulz

Die deutschen Para Sportschützen sind am zweiten Wettkampftag in die paralympischen Wettbewerbe in Paris gestartet. Tobias Meyer aus Rimpar zeigte eine solide Leistung, verpasste jedoch das Luftpistolen-Finale (SH1) der besten Acht knapp.