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© Oliver Kremer / DBS

Die Verfasser möchten wir ermuntern, sich Para Sport live anzuschauen, um zu erleben, zu welch beeindruckenden Leistungen Menschen mit Behinderungen in der Lage sind - und um zu verstehen, welche Bereicherung sie für unsere Gesellschaft sind. Eine größere Aufmerksamkeit möchten wir diesem Beitrag nicht widmen.

Edina Müller kann sich über Bronze freuen
Edina Müller © Kevin Voigt / DBS

Am elften und letzten Wettkampftag der Paralympics in Paris haben die deutschen Athletinnen im Para Kanu nochmal ordentlich abgeräumt: Edina Müller, die deutsche Fahnenträgerin bei der Eröffnungsfeier der Spiele, holte sich ebenso Bronze wie Anja Adler und Felicia Laberer.

Merle Menje fährt mit ihrem Rennrollstuhl auf den Straßen von Paris, am Rand ist eine schwarz-gelbe Begrenzung erkennbar.
Merle Menje © Tom Weller/DBS

Rennrollstuhlfahrerin Merle Menje ist beim paralympischen Marathon-Rennen zum Ende der Para Leichtathletik-Wettbewerbe in Paris auf einen guten neunten Platz gefahren und konnte damit einen versöhnlichen Abschluss finden. Wenngleich die Strecke epische Bilder bot, war sie aufgrund des Kopfsteinpflasters "grenzwertig".

Lisa Bergenthal und Lilly Sellak klatschen sich ab
Bergenthal & Sellak © Steffie Wunderl / DBS

In einem über lange Strecken ausgeglichen Duell um Paralympics-Platz 5 unterlag die deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Damen Kontrahent Großbritannien und belegt nun im Abschlussklassement der Spiele von Paris Position sechs. Nach vierzig Spielminuten in der Arena Bercy stand am Ende eine 39:48-Niederlage (8:11/14:20/30:31) fest.

Lindy Ave steht bei der Siegerehrung und winkt ins Publikum. Sie lächelt.
Lindy Ave © Tom Weller/DBS

Lindy Ave hat es geschafft: Nach zweijähriger Babypause ist die Tokio-Paralympicssiegerin über 400 Meter auch in Paris auf dem Podest gelandet und gewinnt Bronze über ihre Paradestrecke. Weitsprung-Silbermedaillengewinnerin Nele Moos läuft in Bestzeit auf Rang sieben.