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Die Taucher des 1. Berliner Inklusions-Tauchclub e.V. im Wasser
Die Taucher beim Projekt Teilhabe VEREINfacht © 1. Berliner Inklusions-Tauchclub e.V.

Mitgliederschwund, Kostendruck, Platznot: In Zeiten, in denen viele Sportvereine kämpfen, um sich über Wasser zu halten, taucht ein kleiner Berliner Verein regelmäßig ab für seine Mission, die da lautet: Durch Tauchen die künstlichen Grenzen zwischen Beeinträchtigung und Nichtbeeinträchtigung überwinden helfen. Menschen mit und ohne Behinderung sind hier nicht nur Tauchpartner, sondern unterstützen und vertrauen einander – auf Augenhöhe und mit Verantwortung. Der Weg, wie der 1. Berliner Inklusions-Tauchclub e.V. entstand und seitdem Hürden überwindet, zeigt auf, was Inklusionssport bewegen kann.

Gruppenfoto der Bühnenakteure beim Parlamentarischen Abend
Parlamentarischer Abend des DBS © picture alliance / DBS

Die bei den Paralympics in Paris ausgerufene Revolution der Inklusion stand im Fokus des Parlamentarischen Abend des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) im Allianz-Forum in Berlin. Dazu rief auch Bundesinnenministerin Nancy Faeser vor rund 180 Gästen auf – und kündigte mehr Geld für den Sport an.

Markus Rehm feiert seinen Sieg im Leichathletikstadion von Paris
Markus Rehm bei den Paralympics in Paris © Tom Weller / DBS

Es gibt einen Satz, der alles umreißt, was Markus Rehm ausmacht. Sein Talent, seine Mission, seine Berufung. „Die Prothese ist nicht gut oder schlecht. Sie ist einfach nur anders“, sagte er in einem ausführlichen Interview mit dem GQ-Hype-Magazin wenige Wochen vor den Paralympischen Spielen. Dann fuhr er nach Paris. Sprang mit 8,13 Meter zu seinem historischen vierten Paralympicssieg nach 2012, 2016 und 2020 und zog mit Weitsprung-Legende Carl Lewis gleich.

Rollstuhlfechten-Nationalmannschaft © DBS

Nach den Paralympics stand für das deutsche Rollstuhlfechten-Nationalteam in Pisa (Italien) der erste Weltcup an. Balwinder Cheema und Julius Haupt sicherten sich im Herrensäbel jeweils einen Podiumsplatz, bei den Damen vervollständigte Denise Hutter das Medaillientrio für das Team.

Bewerbung für den Betroffenenrat

Bis zum 6. Dezember 2024 können sich Betroffene von sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend für eine Mitarbeit im Betroffenenrat 2025-2030 bewerben. Der Betroffenenrat ist ein ehrenamtliches, politisch beratendes Gremium bei der Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM). Dieses seit 2015 bestehende Gremium ist zentral für die politische Arbeit der Beauftragten.