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Die Nominierten für den Team D Award
Team D Award

Nach der Premiere 2022 verleihen der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und der Deutsche Behindertensportverband (DBS) in diesem Jahr erneut die Team D Awards. Mit den Awards werden Athlet*innen ausgezeichnet, die die Menschen mit einzigartigen Momenten und persönlichen Geschichten bei den Olympischen und Paralympischen Spielen Paris 2024 insbesondere abseits der Medaillenränge bewegt, emotional berührt oder beeindruckt haben.

Podcast-Grafik mit Josia Topf. Der Para Schwimmer trägt seine Paralympics-Medaille um den Hals und lächelt in die Kamera.
Josia Topf © Ralf Kuckuck / DBS

Er war einer der deutschen Stars der Paralympics - als Beweis hat er einen gesamten Medaillensatz, also Gold, Silber und Bronze mit nach Hause gebracht: Schwimmer Josia Topf. Damit hat Topf jetzt Teile des Eiffelturms zu Hause, obwohl er das Pariser Wahrzeichen noch nie live gesehen hat. Im Team Deutschland Paralympics Podcast spricht der 21-Jährige über sein sportliches Entwicklungspotenzial, den gesellschaftlichen Umgang mit Menschen mit Behinderung und warum er seine Medaillen eher im Keller aufbewahrt als auf dem Gästeklo.

Regine Mispelkamp reitet auf ihrem Pferd.
Regine Mispelkamp © sidelinepix.de

Nach den Paralympics in Paris und dem dort erfolgreichen Abschneiden der Deutschen Para Dressur-Mannschaft ist das Thema Reiten für Menschen mit Behinderung erneut in den Vordergrund gerückt. Beim traditionellen Para Dressur-Turnier am Pferdesport- und Reittherapie-Zentrum (PRZ) der Gold-Kraemer-Stiftung in Frechen zeigte sich dies eindrucksvoll.

Rollstuhlbasketballerin Mareike Miller klatscht auf dem Spielfeld bei den Paralympics dem Publikum zu.
Mareike Miller © Kevin Voigt / DBS

Mareike Miller bleibt Gesamtaktivensprecherin des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) für die Belange aller Athlet*innen. Die Kapitänin der deutschen Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Damen führt dieses Amt nun schon seit 2020 aus.

© DBS

Teilhabe VEREINfacht – So gelingt der Sport für Alle!“ So lautet der Slogan des Handbuchs Behindertensport, das der Deutsche Behindertensportverband (DBS). Die Intention liegt klar auf der Hand: Mehr Menschen mit Behinderung zum Sporttreiben bewegen sowie Vereine und Übungsleiter*innen ermutigen, mehr wohnortnahe Sportangebote für Menschen mit Behinderung zu schaffen – gerne auch inklusiv, gemeinsam mit Menschen ohne Behinderung.