Aktuelles zur Prävention von sexualisierter Gewalt

Das Logo des Programms "Stärker gegen Gewalt"

Das eigene Zuhause ist in der Corona-Krise nicht für alle ein sicherer Ort. Kontaktbeschränkungen und Existenzängste belasten Familien und Partnerschaften – in dieser Ausnahmesituation können Konflikte und häusliche Gewalt zunehmen. Zugleich wird es für Betroffene schwieriger, sich zu informieren, wo es Hilfe gibt und diese Unterstützung auch in Anspruch zu nehmen. Bundesfrauenministerin Giffey startet nun bundesweite eine Kooperation mit Supermärkten gegen häusliche Gewalt.

Screenshot der Startseite der Website
"Kein Kind alleine lassen"

Der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM) der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig, und sein Team haben die Website www.kein-kind-alleine-lassen.de gestartet. Hier finden Kinder und Jugendliche direkten Kontakt zu Beratungsstellen und auch Erwachsene bekommen Informationen, was sie bei sexueller und anderer familiärer Gewalt in der Corona-Krise tun können.

Logo Deutsche Sportjugend

Ob #metoo oder #coachdonttouchme – ob Missbrauchsskandal im englischen Fußball oder im US-Turnen. Der Schutz von jungen Sportlerinnen und Sportlern vor sexualisierter Gewalt ist hoch aktuell und bleibt ein wichtiges Thema für Sportverbände und –vereine.

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Sexualisierte Gewalt ist leider überall anzutreffen – auch im Sport. Das belegen die Ergebnisse des Forschungsprojektes »Safe Sport«. Konkrete Schutzmaßnahmen für Kinder und Jugendliche im Wettkampf- und Leistungssport sind daher notwendig. Wie Schutzmaßnahmen in Sportorganisationen umgesetzt werden, hat das Projekt »Safe Sport« jetzt untersucht.

Der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, Johannes-Wilhelm Rörig, hat in Berlin sein „Programm zur konsequenten Bekämpfung von sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendliche und deren Folgen“ für die 19. Legislaturperiode vorgestellt.

Starke Netze gegen Gewalt

Zum vierten Mal hat der DOSB mit Unterstützung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend den Vereinswettbewerb „Starke Netze gegen Gewalt“ ausgeschrieben. Der DOSB zeichnet damit starke Netzwerke im Kampf gegen Gewalt an Frauen auf lokaler und regionaler Ebene aus.

Der BRSNW bietet vom 9. bis 10. September in Duisburg eine verkürzte Weiterbildung für den Erwerb der Zusatzqualifikation „Übungen zur Stärkung des Selbstbewusstseins für Mädchen und Frauen mit oder mit drohender Behinderung (§ 44 SGB IX)“ an. Diese richtet sich an  Übungsleiterinnen B Rehabilitationssport mit speziellen Vorqualifikationen und umfasst lediglich 15 Lerneinheiten. Eine Anmeldung für die Weiterbildung ist bis zum 18. August bei Frau Helga Napiwotzki unter napiwotzki@brsnw.de möglich.