Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

Lise Petersen beim Speerwurf
Lise Petersen © Gate3 Photo Agency / Marcus Hartmann

Platz sechs zum WM-Auftakt: Lise Petersen zeigte eine ordentliche Leistung als einzige deutsche Athletin zum Start der Para Leichtathletik-WM im japanischen Kobe, war aber dennoch enttäuscht. Die ersten Medaillenchancen warten auch dank zweier Titelverteidiger am Wochenende.

Katharina Krüger und Britta Wend klatschen sich ab
Katharina Krüger und Britta Wend © Frank Molter / ITF

Beim World Team Cup (WTC) in Antalya (Türkei) lagen Freude und Enttäuschung für die deutschen Rollstuhltennis-Teams nah beieinander: Während das Damen-Duo um Katharina Krüger und Britta Wend erneut den Klassenerhalt in der Weltgruppe bejubeln durfte, mussten Anthony Dittmar und Christoph Wilke bei den Herren den direkten Wiederabstieg verkraften.

Para Speerwerferin Lise Petersen wirft ihren Speer
Lise Petersen © Förderverein Para Leichtathletik / Tom Weller

Para Speerwerferin Lise Petersen hat sich in diesem Jahr deutlich gesteigert und steht bei der Para Leichtathletik-Weltmeisterschaft im japanischen Kobe mit 18 Jahren vor ihrem dritten großen internationalen Highlight (17. bis 25. Mai). Ihr Ziel: die Paralympics in Paris. Dafür geht sie eine Fernbeziehung mit ihrer Trainerin ein und erhält Tipps von einer olympischen Speerwurf-Weltmeisterin.

Die Rollstuhltischtennis-Spielerinnen Sandra Mikolaschek und Jana Spegel im Doppel in Aktion
Sandra Mikolaschek und Jana Spegel © Volker Arnold

Bei den deutschen Meisterschaften im baden-württembergischen Sindelfingen sind die Top-Athleten ihrer Favoritenrolle gerecht geworden. Allen voran Sandra Mikolaschek, Valentin Baus und Thomas Schmidberger, die jeweils in den Einzeln und Doppeln erfolgreich waren. Insgesamt wurden 30 Titel vergeben. Der Deutsche Behindertensportverband präsentiert die Ergebnisse und besonderen Leistungen gemeinsam mit der Heinz-Kettler-Stiftung. 

Drei Rollstuhlrugbyspieler*innen kämpfen um den Ball.
Rollstuhlrugby © Moritz Brückner

Die deutsche Rollstuhlrugby-Nationalmannschaft hat sich erstmals seit 2008 wieder für die Paralympics qualifiziert. Beim Qualifikationsturnier erkämpfte sich das Team den letzten Startplatz für die Sommerspiele in Paris. Doch wie genau funktioniert diese faszinierende Sportart eigentlich? Nationalspieler Moritz Brückner gibt einen Einblick.

 

Léon Schäfer beim Weitsprung
Léon Schäfer © Förderverein Para Leichtathletik / Tom Weller

Eine Para Leichtathletik-Weltmeisterschaft im Paralympics-Jahr ist ein Novum, weshalb der Fokus dieses Mal nicht nur auf den Medaillen liegt. Ähnlich wichtig ist vom 17. bis 25. Mai im japanischen Kobe die Normerfüllung für Paris 2024 und das Erreichen der Plätze eins und zwei, für die es weitere Nationen-Startplätze gibt. Die Deutschen reisen größtenteils in starker Form nach Japan.

Anja Adler streckt im Kanu sitzend die Jubel-Faust in die Luft
Anja Adler © Florian Schwarzbach / DBS

Edina Müller und Anja Adler haben bei den Para Kanu-Weltmeisterschaften im ungarischen Szeged jeweils die Bronzemedaille gewonnen. Edina Müller schaffte es im Kajak in der Startklasse KL1 auf den dritten Platz, ebenso Anja Adler in der KL2. Für die 35-Jährige vom SV Halle war es wie eine Erlösung, nachdem sie bei den vergangenen Höhepunkten stets mit Platz vier Vorlieb nehmen musste.