Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

Die Weltelite der Rollstuhlfechter trifft sich ab heute bis zum 19.01.2014 in Malchow zum IWAS Weltcup. Mehr als 100 Sportler aus 19 Ländern werden in der Inselstadt erwartet. Dabei geht es erstmals auch um die Qualifikation für die Paralympics 2016 in Rio de Janeiro. Die Teilnehmer kommen unter anderem aus dem Iran, Brasilien, Argentinien, Libanon, Russland, Großbritannien und Kanada. Aktuelle Informationen erhalten Sie unter www.weltcup-rollstuhlfechten.de.

Anna Schaffelhuber
Anna Schaffelhuber

Mit insgesamt neun Podestplätzen in vier Rennen hat die DBS-Nationalmannschaft Ski alpin einen erfolgreichen Weltcupauftakt im kanadischen Panorama hingelegt. Besonders Anna Schaffelhuber und Andrea Rothfuss überzeugten und fuhren in allen vier Entscheidungen auf das Podest. Anna Schaffelhuber dominierte dabei ihre Klasse der sitzenden Damen und gewann alle Rennen – Abfahrt, Superkombination, Riesenslalom und Super-G – deutlich.

Deutsches Haus in Sotschi
Deutsches Haus in Sotschi

685 Quadratmeter auf 560 Metern Höhe: Das Deutsche Haus ist auch in Sotschi wieder das temporäre Wohnzimmer des deutschen Sports zu den Olympischen und Paralympischen Winterspielen 2014. Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB) und Deutscher Behindertensportverband (DBS) präsentierten am Dienstag gemeinsam mit der Deutschen Sport-Marketing (DSM) und dem langjährigen Projektpartner Messe Düsseldorf in dessen Räumlichkeiten ihre Planungen für das Deutsche Haus Sotschi 2014. Im zum Deutschen Haus umgebauten Restaurant „Chalet“ im olympischen „Mountain Cluster“ Krasnaja Poljana werden DOSB und DBS im Februar und März Sportler und Gäste begrüßen.

Der DOSB hat nun erstmals eine Expertise vorgelegt, die das Thema Medikamentenmissbrauch im Breiten- und Freizeitsport beleuchtet. Mit dieser Expertise möchte der DOSB für die Problematik des Medikamentenmissbrauchs, die sich auch in anderen Gesellschaftsbereichen wie im Bildungssystem, in der Arbeitswelt, im Bereich der Kunst und Musik etc. widerspiegelt, sensibilisieren und aufklären.

Andrea Eskau
Andrea Eskau

Den Auftakt im IPC-Weltcup Mitte Dezember in Canmore/Kanada hatten sich die deutschen nordischen Behindertensportler im Hinblick auf die Paralympics in Sotchi geschenkt. Und so stand in den vergangenen Tagen im finnischen Vuokatti das erste internationale Kräftemessen für den Saisonhöhepunkt auf dem Programm. Zur Freude von Bundestrainer Ralf Rombach (Freiburg) konnten die deutschen Behindertensportler durch die überragende Andrea Eskau (Magdeburg) bei den Schlittenfahrern gleich dreimal einen Podestplatz einfahren. Die weiteren deutschen Starter verpassten im ersten sportlichen Wettstreit die Medaillenränge, blieben aber in Schlagweite.

Andrea Eskau
Andrea Eskau

Beim Weltcup-Wettbewerb im finnischen Vuokatti konnte Andrea Eskau beide Wettkämpfe über die kurze (5 Kilometer) und mittlere Distanz (10 Kilometer) bei den sitzenden Ski Nordisch-Starterinnen (Startklasse LW 10-12) für sich entscheiden. Die 43jährige siegte in der kurzen Distanz in 7:28.9 min vor ihrer Rivalin der Russin Maria Iovleva (7:37.2) und der Norwegerin Mariann Marthinsen (7:44.5). Der Weltcup dauert noch bis zum kommenden Sonntag und gilt als Test vor der Paralympischen Spielen in Sotschi.

Dr. Andreas Höfer & Dr. Karl Quade
Dr. Andreas Höfer & Dr. Karl Quade

Es sind nur noch wenige Wochen, bis in Sotschi die diesjährigen Paralympischen Winterspiele eröffnet werden. Deutsche Mannschaften haben an allen bisherigen Winterspielen sehr erfolgreich teilgenommen. Im Deutschen Sport- und Olympiamuseum finden sich einige Erinnerungen an diese Spiele. Ein besonderes Erinnerungsstück an die Spiele von 2006 in Turin übergab am 09. Januar Vizepräsident Leistungssport, Dr. Karl Quade, dem Direktor des Museum, Dr. Andreas Höfer. Es handelt sich um eine Fackel der Spiele von 2006. Dr. Quade: "Ich freue mich immer im Sport- und Olympiamuseum Ausstellungsstücke des Paralympischen Sports zu finden. Aus meiner Sicht sind es noch viel zu wenige. Darum wird die Fackel nun das Museum bereichern und hoffentlich vielen Menschen die Spiele von 2006 in Erinnerung rufen."