Aktuelles aus dem Bereich Leistungssport

Am heutigen Dienstag macht sich die Tischtennis-Nationalmannschaft des DBS vom Frankfurter Flughafen auf den weiten Weg nach China – denn in Peking finden vom 06. bis zum 15. September die Weltmeisterschaften im Paralympischen Tischtennis statt.

Die deutsche U22 Nationalmannschaft der Herren steht ab Mittwoch vor der schweren Aufgabe der Titelverteidigung bei der IWBF U22 Europameisterschaft im spanischen Saragossa. Acht Teams kämpfen vom 2. bis 7. September im 2.800 Zuschauer fassenden Pabellón Siglo XXI. Stadion um den kontinentalen Titel. 

Im letzten Wettkampf des Jahres trat Weitsprung-Paralympics-Sieger Markus Rehm am Sonntag gegen Christian Reif beim 73. Internationalen Stadionfest (ISTAF) in Berlin an und schlug den Weitsprung-Europameister erneut. Der unterschenkel-amputierte Deutsche Meister kam auf sehr gute 7,86 Meter und sprang damit 15 Zentimeter weiter als Christian Reif, der auf 7,71 Meter kam. Allerdings startete der 26-jährige Rehm im Olympiastadion in einer eigenen Wertung. Der Sieg ging an den Niederländer Ignisious Gaisah mit 8,13 Meter.

Viermal Gold, zweimal Silber und zweimal Bronze ist die Bilanz des Wochenendes bei den UCI Para-Cycling Road World Championships in Greenville (South Carolina). Michael Teuber holte im Zeitfahren die erste Medaille für das deutsche Team. Am heutigen letzten Wettkampftag der Straßen-Weltmeisterschaft werden nochmals acht Athleten gegen die Zeit bei den Straßenrennen kämpfen.

In Amsterdam fand vom 24. – 31. August die Weltmeisterschaft der Ruderer statt. Das stärkste deutsche Team waren Anke Molkethin und Tino Kolitscher welche im LTA Mixed Double Sculls (LTAMix2x) als Vierte hinter den Ukrainern, den Australiern und den Franzosen ins Ziel ruderten. 

Martin Schulz

Die deutschen Triathleten haben bei der Triathlon-Weltmeisterschaft, die vom 27.8. – 1.9. in Edmonton (Kanada) stattfindet, zwei Titel erringen können. Martin Schulz aus Leipzig und Nora Hansel aus Witten gewannen ihre jeweiligen Wettkampfklassen und durften sich über die Goldmedaille freuen. 

Mannschafts-Bronze sowie Gold, Silber und Bronze – die Bilanz der deutschen Dressurreiter bei den Weltreiterspielen in der Normandie kann sich sehen lassen. „Wir haben bis zum Schluss gekämpft und uns hier sehr gut verkauft“, sagte Equipechefin Britta Bando zufrieden. „Wir haben bewiesen, dass wir weiter zur Weltspitze gehören.“